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21:30 Uhr
SLADEK
Theatervorstellung|Die erfolgreiche Aufführung der Theatergruppe Ars Moriendi kehrt auf die Theaterbühne des Goethe-Instituts Thessaloniki zurück
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Goethe-Institut Thessaloniki, Thessaloniki
- Sprache Griechisch
Nach einer erfolgreichen Aufführungsreihe in diesem Jahr kehrt die Theatergruppe Ars Moriendi mit dem politischen Drama Sladek des österreichisch-ungarischen Dramatikers Ödön von Horváth zurück, das den Aufstieg des Faschismus in der Weimarer Republik durch die paramilitärische „Schwarze Armee“ schildert. Das Stück wird ab dem 28. April im Goethe-Institut Thessaloniki wieder aufgeführt, übersetzt von George-Constantinos Michaelides und unter der Regie von Thanos Nikas.
Das Stück spielt in der Zwischenkriegszeit und der Weltwirtschaftskrise, als Inflation, Arbeitslosigkeit, Hunger, Armut und Obdachlosigkeit Deutschland plagen und die Menschen verarmen lassen. Dies ermöglicht extremen politischen Gruppen wie den Nationalsozialisten, die Herzen der Besiegten und Armen zu gewinnen.
Die sozialen Bedingungen verleiten die „kleinen“ Leute zu Verzweiflungstaten und brutaler Gewalt und ebnen den Weg für Diktatoren und Faschisten. Wer sich in den Weg stellt oder ausgegrenzt wurde, wird beseitigt: Homosexuelle, Juden, Kommunisten, Demokraten.
Das Stück sagt mit erschreckender Genauigkeit den Kreislauf der Gewalt voraus, der sich über Europa ausbreiten sollte. Den deutschen Faschismus der 1920er und 1930er Jahre gibt es nicht mehr, aber aktuelle Entwicklungen zeigen Parallelitäten und wir sind aufgefordert, diese nicht selbstgefällig zu ignorieren.
Hassreden im Internet, die Verarmung der Sprache, Femizid, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Populismus im Fernsehen und im Internet: Das ist der Ewige Faschismus, wie Umberto Eco ihn nennt, er nährt sich aus der natürlichen Angst vor Unterschieden, aus dem Gefühl der Demütigung schwacher sozialer Gruppen, aus unserem archetypischen Bedürfnis, in unserem alltäglichen Leben ein Held zu sein.
„Der Held des Ewigen Faschismus ist jedoch ungeduldig zu sterben und in seiner Ungeduld schickt er gewöhnlich andere Menschen in den Tod“ (Umberto Eco). Dies ist die Geschichte von Sladek und seinen Gefährten im Stück.
Die Aufführung „Sladek“ findet unter der Schirmherrschaft und mit der finanziellen Unterstützung des Kulturministeriums und des Goethe-Instituts Thessaloniki statt.
Mitwirkende
Regie: Thanos Nikas
Übersetzung: George Konstantinos Michaelides
Dramaturgie: Penelope Hadjidimitriou
Bühnenbild - Kostüme: Evangelia Kirkine
Grafische Gestaltung: Chrysa Nika
Schauspieler: Vyron Anagnostopoulos, Panos Anagnostopoulos, Danae Cladi, Alexis Kotsifas, Lydia Bourtsala, Themis Softas
Produktion: Ars Moriendi Theatergruppe 2024
Das Stück spielt in der Zwischenkriegszeit und der Weltwirtschaftskrise, als Inflation, Arbeitslosigkeit, Hunger, Armut und Obdachlosigkeit Deutschland plagen und die Menschen verarmen lassen. Dies ermöglicht extremen politischen Gruppen wie den Nationalsozialisten, die Herzen der Besiegten und Armen zu gewinnen.
Die sozialen Bedingungen verleiten die „kleinen“ Leute zu Verzweiflungstaten und brutaler Gewalt und ebnen den Weg für Diktatoren und Faschisten. Wer sich in den Weg stellt oder ausgegrenzt wurde, wird beseitigt: Homosexuelle, Juden, Kommunisten, Demokraten.
Das Stück sagt mit erschreckender Genauigkeit den Kreislauf der Gewalt voraus, der sich über Europa ausbreiten sollte. Den deutschen Faschismus der 1920er und 1930er Jahre gibt es nicht mehr, aber aktuelle Entwicklungen zeigen Parallelitäten und wir sind aufgefordert, diese nicht selbstgefällig zu ignorieren.
Hassreden im Internet, die Verarmung der Sprache, Femizid, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Populismus im Fernsehen und im Internet: Das ist der Ewige Faschismus, wie Umberto Eco ihn nennt, er nährt sich aus der natürlichen Angst vor Unterschieden, aus dem Gefühl der Demütigung schwacher sozialer Gruppen, aus unserem archetypischen Bedürfnis, in unserem alltäglichen Leben ein Held zu sein.
„Der Held des Ewigen Faschismus ist jedoch ungeduldig zu sterben und in seiner Ungeduld schickt er gewöhnlich andere Menschen in den Tod“ (Umberto Eco). Dies ist die Geschichte von Sladek und seinen Gefährten im Stück.
| INFORMATIONEN | |
| Aufführungen: | Ab Montag, 28. April und jeden Montag, Dienstag und Mittwoch um 21.30 Uhr |
| Ort: | Goethe-Institut Thessaloniki, Vas. Olgas 66, Thessaloniki |
| Διάρκεια: | 80’ |
| Tickets: | 15€ regulär 12€ ermäßigt (Schüler des Goethe-Instituts, Schwerbehinderte, Studenten, Arbeitslose, Großfamilien) |
| Ticketvorverkauf: | https://www.ticketservices.gr/event/sladek/ |
| Informationen & Reservierungen: | +30 693 241 2121 |
Mitwirkende
Regie: Thanos Nikas
Übersetzung: George Konstantinos Michaelides
Dramaturgie: Penelope Hadjidimitriou
Bühnenbild - Kostüme: Evangelia Kirkine
Grafische Gestaltung: Chrysa Nika
Schauspieler: Vyron Anagnostopoulos, Panos Anagnostopoulos, Danae Cladi, Alexis Kotsifas, Lydia Bourtsala, Themis Softas
Produktion: Ars Moriendi Theatergruppe 2024
Ort
Goethe-Institut Thessaloniki
Vas. Olgas 66
54642 Thessaloniki
Griechenland
Vas. Olgas 66
54642 Thessaloniki
Griechenland