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20:00 Uhr
Isabelle Schad & Laurent Goldring: Der Bau
Tanz|
-
Theatre Project, Baltimore
- Preis $22/$17/$12
Das Stück Der Bau ist von Franz Kafkas gleichnamiger Erzählung inspiriert. Die titelgebende Höhle wird als ein Raum beschrieben, der sich aus dem Körper ableitet und dennoch ein Teil desselben ist – durch die Form, die Spuren, Gerüche, Abfälle und Vorräte, Hoffnung und Verzweiflung. Dies lädt dazu ein, weiter zu erforschen, wie sich dieses neue Verhältnis zwischen Körper und Raum bildet und welche Beziehungen dabei entstehen.
Der Schaffensprozess enthüllte, dass der Raum selbst ein Organ ist, und dass er als eine Erweiterung und Verlängerung des Körpers gesehen werden muss. Rilkes Aussage, dass Rodin nicht den Körper gestalte sondern den Raum um ihn herum, kann als Richtlinie gelten, um diese Idee zu verstehen. Ein zweidimensionaler, ebener, fließender Raum wurde aus großen Stofflaken gebaut. Diese äußeren Gewebe werden behandelt wie innere und sie reagieren überraschend lebendig, gleichzeitig als Teil des Körpers, als Schale und als Partner.
Sie ko-initiierte mehrere Projekte/Gruppen, die nach Möglichkeiten der Verknüpfung unterschiedlicher Recherchen und Praktiken suchen, wobei Produktionsweisen von den Beteiligten hinterfragt werden. Ihre Lehrtätigkeit findet weltweit und in verschiedenen Formaten statt. Sie ist Ko-Leiterin eines Projektraums in der Wiesenburg in Berlin.
In ihren Stücken thematisieren die Tanzenden ihre Körper als sinnlich spürende und hinterfragen damit wie beiläufig die Bühnensituation als Ort der Re-Präsentation des Körpers.
- Christina Amrhein über Isabelle Schad
Dieses Programm wird ermöglicht durch einen Zuschuss über 100,000 € ($110,000) vom Getting To Know Europe Programm, das dem Goethe-Institut von der Delegation of the European Union to the United States zugesprochen wurde.
Der Schaffensprozess enthüllte, dass der Raum selbst ein Organ ist, und dass er als eine Erweiterung und Verlängerung des Körpers gesehen werden muss. Rilkes Aussage, dass Rodin nicht den Körper gestalte sondern den Raum um ihn herum, kann als Richtlinie gelten, um diese Idee zu verstehen. Ein zweidimensionaler, ebener, fließender Raum wurde aus großen Stofflaken gebaut. Diese äußeren Gewebe werden behandelt wie innere und sie reagieren überraschend lebendig, gleichzeitig als Teil des Körpers, als Schale und als Partner.
Isabelle Schad
Die Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte für viele Choreografen, bis sie 1999 anfing, ihre eigenen Projekte zu initiieren.
Sie ko-initiierte mehrere Projekte/Gruppen, die nach Möglichkeiten der Verknüpfung unterschiedlicher Recherchen und Praktiken suchen, wobei Produktionsweisen von den Beteiligten hinterfragt werden. Ihre Lehrtätigkeit findet weltweit und in verschiedenen Formaten statt. Sie ist Ko-Leiterin eines Projektraums in der Wiesenburg in Berlin.
In ihren Stücken thematisieren die Tanzenden ihre Körper als sinnlich spürende und hinterfragen damit wie beiläufig die Bühnensituation als Ort der Re-Präsentation des Körpers.
- Christina Amrhein über Isabelle Schad
Dieses Programm wird ermöglicht durch einen Zuschuss über 100,000 € ($110,000) vom Getting To Know Europe Programm, das dem Goethe-Institut von der Delegation of the European Union to the United States zugesprochen wurde.
Ort
Theatre Project
45 W Preston St
Baltimore MD 21201
USA
45 W Preston St
Baltimore MD 21201
USA