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Ein halbnackter Mann bereitet sich einen Ball zu werfen, seine Arme sind weit ausgestrecktFoto (Ausschnitt) © Kata Geibl

Körperlichkeit

Der Eindruck ist unübersehbar: Körperlichkeit ist zurück. Nachdem der Körper eher für die Schwächen des Menschen verantwortlich war, etwa für Disziplinlosigkeiten ('der Körper ist schwach aber der Geist ist stark', 'wenn sich etwas getäuscht hat, dann der Körper', etc.), so ist er es nun, mit dem man 'Staat machen' kann. Denn der das eigene Aussehen kontrollierende, monitorende Blick in das Schaufenster, an dem man vorbeiläuft, scheint zum Gemeingut geworden und unvermeidbar. Und das nicht nur im Vertrauen auf das, was man hat, wie man aussieht, - sondern auch im Blick auf das, was man gern hätte. So ist z.B. die Frage, wo man gern Haare hätte, und wo wiederum, Haare zu haben, alles andere als cool ist, zu einer Gestaltungsfrage geworden und unterliegt einem Gestaltungswillen von Seiten seines Benutzers.
Diesem Befund wollen wir in einer Reihe von Beiträgen nachgehen, dazu zählt auch die Frage, ob der Befund denn stimmt. Die Reihe wird sukzessive erweitert.

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