Luther-Trubar

Luther-Trubar App © Goethe-Institut

Luther–Trubar-App

Wenn Sie wissen wollen, wer Luther und Trubar waren und was sie miteinander verbindet, dann gehen Sie mit den beiden Reformatoren auf eine Zeitreise. Lernen Sie die historische Situation im 16. Jahrhundert kennen, erfahren Sie, was Ablass ist und was die Ablasspraxis für die Bürger jener Zeit bedeutete. Verstehen Sie, welche historischen Leistungen Luther und Trubar erbrachten, und überlegen Sie, was das für uns heute bedeutet. Natürlich sollen Sie dabei Spaß haben! Kleine Spiele und Geschicklichkeitsübungen vermitteln Ihnen, was es für Luther und Trubar bedeutete, in dieser Zeit gegen die Katholische Kirche zu kämpfen, bis sie ihr Ziel und damit ein besseres Leben für die Bürger erreichten. Wir können auch heute noch davon lernen!

„Luther–Trubar“ ist ein Informations- und Spielangebot des Goethe-Instituts für Zuhause und unterwegs. Sie finden die App bei:
Google Play Store
AndroidAPK

Nach drei Jahren der aktiven Verwendung der App im Deutsch-, Slowenisch- und Geschichtsunterricht haben wir uns entschieden, sie mit einem Podcast zu bereichern.
Der Podcast ist der deutschen Minderheit in Slowenien gewidmet, die sich stets Mühe gibt, die Brücke zwischen Slowenien und Deutschland, zwischen Slowenen und Deutschen auszubauen. Die Brücke, die seit Jahrhunderten besteht, wo aber immer wieder Pflastersteine ausgewechselt, Zäune gepflegt und Lichter ausgetauscht werden müssen, damit sich die beiden Nationen sorglos treffen können.
Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland dankend unterstützt.

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Die Luther–Trubar-App wurde im Rahmen des Projektes „Luther/Trubar – Reformer und Rebellen“, mit dem das Goethe-Institut Ljubljana das 500. Jubiläum des Protestantismus gefeiert hat, entwickelt. Aus diesem Anlass fand ein vielfältiges Programm mit Partnerinstitutionen statt: Die interaktive Ausstellung „Aufs Maul geschaut: Mit Luther in die Welt der Wörter“, die von April bis Juni 2017 auf der Burg von Ljubljana gezeigt wurde, widmete sich Luthers Sprache im Medium der Ausstellung. Acht der von ihm geprägten Redewendungen und Wortschöpfungen bildeten den Ausgangspunkt für acht installative Aufbauten. Das SWR Experimentalstudio hat die acht Redewendungen in musikalischen Kompositionen deutscher und slowenischer Komponisten (Rojko, Žuraj, Heusinger u. a.) wiedergegeben und auf Konzerten auf der Burg von Ljubljana präsentiert. Darüber hinaus fand im Atrium der Wissenschaftsakademie Sloweniens ein runder Tisch mit dem Titel „500 Jahre Reformation: Slowenien und Europa heute“ statt, an dem Dr. Kozma Ahačič, Dr. Jonatan Vinkler, Dr. Marko Kerševan und Dr. Georg Lämmlin teilnahmen und die Frage der Wirkung auf das heutige Europa diskutiert haben.

Die Partner des Goethe-Instituts Ljubljana am Projekt „Luther/Trubar – Reformer und Rebellen“ waren das Haus für Poesie Berlin, Neue Fruchtbringende Gesellschaft, Köthen, Stiftung Brückner-Kühner, Kassel, doppelpunkt Kommunikationsdesign, Berlin, Experimentalstudio SWR, Freiburg, die Burg von Ljubljana, ZRC SAZU und NUK. Die Ausstellung „Aufs Maul geschaut. Mit Luther in die Welt der Wörter“ fand statt mit freundlicher Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Der Vorsitzende des Ehrenausschusses zur Ehrung des 500. Jubiläums des Protestantismus und der Reformation war der Präsident der Republik Slowenien Borut Pahor.