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19:00 Uhr
Woyzeck
Film|Im Rahmen der Filmreihe “Werner Herzog“
-
Multicinema Modernissimo, Neapel
- Sprache Originalversion mit italienischen Untertiteln
- Preis 10 Euro (5 Euro mit Goethe-Card)
- Teil der Reihe: Werner Herzog
Im Rahmen der Filmreihe „Werner Herzog“ anlässlich der Auszeichnung des Regisseurs mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2025 zeigt das Goethe-Institut Neapel in Zusammenarbeit mit der Cineteca di Bologna am Montag, den 2. Februar 2026 um 19 Uhr im Multicinema Modernissimo Neapel Werner Herzogs „Woyzeck“.
Einführung: Salvatore Iervolino
Deutschland 1979, 81‘
Regie: Werner Herzog
Mit Klaus Kinski, Eva Mattes, Wolfgang Reichmann, Willy Semmelrogge, Josef Bierbichler
Produktion: Werner Herzog Filmproduktion (München), ZDF
„Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hineinsieht“: In Georg Büchners 1913 in München uraufgeführtem Schauspiel-Fragment „Woyzeck“, das Mitte des 19. Jahrhunderts spielt, leidet der Füsilier Franz Woyzeck unter dem stumpfsinnigen Militärdienst und darunter, dass ihm sein Hauptmann Vorhaltungen macht, er habe ein uneheliches Kind. Um seine Freundin Marie und den gemeinsamen Sohn durchzubringen, verdingt sich Woyzeck als Versuchsobjekt des Doktors für geradezu aberwitzige medizinische Versuche – und kassiert dafür auch noch den Spott seiner Kameraden. Die einen weiteren Grund haben, Woyzeck für einen Narren zu halten, unterhält Marie doch ein Verhältnis zum Tambourmajor.
Als der einmal mehr vom Hauptmann aufgestachelte Woyzeck im Wirtshaus Zeuge wird, wie seine Marie mit dem Tambourmajor tanzt, geht er seinem Nebenbuhler an den Kragen, unterliegt aber hoffnungslos. Und nun nimmt eine Katastrophe ihren Lauf...
Werner Herzogs mit Klaus Kinski und Eva Mattes so prominent wie hervorragend besetzte Leinwandadaption des berühmten Büchner-Dramas besticht durch große Werktreue, die bei der Uraufführung am 22. Mai 1979 in Cannes, „Woyzeck“ lief neben Volker Schlöndorffs Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ als zweiter offizieller deutscher Beitrag im Wettbewerb, beim französischen Publikum wie bei der internationalen Kritik zu harschen Reaktionen der Ablehnung führte.
Einführung: Salvatore Iervolino
Deutschland 1979, 81‘
Regie: Werner Herzog
Mit Klaus Kinski, Eva Mattes, Wolfgang Reichmann, Willy Semmelrogge, Josef Bierbichler
Produktion: Werner Herzog Filmproduktion (München), ZDF
„Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hineinsieht“: In Georg Büchners 1913 in München uraufgeführtem Schauspiel-Fragment „Woyzeck“, das Mitte des 19. Jahrhunderts spielt, leidet der Füsilier Franz Woyzeck unter dem stumpfsinnigen Militärdienst und darunter, dass ihm sein Hauptmann Vorhaltungen macht, er habe ein uneheliches Kind. Um seine Freundin Marie und den gemeinsamen Sohn durchzubringen, verdingt sich Woyzeck als Versuchsobjekt des Doktors für geradezu aberwitzige medizinische Versuche – und kassiert dafür auch noch den Spott seiner Kameraden. Die einen weiteren Grund haben, Woyzeck für einen Narren zu halten, unterhält Marie doch ein Verhältnis zum Tambourmajor.
Als der einmal mehr vom Hauptmann aufgestachelte Woyzeck im Wirtshaus Zeuge wird, wie seine Marie mit dem Tambourmajor tanzt, geht er seinem Nebenbuhler an den Kragen, unterliegt aber hoffnungslos. Und nun nimmt eine Katastrophe ihren Lauf...
Werner Herzogs mit Klaus Kinski und Eva Mattes so prominent wie hervorragend besetzte Leinwandadaption des berühmten Büchner-Dramas besticht durch große Werktreue, die bei der Uraufführung am 22. Mai 1979 in Cannes, „Woyzeck“ lief neben Volker Schlöndorffs Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ als zweiter offizieller deutscher Beitrag im Wettbewerb, beim französischen Publikum wie bei der internationalen Kritik zu harschen Reaktionen der Ablehnung führte.
Ort
Multicinema Modernissimo
Via Cisterna dell'Olio 49/59
80134 Neapel
Italien
Via Cisterna dell'Olio 49/59
80134 Neapel
Italien