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17:00 Uhr
Rosa Luxemburg - Margarethe von Trotta
Treffen mit der Regisseurin und Film|ALF Premi Cinema
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Anteo Palazzo del Cinema und Cineteca Milano Arlecchino, Mailand
- Sprache Deutsch und Italienisch
- Preis Siehe Homepage von Alf
In Zusammenarbeit mit der Fondzione Cineteca di Milano, der Stadt Mailand, dem Goethe-Institut Mailand und MM.
- Freitag, 5. Juni 2026, 18.00 Uhr
Hommage an Margarethe von Trotta mit Anna Foglietta, unter Mitwirkung von Nada und der Moderation von Mattia Carzaniga
Anteo Palazzo del Cinema - (Sala Excelsior), Piazza XXV Aprile 8, Mailand
- Samstag, 6. Juni 2026, 17.00 Uhr
Gespräch mit Margarethe von Trotta und anschließende Vorführung des Films „Rosa Luxemburg“ (1986), mit einer Einführung durch die Regisseurin, Ilaria Floreano (Autorin, Wissenschaftlerin und Herausgeberin) und Felice Laudadio (Journalist, Autor, Drehbuchautor und Filmproduzent)
Cineteca Milano Arlecchino, Via San Pietro all'Orto 9, Mailand
Eine einmalige Gelegenheit, diesen Film, der in italienischer Fassung als vergriffen gilt, wieder zu sehen. Anläßlich dieser Veranstaltung wird er wieder gezeigt. „Das menschliche und politische Schicksal von Rosa Luxemburg (Barbara Sukowa), von ihren Anfängen als sozialistische Politikerin bis zu ihrer Ermordung 1919 durch die Polizei der sozialdemokratischen deutschen Regierung. Der politische Kampf, das Engagement gegen den Krieg, das Gefängnis, die persönlichen Dramen der Revolutionärin, werden von der Regisseurin mit aufrichtiger Anteilnahme beschrieben […]. Goldene Palme in Cannes (1986) für Sukowa“.
(Mereghetti)
ALF Premi Cinema ist eine alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung, die sich dem Filmschaffen von Frauen widmet. Die Initiative hat sich als wichtige Plattform etabliert, um die Rolle von Frauen im Kino, im audiovisuellen Bereich und in der Werbung zu würdigen und zu fördern.
Biographie
Margarethe von Trotta
(Berlin, 1942) wurde Regisseurin und Drehbuchautorin, nachdem sie ihre Karriere als Schauspielerin begonnen hatte und in rund dreißig Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt hatte, unter anderem mit der Regie von Rainer Werner Fassbinder und Volker Schlöndorff. Mit 33 Jahren debütierte sie hinter der Kamera und realisierte gemeinsam mit Schlöndorff die Verfilmung von Der Fall Katharina Blum nach dem Roman des Nobelpreisträgers Heinrich Böll. Seitdem hat sie weitere 27 Filme gedreht, darunter Kino- und Fernsehproduktionen wie Das zweite Erwachen der Christa Klages (1978), Schwestern. Das Gleichgewicht des Glücks (1979), Heller Wahn (1983), Rosa Luxemburg (1985), Fürchten und Lieben, geschrieben zusammen mit Dacia Maraini (1988), Zeit des Zorns, geschrieben und produziert von Felice Laudadio, Musik von Ennio Morricone (1993), Das Versprechen (1995), Rosenstrasse (2003), Ich bin die Andere (2006), Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (2009), Hannah Arendt (2012), Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste (2023). In sieben dieser Filme spielt ihre Lieblingsschauspielerin Barbara Sukowa die Hauptrolle, die für fast alle ihre Darstellungen ausgezeichnet wurde, wie es übrigens auch bei fast allen Schauspielerinnen ihrer Filmen der Fall war. Mit Die bleierne Zeit 1981 gewann sie den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig.
Als begeisterte Italienliebhaberin war sie jahrelang Präsidentin des Bif&st, des internationalen Filmfestivals von Bari, und trat damit die Nachfolge ihres großen Freundes Ettore Scola an. Während ihrer Zeit in Rom war sie mit Federico Fellini, Giuliano Montaldo und Gian Maria Volonté eng befreundet. Ein wesentlicher Bezugspunkt in von Trottas künstlerischer Entwicklung war jedoch Ingmar Bergman, dessen Filme sie dazu inspirierten, Regisseurin zu werden. Im Jahr 2018 drehte Margarethe den Dokumentarfilm Auf der Suche nach Ingmar Bergman, um den hundertsten Geburtstag des Meisters zu würdigen. Die Universität Florenz verlieh ihr im November 2024 die Ehrendoktorwürde in Literaturwissenschaft.
Ort
Mailand
Italien
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Mailand
Italien