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18:30–20:30 Uhr
Live Podcast-Aufnahme: „Wahlkampf auf beiden Seiten des Atlantiks“
Podiumsdiskussion|Foreign Correspondent Unplugged mit Nadine Lindner und Liz Goodwin
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Goethe-Institut Washington, Washington, DC
- Sprache Englisch
- Preis Eintritt frei, bitte anmelden
- Teil der Reihe: Foreign Correspondent Unplugged
Seien Sie dabei, wenn zwei führende politische Journalistinnen in einem transatlantischen Gespräch erörtern, wie innenpolitische Dynamiken die politische Landschaft in Deutschland und den Vereinigten Staaten neu formen.
Nadine Lindner, preisgekrönte Korrespondentin des Deutschlandradios und bekannt für ihre fundierte Berichterstattung über den Aufstieg der Alternative für Deutschland (AfD) sowie die politischen Entwicklungen in Ostdeutschland, trifft auf Liz Goodwin, Reporterin für nationale Politik bei der Washington Post, die über die Menschen und Bewegungen schreibt, die die amerikanische Politik prägen und verändern. Steve Sokol vom American Council on Germany übernimmt die Moderation der Veranstaltung.
Das Jahr 2026 zeichnet sich auf beiden Seiten des Atlantiks als ein entscheidender Wahlmoment ab. In den Vereinigten Staaten werden die Bürgerinnen und Bürger zu den Midterm-Wahlen an die Urnen gerufen, die über die Mehrheitsverhältnisse im Kongress entscheiden und die letzten Jahre der aktuellen Regierung in Washington prägen werden. In Deutschland wiederum stehen mehrere wichtige Landtagswahlen an, die die Stärke der Regierungskoalition ebenso auf die Probe stellen wie den anhaltenden Aufstieg von Parteien wie der Alternative für Deutschland. Sie geben zugleich einen frühen Hinweis darauf, welche politischen Dynamiken die nächste Bundestagswahl beeinflussen könnten. Gemeinsam bieten diese Wahlkämpfe einen aufschlussreichen Blick darauf, wie innenpolitische Kräfte in beiden Ländern die Zukunft der transatlantischen Beziehungen mitgestalten könnten.
Auf Grundlage der umfassenden Recherchen unserer Reporterinnen – von der sich wandelnden Parteienlandschaft in Deutschland bis hin zu den dynamischen Verschiebungen in der US‑amerikanischen Innenpolitik – beleuchtet dieses Gespräch, wie politische Narrative, Wählerverhalten und mediale Berichterstattung die demokratische Debatte und die transatlantischen Beziehungen prägen.
Teil der landesweiten US‑Tour „State(s) of Democracy: A German Journalist’s Journey to the U.S. in 2026“ mit Nadine Lindner
18.–26. April 2026
Der American Council on Germany und die Goethe‑Institute der USA organisieren eine Vortragsreise für die preisgekrönte deutsche Radiojournalistin Nadine Lindner. Bei einer Reihe von Veranstaltungen und Gesprächen in fünf Städten erhält sie die Gelegenheit, im Wahljahr den unterschiedlichen „Zuständen der Demokratie“ in den Vereinigten Staaten nachzugehen und diese aus transatlantischer Perspektive zu beleuchten.
Über die Gesprächspartner
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Nadine Lindner ist seit Anfang 2016 Korrespondentin im Berliner Studio von Deutschlandradio und dort unter anderem für die Berichterstattung über die AfD sowie die Verkehrspolitik zuständig. Zuvor war sie zweieinhalb Jahre lang Landeskorrespondentin im Freistaat Sachsen und verfolgte dort den Aufstieg von Pegida. Sie studierte Politikwissenschaft, Journalistik und Afrikastudien in Leipzig und entdeckte ihre Begeisterung für das Radio beim Ausbildungssender „mephisto 97.6“. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie als freie Journalistin für „MDR Sputnik“, die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie Deutschlandradio.
Sie wurde 1980 in einer Kleinstadt nahe Frankfurt am Main geboren und studierte Politikwissenschaft in Leipzig/Sachsen. Anschließend absolvierte sie ihre journalistische Ausbildung beim Deutschlandradio, einem bundesweiten öffentlich-rechtlichen Radiosender. 2013 kehrte Frau Lindner als Landeskorrespondentin für Deutschlandradio nach Sachsen zurück, wo sie über die frühen Jahre der Alternative für Deutschland (AfD) sowie die Anti-Asyl-Bewegung Pegida berichtete. Seit 2016 arbeitet sie im Hauptstadtstudio des Deutschlandradios in Berlin, wo sie für die Berichterstattung über die AfD im Deutschen Bundestag verantwortlich ist. Für ihre Berichterstattung über die AfD und Ostdeutschland wurde Nadine Lindner 2024 mit dem Preis der Bundespressekonferenz, dem Verband der Hauptstadtjournalist*innen, ausgezeichnet. -
Liz Goodwin is a national political reporter for The Washington Post, writing about the forces and people remaking American politics. She previously covered the Senate. Goodwin joined The Post from The Boston Globe, where she covered national politics since 2018, most recently serving as Washington bureau chief. Before joining the Globe in 2018, Ms. Goodwin wrote about national politics and national affairs for Yahoo News, covering Congress, the 2012 and 2016 presidential campaigns, immigration, and criminal justice, among other topics. Earlier in her career, she worked at the Daily Beast.
As a reporter, Ms. Goodwin is known for capturing the human side of politics — writing revealing profiles of candidates and examining the complex decision-making of voters in absorbing narratives. She has written from the U.S.-Mexico border about the Trump administration's family separation policy and from Britain on former president Donald Trump's influence on nationalists in that country and has reported from the campaign trail over three presidential elections. -
Steven E. Sokol ist seit 2015 Präsident und CEO des American Council on Germany. Zuvor war er Präsident und CEO des World Affairs Council of Pittsburgh und davor Vizepräsident und Programmdirektor des American Council on Germany. Davor war Dr. Sokol stellvertretender Direktor des Aspen Institute Berlin, Leiter der Projektmanagementabteilung der Bonn International Center for Conversion GmbH (BICC) und Programmbeauftragter im Berliner Büro des German Marshall Fund of the United States. Zu Beginn seiner Karriere war er außerdem Programmmanager bei der International City/County Management Association (ICMA) und Rechtsassistent bei Fulbright & Jaworski.
Er hat einen Doktortitel in Recht und Politik von der Northeastern University sowie einen M.A. in Internationalen Beziehungen und Internationaler Wirtschaft von der Paul Nitze School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University und einen B.A. von der Wesleyan University. Außerdem studierte er an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und als Fulbright-Stipendiat an der Freien Universität in Berlin. Dr. Sokol ist Mitglied mehrerer gemeinnütziger Vorstände und Mitglied des Council on Foreign Relations. Für seine Verdienste um die Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Ort
1377 R St. NW, 3. Stock
Washington, DC 20009
USA
Ort
1377 R St. NW, 3. Stock
Washington, DC 20009
USA