Logo Goethe-Institut

Griechenland Thessaloniki

|

18:00–20:00 Uhr

Frauen, Macht und Politik im Κalten Krieg (1947−1953)

Buchvorstellung und Diskussion |Die Geschichte von vier besonderen Frauen und einer Welt im Umbruch

  • Goethe-Institut Thessaloniki, Thessaloniki

  • Sprache Deutsch
  • Preis Eintritt frei

FRAUEN, MACHT UND POLITIK IM KALTEN KRIEG (1947−1953) - sq ©Goethe-Institut Thessaloniki

FRAUEN, MACHT UND POLITIK IM KALTEN KRIEG (1947−1953) ©Goethe-Institut Thessaloniki

Das Goethe-Institut Thessaloniki lädt herzlich zur Präsentation des Buches „Frauen, Macht und Politik im Kalten Krieg (1947–1953)“ von Johanna Mamali Panagiotou ein, die am Freitag, den 30. Mai 2025 in der Bibliothek des Instituts stattfindet.

ÜBER DAS BUCH
Der zweite Band der Reihe „Alternative Biografien“ bündelt Kurzbiografien von Frauen, die im Höhepunkt des Kalten Krieges politisch aktiv waren. Dr. Johanna Mamali Panagiotou gewährt somit eine erkenntnisreiche Perspektive auf die Nachkriegsgeschichte, widerspricht einer androzentrischen Tradition in der Historiografie und lässt Kultur- und Gendergerechtigkeit erfahren.

Die Akteurinnen bilden ein unzertrennliches Kollektiv, auch wenn es wohl nie zu einer Begegnung zwischen ihnen kam. Die Regime-Profiteurinnen Hilde Benjamin (DDR) und Ana Pauker (Rumänien) strebten eine politische Kariere an, während die Oppositionellen Ethel Rosenberg (USA) und Elli Pappa (Griechenland) der staatlichen Macht ausgesetzt waren, als ihnen unter anderem die Todesstrafe drohte.

Mit einem transatlantischen Blick ordnet die promovierte Kulturhistorikerin diese vier Persönlichkeiten der 1950er Jahre in das Schema Macht und Politik ein und beleuchtet die forschungsrelevante Gedanken- und Erlebniswelt der Protagonistinnen unter der Prämisse „Das Private ist politisch und das Politische ist privat“.

Die Untersuchung, ergänzt von klassischen und theoretischen Überlegungen der Autorin, zeigt damit nicht nur die Geschichte von vier besonderen Frauen, sondern auch die einer Welt im Umbruch, geprägt von so vielen Machtkonstellationen und politischen Umwälzungen, dass sie ihresgleichen sucht.

ÜBER DIE AUTORIN
Dr. Johanna Mamali Panagiotou (Dr. Jopa) ist Postdoc-Forscherin, promovierte Amerikanistin/Kulturhistorikerin und Kommunikationspsychologin, Mitherausgeberin im Büchner-Verlag und Deutschlehrerin. Sie hat in der Reintegration von schutzbedürftigen Menschen gearbeitet und verfügt über Lehrerfahrung an Universitäten, Volkshochschulen und Schulen. Frau Mamali Panagiotou kooperiert mit dem internationalen Institut „Global Social Research“ und zwei Universitäten im Mittleren Osten. Seit 2010 leitet sie Kultur- und Bildungsprojekte und referiert über Geschichte, Politik und Gesellschaft.
Sie ist dreifache Mutter und abstrakte Künstlerin (Victoria Mali).

Moderation: Dr. Connie Schneider, Psychologin und Politologin.