DocTrain

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Das Goethe-Institut plant in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museumsreservat „Rostower Kreml“ und der Schule für Dokumentarfilm und -theater das zweite Trainingsseminar DocTrain 2020 unter der Leitung führender Dokumentarfilmer*innen aus Russland und Deutschland: Marina Rasbezhkina und Arne Birkenstock.

Das Trainingsseminar soll Filmemacher*innen in der Rohschnittphase ihrer Filme helfen und sie in die Strategie der Förderung von Dokumentarfilmprojekten auf dem internationalen Filmmarkt einführen.
 
Termine des Trainingsseminars: 10.–17. September 2020
 
Veranstaltungsort: Staatliches Museumsreservat „Rostower Kreml“, Gebiet Jaroslawl, Rostow Welikij

DocTrain2020_Image © Goethe-Institut

Die erste Hälfte des Jahres 2020 war zwar voller unerwarteter Ereignisse, doch DocTrain ist nicht entgleist: Das Seminar des Goethe-Instituts zum Schnitt von Dokumentarfilmen findet wie geplant vom 9. bis zum 17. September im Staatlichen Museumskomplex „Rostower Kreml“ in Rostow Welikij statt, der von Natalja Karowskaja geleitet wird. Die Organisator*innen haben über 30 Bewerbungen aus zwölf Städten erhalten – von Chabarowsk bis Elista. Aus diesen haben Marina Marina Rasbezhkina und Arne Birkenstock neun Filmprojekte für die Teilnahme ausgewählt. Dieses Jahr erfolgte die Auswahl anhand der Rough Cuts der eingesandten Bewerbungen und war deshalb besonders schwer.

Damit jedoch nicht genug der guten Nachrichten: Ilja Tomaschewitsch, Koryphäe im Bereich Schnitt und leitender Dozent der Moskauer, St. Petersburger und Kaukasischen Schule des Neuen Films hat sich den Seminarleiter*innen angeschlossen. Und hier die Projekte, denen Ilja zusammen mit Marina Marina Rasbezhkina, Arne Birkenstock, Lena Rem und Kirill Sacharnow dabei helfen wird, verständlicher und interessanter für die Zuschauer*innen zu werden:

Zu den Projekten

Projekt-Tutor*innen

Marina Rasbezhkina © Privatarchiv
Marina Rasbezhkina

Leiterin und Gründerin der Schule für Dokumentarfilm und -theater.
Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin. Trägerin des russischen nationalen Filmpreises „Lavr“, Mitglied des KinoSoyuz, der Russischen Akademie der Filmkünste „Nika“ und der Europäischen Akademie der Filmkunst. Autorin von über 30 Dokumentarfilmen und zwei abendfüllenden Spielfilmen, die bei zahlreichen internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wurden.
 



Arne Birkenstock © Privatarchiv
Arne Birkenstock

Deutscher Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen, Mitglied des Vorstands der Deutschen Filmakademie, Mitglied der AG DOK und der Europäischen Filmakademie. Zweifacher Preisträger des Deutschen Filmpreises „Lola“. Regisseur von „12 Tangos“; „Chandani und der Elefant“; „Sound of Heimat“; „Beltracchi - Die Kunst der Fälschung“; Produzent von Dokumentarfilmen und -Serien für Kino und Plattformen wie z.B. „Das Kongo-Tribunal“, „Die Nacht der Nächte“, „Das neue Evangelium“ oder „Sunset over Mulholland Drive“.
 

Kirill Sakharnow © Privatarchiv
Kirill Sakharnow

Filmregisseur, Editor, Absolvent der Werkstatt von Marlen Hutsiew an WGIK (Staatliche Filmhochschule). Editor von über 50 Filmen. Gründer der Filmgesellschaft SugarDocs. Teilnehmer der Workshops an der IDFA Summer School für Dokumentarfilmer in Amsterdam. Studierte Digital Editing an der New Yorker Filmakademie NYFA. Regisseur der Dokumentarfilme (zusammen mit Ksenia Sakharnowa) „Stalin? Warum nicht", „5 Minuten Freiheit“, „Mütter, Kinder und das Gesetz“, „Natalya Gorbanevskaya: „Ich bin keine Heldin“ sowie der Doku-Serien „Parallele, Ereignisse, Menschen“. Träger des Preises der Moskauer Helsinki-Gruppe „Für Verteidigung der Menschenrechte durch Kunst und Kultur“ (2019).
 

Lena Rem © Privatarchiv
Lena Rem

Filmeditorin (Schwerpunkte Dokumentarfilm, Schnittdramaturgie). Mitglied der Deutschen Filmakademie und Bundesverbandes Filmschnitt Editor (BFS). Editorin von 8 Kinodokumentarfilmen und mehr als 20 Autoren- und TV Filmen, die bisher mit insgesamt 39 Preisen und 16 Nominierungen ausgezeichnet wurden. Darunter: „Ich bin Anastasia“, „Der Nackte König“, „Pawlenski - Der Mensch und die Macht“,  „Der Jungfrauenwahn“, „Die Moskauer Prozesse“, „Vollgas gen Westen“,  „Die Arier“,  „Lebt wohl, Genossen!“,  „The Other Chelsea - Die Donetsk-Story“, „Anna. Seven Years on the Frontline“.
Für „89 Millimeter“ erhielt sie den Preis „Bester Schnitt“ und Nominierung „Bild-Kunst-Schnittpreis“ und wurde für „Die Haushaltshilfe“ mit „Lobende Erwähnung für den besten Schnitt“ honoriert.
 

Ilja Tomaschewitsch © Privatarchiv
Ilja Tomaschewitsch

Filmeditor, Pädagoge. Studierte an der Fakultät für Mechanik und Mathematik der Saratower Staatlichen Universität. Absolvierte 2009 ein Regiestudium am Gerasimow-Institut für Kinematographie (WGIK) in Moskau. Studierte außerdem Montage an der FAMU (Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste) in Prag. Seit 2014 Kurator des Laboratoriums für Regie und Schnitt an der Moskauer Schule des Neuen Films (MSNC). Dozenturen im Fach Schnitttechnik an der MSNC, der St. Petersburger Schule des Neuen Films sowie der Schule des Neuen Films im Kaukasus. Unterrichtete darüber hinaus am Nachwuchs-Animationsstudio «Schar» («Kugel») und der Moskauer Internationalen Filmschule / Filmcollege Nr. 40.

Kontakt

E-Mail: doctrain-moskau@goethe.de
Telefon: +7 495 9362457
 
Projektleitung – Astrid Wege
Projektkoordination – Tatjana Tschagina
Projektassistenz – Jana Tscheklina

Partner

 

Schule des Dokumentarfilms und Theaters Rezbezhkina
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