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Auf dem Key-Visual von "metttazzzine" sind sechs junge Personen zu sehen. Sie scheinen diverse Hintergründe zu haben und wirken entspannt. Zwei davon sind im Vordergrund und bedienen ihre Smartphones. Zwischen den beiden Personen steht: "Who are we on social media?"© Goethe-Institut Tokyo

Reflektionen über ditigale Identitäten und transnationale Erfahrungen
metttazzzine & metttafestival

Wer sind wir in den Sozialen Medien? Der These folgend, dass wir Identitäten erschaffen, indem wir sie erzählen, gehen die Goethe-Institute in Ostasien bis Ende 2022 dieser Frage nach. Das Instagram-Magazin metttazzzine interviewt digital natives, während metttafestival wissenschaftliche und künstlerische Positionen dazu zusammenführt.


@metttazzzine

Wie erzählen junge Menschen auf transnationalen Lebenswegen in den Sozialen Medien ihre Identität? Wie setzen sie digitale Technologie und die Plattformen dafür ein? Wie wirkt sich eine digitale Performativität auf die eigene Identitätsentwicklung aus?

Das Instagram-Magazin @metttazzzine sucht Antworten darauf, indem es Interviews und Multimedia-Fragmente zu einem farbstarken Kaleidoskop digitaler, transnationaler Biographien zusammenfügt. Diese werden wöchentlich gepostet.

Im Zentrum stehen digital natives aus den Bereichen Kunst, Aktivismus und Medien, die zwischen Asien und Deutschland leben und Soziale Medien auf innovative und kreative Art nutzen. Sie werden durch das Projekt vernetzt und tragen die Themen von metttazzzine in ihre eigenen Communities zurück. Ziel des Magazins ist es außerdem, ein Schlaglicht auf den großen Mehrwert transnationaler Erfahrungen zu werfen.

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#metttafestival

Das hybride Festival als reflexives Element von metttazzzine findet am 1. und 2. Oktober in BUoY im Tokyoter Stadtteil Kitasenju statt und führt wissenschaftliche und künstlerische Positionen zusammen. Große Teile des Symposiums werden mit der Unterstützung weiterer Goethe-Institute in Ostasien und Südostasien gestreamt, um eine überregionale Teilnahme zu ermöglichen.

Partner Tokyo College, der interdisziplinäre Thinktank der Universität Tokyo, wird aktuelle Forschung zum Themenkomplex Identität in dichten, kurzweiligen Formaten vorstellen und diese auf die Interviews aus metttazzzine sowie auf die künstlerischen Beiträge vor Ort beziehen. Der Opening Talk „Narrating Identities“ setzt dabei den Rahmen, indem er beleuchtet, wie Identitäten im Digitalen durch erzählende Prozesse erzeugt werden.

Die künstlerischen Beiträge unter kuratorischer Leitung von aliwen muñoz bereichern die Reflektion digitaler Identitäten und transnationaler Erfahrungen um weitere Facetten. Gezeigt werden unter anderem Performances, die die Mechanismen der Selbstrepräsentation in Dating Apps hinterfragen. Eine interaktive Algorithmus-Installation zeichnet mit Wortwolken nach, wie individuell unsere Sprache über Identität ist. Und in die Werke moderner japanischer Malerei, die an den Körperkult von Influencer*innen erinnern, schleichen sich statt dem üblichen Blattgold die Bildschirme von Smartphones ein…

Das ganze Programm und die Liste der teilnehmenden Personen aus Wissenschaft und Kunst werden am 1.9. veröffentlicht.

Tickets ab 1.9. hier: https://goethe-tokyo.peatix.com/


Über das Projekt

metttazzzine und metttafestival sind überregionale Projekte unter Federführung des Goethe-Institut Tokyo. Unterstützt werden sie von neun weiteren Goethe-Instituten in Ostasien und Südoastasien. Partner ist Tokyo College, der interdisziplinäre Thinktank der Universität Tokyo.

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