Veranstaltungsreihe
ACTOPOLIS - ATHEN: „The Soft Power Lectures. Where will the `energy´ go from here?“
Performativer Vortrag|ACTOPOLIS: Die Kunst zu handeln – Ein Aufruf zu handeln
Von Mardin und Ankara über Athen, Belgrad, Sarajevo, Zagreb und Bukarest bis nach Oberhausen
Die instabilen Ökonomien, die Schwäche staatlicher Institutionen, wenn nicht gar ihr vollständiges Versagen, die enormen sozialen Unterschiede sowie die anhaltenden Migrations- und Flüchtlingsströme prägen heute besonders stark die Stadtgesellschaften in der Region, die sich von der Türkei und Griechenland bis hin zum Balkan erstreckt.
Wie kann der Einzelne auf solch tiefgreifende Umbrüche in seinem Lebensraum reagieren? Wie können urbane Räume reagieren?
Diesen gesamteuropäischen Herausforderungen stellt sich „ACTOPOLIS“, ein transnationales Labor für den künstlerischen Aktivismus und die Stadt von morgen:
Die einzelnen Projekte können auf www.actopolis.net mitverfolgt und kommentiert werden.
ACTOPOLIS: Die Kunst zu handeln
Ein Projekt des Goethe-Instituts und Urbane Künste Ruhr, konzipiert von Angelika Fitz, die gemeinsam mit Katja Aßmann die künstlerische Leitung übernommen hat.
ACTOPOLIS - ATHEN
„The Soft Power Lectures. Where will the `energy´ go from here?“
Das Programm ACTOPOLIS – ATHEN kuratieren die Kunsttheoretikerinnen Elpida Karaba und Glykeria Stathopoulou:
Gleichzeitig werde Athen besonders seit der Besetzung des Syntagma Platzes und den nachfolgenden politischen Transformationen zum exotischen Projektionsort für die Potentiale der Krise. Erlebt Athen gerade ein Re-Branding als Stadt der kreativen Energien? Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich für lokale Künstler, Architekten, Anthropologen oder Sozialwissenschaftler? Wie können sie und die Stadt von diesen Energien profitieren? Kann das, was als Exotisierung der Krise begonnen hat, für Themen wie Migration, Nationalismus und gesellschaftliche Bewegungen produktiv gemacht werden?
Zur Behandlung dieser Fragen haben die beiden Kuratorinnen die Temporäre Kunstakademie (PAT) ausgewählt, eine 2013 von Elpida Karaba gegründete mobile Akademie, die ihre Zelte an neuralgischen Orten in der Stadt, in institutionellen und außerinstitutionellen Räume aufschlagen wird. Ihr Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, öffentliche Diskussionen, performative Lesungen und Präsentationen von Kunstwerken richtet sich sowohl an Künstler wie auch an interessierte Bürger der Stadt.
Das genaue Programm finden Sie hier:
"The Soft Power Lectures Show”
Die instabilen Ökonomien, die Schwäche staatlicher Institutionen, wenn nicht gar ihr vollständiges Versagen, die enormen sozialen Unterschiede sowie die anhaltenden Migrations- und Flüchtlingsströme prägen heute besonders stark die Stadtgesellschaften in der Region, die sich von der Türkei und Griechenland bis hin zum Balkan erstreckt.
Wie kann der Einzelne auf solch tiefgreifende Umbrüche in seinem Lebensraum reagieren? Wie können urbane Räume reagieren?
Diesen gesamteuropäischen Herausforderungen stellt sich „ACTOPOLIS“, ein transnationales Labor für den künstlerischen Aktivismus und die Stadt von morgen:
Künstler, Urbanisten und Aktivisten aus Mardin, Ankara, Athen, Belgrad, Sarajevo, Zagreb, Bukarest und Oberhausen haben sich 2015 über Disziplinen, Landesgrenzen und kulturelle Unterschiede hinweg auf einer Plattform verbunden und Projektideen erarbeitet, die sie in ihren Städten im Jahr 2016 umsetzen werden: Urbane Lebensalternativen, Experimente und Interventionen im öffentlichen Raum, zivilgesellschaftliche Diskurse.
2017 werden die lokalen Ergebnisse in einer Wanderausstellung gebündelt, die durch alle beteiligten Städte touren wird.
2017 werden die lokalen Ergebnisse in einer Wanderausstellung gebündelt, die durch alle beteiligten Städte touren wird.
Die einzelnen Projekte können auf www.actopolis.net mitverfolgt und kommentiert werden.
ACTOPOLIS: Die Kunst zu handeln
Ein Projekt des Goethe-Instituts und Urbane Künste Ruhr, konzipiert von Angelika Fitz, die gemeinsam mit Katja Aßmann die künstlerische Leitung übernommen hat.
ACTOPOLIS - ATHEN
„The Soft Power Lectures. Where will the `energy´ go from here?“
Das Programm ACTOPOLIS – ATHEN kuratieren die Kunsttheoretikerinnen Elpida Karaba und Glykeria Stathopoulou:
„Athen liegt im Auge des Hurrikans”, halten die beiden Kuratorinnen fest. „Griechenlands Hauptstadt steht im Zentrum der Migrationsdebatte und der wirtschaftlichen Probleme Europas. Angesichts des Zusammenbruchs ihrer Institutionen wird die Stadt zum Zerrbild des europäischen Wohlfahrtstaates.”
Gleichzeitig werde Athen besonders seit der Besetzung des Syntagma Platzes und den nachfolgenden politischen Transformationen zum exotischen Projektionsort für die Potentiale der Krise. Erlebt Athen gerade ein Re-Branding als Stadt der kreativen Energien? Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich für lokale Künstler, Architekten, Anthropologen oder Sozialwissenschaftler? Wie können sie und die Stadt von diesen Energien profitieren? Kann das, was als Exotisierung der Krise begonnen hat, für Themen wie Migration, Nationalismus und gesellschaftliche Bewegungen produktiv gemacht werden?
Zur Behandlung dieser Fragen haben die beiden Kuratorinnen die Temporäre Kunstakademie (PAT) ausgewählt, eine 2013 von Elpida Karaba gegründete mobile Akademie, die ihre Zelte an neuralgischen Orten in der Stadt, in institutionellen und außerinstitutionellen Räume aufschlagen wird. Ihr Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, öffentliche Diskussionen, performative Lesungen und Präsentationen von Kunstwerken richtet sich sowohl an Künstler wie auch an interessierte Bürger der Stadt.
Das genaue Programm finden Sie hier: