Tonio Schachinger - nominiert für den Premio Strega Europeo

Buchvorstellung|Echtzeitalter

Tonio Schachinger - Echtzeit Foto: Anna Breit / Cover: Sellerio Editore

Tonio Schachinger - Echtzeit Foto: Anna Breit / Cover: Sellerio Editore

Das Goethe-Institut Mailand präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Salone Internazionale del Libro di Torino und Sellerio den Autor Tonio Schachinger mit Echtzeitalter, der für den Premio Strega Europeo nominiert wurde. 
  • 15. Mai 2026, 15.00 Uhr - Sala Internazionale 

    Helena Janeczek stellt Tonio Schachinger mit Echtzeitalter - In tempo reale in der Übersetzung von Francesca Gabelli vor.
  • 17. Mai 2026, 18.30 Uhr - Fondazione Circolo dei lettori, Via Bogino 9, Torino

    Die Preisverleihung des Premio Strega Europeo findet in der Stiftung Fondazione Circolo dei lettori statt und wird von Eva Giovannini moderiert.
Die dreizehnte Ausgabe des Premio Strega Europeo, der von der Stiftung Fondazione Maria e Goffredo Bellonci gefördert wird, ist ausländischen Schriftstellern gewidmet, die kürzlich in Italien übersetzt und veröffentlicht wurden und in ihren Herkunftsländern bedeutende Literaturpreise gewonnen haben.
Tonio Schachinger ist mit dem Roman In tempo reale (Sellerio), übersetzt von Francesca Gabelli, unter den diesjährigen fünf Finalisten.

Echtzeitalter – In tempo reale (Rowolth 2023 – Sellerio 2025)

Till Kokorda pendelt zwischen dem Elitegymnasium, in das ihn seine Mutter eingeschrieben hat, und der fantastischen Welt der Videospiele – der einzigen Welt, in der er sich auszudrücken scheint und in der er sich wirklich frei fühlt, er selbst zu sein. Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2023 ist ein kraftvoller Gesellschaftsroman, der die Beziehungen von heute und morgen beleuchtet.

«Schachinger schreibt mit einem selten feinen, zugleich makabren Humor, federleicht fließen Sätze und Schuljahre dahin … ein bemerkenswertes Stück Literatur.»
Süddeutsche Zeitung

Der Autor

Tonio Schachinger

1992 in Neu-Delhi geboren, hat er Deutsche Literatur an der Universität Wien studiert. Sein erster Roman, Nicht wie ihr (2019), wurde für den Rauriser Literaturpreis und den Deutschen Buchpreis, dem wichtigsten deutschen Literaturpreis, nominiert. Er bekam ihn 2023 mit seinem Buch Echtzeitalter, einem unerwarteten Erfolg mit Hunderttausenden von verkauften Exemplaren.

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