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USA San Francisco

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18:00–20:00 Uhr, PT

Millennial Punk: Folgen 1 & 2 + Gespräch

Filmvorführung mit Q&A | Diana Ringelsiep und Felix Bundschuh über Punk, nachdem er für tot erklärt wurde

  • Goethe-Institut San Francisco, San Francisco, CA

  • Sprache Deutsch und Englisch mit englischen Untertiteln
  • Preis Kostenfrei und offen für alle
  • Teil der Reihe: Punk@50

Szenen aus der Doku "Millennial Punk" © SWR/ Felix Bundschuh

Szenen aus der Doku "Millennial Punk" © SWR/ Felix Bundschuh

Was bedeutet Punk, wenn er längst für tot erklärt wurde? Millennial Punk – Eine Subkultur in Zeiten der Digitalisierung blickt auf die Punkszene der 1990er und frühen 2000er Jahre, erzählt von denen, die sie selbst erlebt haben.

Wir zeigen die ersten beiden Folgen der vierteiligen Dokuserie. Im Anschluss sprechen die Autorin Diana Ringelsiep und Regisseur Felix Bundschuh über die Serie und beantworten Fragen aus dem Publikum.

In der 2024 entstandenen Serie blicken Musikerinnen und Musiker, Journalistinnen und Journalisten und Aktivistinnen und Aktivisten aus der Szene auf eine Zeit zurück, in der Punk oft als Relikt der Vergangenheit galt. Über die Musik hinaus zeigt die Serie, wie eng Punk bis heute mit Antidiskriminierung, Antifaschismus und Diversität verbunden ist, und fragt, was es heißt, den Geist von Punk's not dead! in einer zunehmend digitalen Welt lebendig zu halten.

Die Folgen 3 und 4 zeigen wir am darauffolgenden Abend, dem 5. November.

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  • Diana Ringelsiep

    Diana Ringelsiep (Jahrgang 1985) studierte Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin (M.A.). Die freie Journalistin lebt und arbeitet heute im Ruhrgebiet.

    Nach investigativen Recherchen im südostasiatischen Underground veröffentlichte sie 2019 gemeinsam mit Felix Bundschuh das Buch „A Global Mess: Eine SubkulTour durch Südostasien“. 2020 löste ein von ihr im Kaput Magazin veröffentlichter Artikel eine bundesweite Debatte über Sexismus in Subkulturen aus. 2022 folgte die vielbeachtete Anthologie „Punk as F*ck: Die Szene aus FLINTA-Perspektive“, die sie gemeinsam mit Ronja Schwikowski herausgab.

    Seitdem ist Feminismus ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit. Seit 2023 analysiert sie in ihrem Podcast „Krawalle & Liebe“ regelmäßig patriarchale Rollenbilder und Strukturen in der Popkultur. Gemeinsam mit ihrer Co-Host Sabrina Waffenschmidt bringt sie diese feministische Perspektive auch regelmäßig auf die Bühne. Mit Bundschuh schrieb und inszenierte sie zudem die vierteilige SWR-Dokuserie „Millennial Punk“ (seit 2024 in der ARD Mediathek), die direkt an ihre politische Arbeit anknüpft.

  • Felix Bundschuh

    Felix Bundschuh ist überzeugt: Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Ihn haben immer zuerst die Geschichten gepackt und erst dann die Musik. Das ist ein ungewöhnliches Geständnis nach vielen Jahren in der Musikbranche, in denen er bei Century Media Records im A&R und Produktmanagement arbeitete und bei RTL das Label Music for Millions mit aufbaute.

    2018 reiste er für „A Global Mess“ durch Asiens Underground, ein Buch- und Dokumentarfilmprojekt, das er gemeinsam mit Diana Ringelsiep umsetzte. Mit „Millennial Punk“, das die beiden für SWR und ARD schrieben und inszenierten, erzählte er schließlich die Geschichte seiner eigenen Generation. Der „stern“ schrieb, die Serie zeige, dass Punk noch lebt.

    Felix lebt in Berlin und leitet dort das Marketing bei Second Ride, einem Unternehmen, das klassische Motorräder elektrifiziert. Mit seinem Coaching-Angebot Internal Expedition hilft er Menschen, ihre eigene Geschichte zu finden und sie auf ihre eigene Weise zu erzählen.

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