Film und Diskussion
Nichts mehr wie es war - New York fünfzehn Jahre nach 9/11
Deutschland, 2016, 26 Min., Dokumentation von Miodrag Soric und Stefan Czimmek
9/11 - es gibt kaum ein anderes Datum als Chiffre für ein Ereignis und seine Auswirkungen, das weltweit so bekannt wurde. Für die Amerikaner war die Erfahrung der Verwundbarkeit im eigenen Land ein Schock, den sie seit Pearl Harbor nicht mehr erlitten haben. Am schwersten getroffen wurde New York, eine Stadt, die bis dahin wie kaum eine andere für Weltoffenheit und Liberalität stand. Über 2700 Menschen starben allein in den Türmen des World Trade Centers - die, die dem Terroranschlag entgingen,
haben ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen, um diesen Tag, der ihre Stadt für immer veränderte, zu verarbeiten. Während der Staat mit neuen Sicherheitsmaßnahmen und dem Versuch der lückenlosen Überwachung reagierte, erleben die Bewohner New Yorks nach 2001 Jahre des Misstrauens und der Verdächtigungen. Patriotismus und Bürgerfreiheit, Religion und Toleranz, Erziehung und Rechtsempfinden - der Anschlag scheint wesentliche Koordinaten der amerikanischen Gesellschaft verschoben zu haben. Und er hat ein Gefühl der tiefen Verunsicherung hinterlassen, das auch 15 Jahre später nicht weichen will.
Eröffnung und nachfolgende Diskussion mit Miodrag Soric, Büroleiter, Deutsche Welle Washington, welcher über die Dreharbeiten und seine Beobachtungen zum Einfluss von 9/11 auf die amerikanische Gesellschaft 15 Jahre nach den Anschlägen spricht.
Details
Goethe-Institut Washington
1377 R St. NW, 3. Stock
Washington, DC 20009
Preis: kein Eintritt
+1 202 8474700 info@washington.goethe.org