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13:00–14:30 Uhr

Wege & Wurzeln | Transit

Digitales Gespräch | Über die Reise, Grenzen, Gewalt, Bürokratie und Solidarität.

  • Online Online

  • Sprache Spanisch und Englisch
  • Preis Kostenfreie Teilnahme
  • Teil der Reihe: Wege & Wurzeln

 © Goethe-Institut

Grünes Blatt mit wasserähnlichen Blattadern, ergänzt durch Fotos der Teilnehmenden © Goethe-Institut

Wege & Wurzeln ist eine digitale Gesprächsreihe, die transatlantische Stimmen aus Nord- und Lateinamerika, Europa und darüber hinaus zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen Geschichten über Zugehörigkeit, Resilienz und Kreativität sowie die Frage, wie Migration über Grenzen hinweg individuelle Lebenswege und unsere gemeinsame Zukunft prägt.

Die zweite Ausgabe von Wege & Wurzeln, Transit, widmet sich den oft prekären und zugleich prägenden Erfahrungen von Menschen auf ihrem Weg. Zeit und Raum können während des Transits als ausgesetzt, gedehnt oder fragmentiert erlebt werden und damit herkömmliche Vorstellungen von Aufbruch und Ankunft infrage stellen. Im Mittelpunkt stehen Resilienz, Kreativität und Verletzlichkeit in Transit- und Zwischenräumen, in denen Grenzen, Gewalt, Bürokratie und Solidarität aufeinandertreffen.

Die Reihe wird präsentiert von Claudette Walls Manllo, dem Goethe-Institut Mexiko und dem Goethe-Institut Washington.

Über die Teilnehmenden

  • Zu ihren wichtigsten Werken zählen unter anderem die Romane El Paraíso de las moscas (2010), Tal vez vuelvan los pájaros (2014), ausgezeichnet mit dem Premio Lipp Brasserie 2013, sowie Escucha las sombras bajo el palmar (2015). Die Themen ihrer Arbeit bewegen sich zwischen dem Mysteriösen und Fantastischen, ohne dabei die Problematik gefährdeter Kindheiten aus dem Blick zu verlieren. Ihr Erzählband Las siete vidas de un gato (2019) wurde von der Banco del Libro de Venezuela unter die besten Originalwerke des Jahres 2023 gewählt.

    Sie ist Mitbegründerin und Koordinatorin des Kollektivs Bibliotecando con Lucha Libris, einer mobilen, selbstverwalteten Bibliothek, die von einer interdisziplinären Gruppe gebildet wurde, die sich durch Lesen und Kunst für die Gemeinschaft engagiert Seit 2017 ist das Projekt in ländlichen und marginalisierten Gemeinden des Bundesstaates Morelos sowie in Mexiko-Stadt mit migrantischen Bevölkerungsgruppen tätig.
     

  • Künstler und Musiker in Berlin. Seine interdisziplinäre Praxis verbindet Klang, Zeichnung, Fotografie, Bewegtbild, Installation und soziale Intervention. Ausgehend von der Frage, wie wir hören und wahrnehmen, untersucht er die Beziehungen zwischen Raum, Geschichte und Macht. Geprägt von seinem Leben in Simbabwe, Südafrika und Deutschland, beschäftigt er sich mit Migration sowie kolonialen und postkolonialen Kontinuitäten. Klang versteht er als Mittel, um soziale Beziehungen sichtbar zu machen, gemeinschaftliche Prozesse anzustoßen und neue Formen des Zusammenlebens zu denken. Seine Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem bei der Biennale von Venedig und der Makassar Biennale.

    Webseite des Künstlers

  • Menschenrechtsaktivist und zivilgesellschaftlicher Organisator aus Guatemala, der seit seinem Exil im Jahr 2022 in Mexiko-Stadt lebt. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und besitzt einen Masterabschluss in Lateinamerikanischer Literatur. 2015 war er Mitbegründer von JusticiaYa, einer Bewegung für Gerechtigkeit und Demokratie in Guatemala, sowie des Instituto 25A. Zudem ist er Gründer und Geschäftsführer von Casa Centroamérica, einer Organisation, die von und für zentralamerikanische Gemeinschaften im Exil und in der Diaspora in Mexiko geschaffen wurde.

    Seine Arbeit verbindet Menschenrechte, Erinnerungskultur, Kultur und kollektives Handeln, um Gemeinschaften zu stärken und Räume zu schaffen, in denen Menschen aus der Diaspora ihre Geschichten teilen und ein Gefühl der Zugehörigkeit neu aufbauen können, während sie gleichzeitig mit ihren Herkunftsländern verbunden bleiben.