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19:00 Uhr
Nosferatu
Film|Im Rahmen der Filmreihe “Werner Herzog“
-
Multicinema Modernissimo, Neapel
- Sprache Originalversion mit italienischen Untertiteln
- Preis 10 Euro (5 Euro mit Goethe-Card)
- Teil der Reihe: Werner Herzog
Im Rahmen der Filmreihe „Werner Herzog“ anlässlich der Auszeichnung des Regisseurs mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2025 zeigt das Goethe-Institut Neapel in Zusammenarbeit mit der Cineteca di Bologna am Montag, den 9. Februar 2026 um 19 Uhr im Multicinema Modernissimo Neapel Werner Herzogs „Nosferatu – Phantom der Nacht“.
Einführung: Gina Annunziata
Deutschland/Frankreich 1978, 103‘
Regie: Werner Herzog
Mit Klaus Kinski, Isabelle Adjani, Bruno Ganz, Jacques Dufilho, Roland Topor, Walter Ladengast
Produktion: Werner Herzog Filmproduktion (München), Gaumont (Paris)
Ausgehend von Stokers Horror-Roman "Dracula" (1897) und von dessen berühmter Stummfilmversion "Nosferatu" (Murnau, 1921) erzählt Herzog die häufig adaptierte Vampir-Geschichte neu: als Verbindung zwischen den Bildern des deutschen Klassikers und seinem eigenen visuellen Kosmos.
Jonathan Harker reist aus Wismar nach Transsylvanien, um mit Graf Dracula über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Er übernachtet in Draculas Schloss und entdeckt am nächsten Morgen kleine rote Male an seinem Hals: Dracula ist ein Vampir. Harker flieht aus dem Schloss, aber Dracula ist bereits auf dem Weg nach Wismar. Dort läuft ein Totenschiff ein: Dracula hat die Besatzung getötet und verbreitet nun die Pest in dem kleinen Städtchen. Harkers Frau Lucy opfert sich und gibt sich Dracula hin. In den ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens löst sich der Vampir auf. Aber Jonathan Harker ist zu einer neuen Art Vampir geworden und reitet im Tageslicht in die Ferne, um die Pest über die Welt zu verbreiten.
Werner Herzog unterwirft sich in "Nosferatu" zwar den Regeln des Genres, aber er versteht es, seine eigenen Leitmotive und visuelle Sprache jederzeit einzubringen und gleichzeitig auf die Traditionen des deutschen expressionistischen Kinos zurückzugreifen. Während er immer wieder Murnaus Werk in seiner Bildsprache und Handlung zitiert, schafft er Platz für seinen persönlichen visuellen Ausdruck. "Das sind innere Landschaften, die ich zeigen will!", so Herzog. Ihm geht es dabei vor allem um den Einbruch des Schreckens in eine vermeintlich sichere bürgerliche Welt. Alles vor "Nosferatu", so hat der Filmemacher erklärt, sei ein Tasten gewesen. Von nun an habe er innerlich die Sicherheit gewonnen für künftige Arbeiten.
Einführung: Gina Annunziata
Deutschland/Frankreich 1978, 103‘
Regie: Werner Herzog
Mit Klaus Kinski, Isabelle Adjani, Bruno Ganz, Jacques Dufilho, Roland Topor, Walter Ladengast
Produktion: Werner Herzog Filmproduktion (München), Gaumont (Paris)
Ausgehend von Stokers Horror-Roman "Dracula" (1897) und von dessen berühmter Stummfilmversion "Nosferatu" (Murnau, 1921) erzählt Herzog die häufig adaptierte Vampir-Geschichte neu: als Verbindung zwischen den Bildern des deutschen Klassikers und seinem eigenen visuellen Kosmos.
Jonathan Harker reist aus Wismar nach Transsylvanien, um mit Graf Dracula über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Er übernachtet in Draculas Schloss und entdeckt am nächsten Morgen kleine rote Male an seinem Hals: Dracula ist ein Vampir. Harker flieht aus dem Schloss, aber Dracula ist bereits auf dem Weg nach Wismar. Dort läuft ein Totenschiff ein: Dracula hat die Besatzung getötet und verbreitet nun die Pest in dem kleinen Städtchen. Harkers Frau Lucy opfert sich und gibt sich Dracula hin. In den ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens löst sich der Vampir auf. Aber Jonathan Harker ist zu einer neuen Art Vampir geworden und reitet im Tageslicht in die Ferne, um die Pest über die Welt zu verbreiten.
Werner Herzog unterwirft sich in "Nosferatu" zwar den Regeln des Genres, aber er versteht es, seine eigenen Leitmotive und visuelle Sprache jederzeit einzubringen und gleichzeitig auf die Traditionen des deutschen expressionistischen Kinos zurückzugreifen. Während er immer wieder Murnaus Werk in seiner Bildsprache und Handlung zitiert, schafft er Platz für seinen persönlichen visuellen Ausdruck. "Das sind innere Landschaften, die ich zeigen will!", so Herzog. Ihm geht es dabei vor allem um den Einbruch des Schreckens in eine vermeintlich sichere bürgerliche Welt. Alles vor "Nosferatu", so hat der Filmemacher erklärt, sei ein Tasten gewesen. Von nun an habe er innerlich die Sicherheit gewonnen für künftige Arbeiten.
Ort
Multicinema Modernissimo
Via Cisterna dell'Olio 49/59
80134 Neapel
Italien
Via Cisterna dell'Olio 49/59
80134 Neapel
Italien