Montag, 9. Mai 2022, 17:00 Uhr

Die Besteigung des Chimborazo

Filmreihe|Im Rahmen von Montagskino – I tedeschi del lunedì 2022

  • Multicinema Modernissimo, Neapel

  • Sprache Originalversion mit italienischen Untertiteln
  • Preis € 5, € 4 Student*innen, kostenlos für Kursteilnehmer*innen des Goethe-Instituts

Die Besteigung des Chimborazo © DEFA Stiftung

von Rainer Simon
DDR / BRD 1989, 100 min.

Mit Jan Josef Liefers, Carlos Montúfar und Aimé Bonpland u.a.

Im Jahre 1802 brechen zwei Männer in Ecuador auf, um den Berg ersteigen, der damals als der höchste Welt galt: der 32jährige Naturforscher Alexander von Humboldt und der französische Botaniker und Arzt Aimé Bonpland. Trotz größter Strapazen und Gefahren untersucht, misst und registriert Humboldt alles, was er wahrnimmt: Pflanzen, Tiere, Erde, Gestein, Wasser und Luft. Die Männer kämpfen gegen Schnee, Kälte, Orientierungsschwierigkeiten und dünne Höhenluft und gelangen schließlich in Regionen, die noch nie ein Mensch betreten hat.

In Rückblicken erzählt Rainer Simon die Biografie Alexander von Humboldts auf, seinen Werdegang, sein Streben nach Größerem, seinen Dienst an der Menschheit auf Kosten der eigenen Gesundheit und seine fortwährende Rebellion gegen die Kleingeistigkeit in Deutschland.

Rainer Simon (*1941) gehört zu den wichtigsten Regisseuren der DDR. Er beginnt als Assistent bei Ralf Kirsten und Konrad Wolf zu arbeiten, inszeniert später mit „Jadup und Boel“ (1980) einen der wichtigsten DEFA-Filme der 80er Jahre, der aber erst Jahre später in die Kinos kommt. Seinen größten Erfolg feiert Rainer Simon mit „Die Frau und der Fremde“ (1985) nach der Novelle „Karl und Anna“ von Leonhard Frank. Der Film wird auf der 35. Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Neapel in Zusammenarbeit mit Multicinema Modernissimo und Lucisano Media Group
Mit freundlicher Unterstützung der Defa-Stiftung