Die Sprachkolumne
Sprechstunde

Sprechstunde - die Sprachkolumne © Goethe-Institut e. V./Illustration: Tobias Schrank

Wie findet man sich zurecht im Regelwerk der deutschen Sprache, woher kommen neue Wörter, und was sind die wichtigsten Veränderungen im Gebrauch der Sprache - zum Beispiel durch die Digitalisierung und die Sensibilisierung hinsichtlich der Genderfrage? Um diese und andere spannende Themen geht es in unserer Kolumne rund um die deutsche Sprache.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.

Ludwig Wittgenstein

Zwischendings 5

5. Saison: Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa Olga Grjasnowa | © Valeria Mitelman Olga Grjasnowa wurde 1984 in Baku, Aserbaidschan, geboren und zählt zu den meistgelobten jungen Autoren und Autorinnen Deutschlands. Sie verbrachte viele Jahre in Polen, Russland, Israel sowie der Türkei und ihr gefeierter Debütroman Der Russe ist einer, der Birken liebt wurde mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Anne-Seghers-Preis ausgezeichnet. Zu ihren neuesten Veröffentlichungen gehören Die Macht der Mehrsprachigkeit und Der verlorene Sohn. All ihre Romane wurden bereits für die Bühne adaptiert und in mehrere Sprachen übersetzt.





4. Saison: Sharon Dodua Otoo

Sharon Dodua Otoo (*1972 in London) ist Autorin und politische Aktivistin.  

Sharon Dodua Otoo Sharon Dodua Otoo | © Tahir Bella Sie schreibt Prosa und Essays und ist Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“ (edition assemblage). Ihre ersten Novellen „die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle“ und „Synchronicity“ erschienen zuletzt 2017 beim S. Fischer Verlag. Mit dem Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur „Dürfen Schwarze Blumen Malen?“, die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman auf Deutsch „Adas Raum“ erscheint 2021 beim S. Fischer Verlag. Politisch aktiv ist Otoo bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V. und Phoenix e. V. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.







 © Tobias Schrank

3. Saison: Hernán D. Caro

Hernán D. Caro Hernán D. Caro | © Jana Burbach Hernán D. Caro, geboren 1979 in Bogotá, Kolumbien, lebt seit fast zwanzig Jahren in Deutschland. Er ist Doktor der Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin und freier Autor der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er ist freier Redakteur der Kunstzeitschrift „Contemporary And América Latina“ (C&AL) und des „Humboldt-Magazins“ vom Goethe-Institut in Südamerika. 2020 wurde er für seinen Essay „Deutschland – Ein Annäherungsversuch“ für den Theodor-Wolff-Journalistenpreis nominiert.







Zwischenüberschrift Thomas Böhm © Tobias Schrank

2. Saison: Thomas Böhm

Thomas Böhm Thomas Böhm | privat Thomas Böhm, geboren 1968 in Oberhausen im Rheinland, ist Literaturvermittler und Kulturjournalist. Er kuratierte unter anderem die Gastlandauftritte Islands (2011), der Schweiz (2014) und Norwegens (2019) bei den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Seine jüngsten Publikationen sind die Hörspiele zur Fernsehserie „Babylon Berlin“ sowie – zusammen mit Carsten Pfeiffer – „Die Wunderkammer der deutschen Sprache“.







Zwischenbalken © Tobias Schrank

1. Saison: Kathrin Kunkel-Razum

Kathrin Kunkel-Razum Kathrin Kunkel-Razum | privat Kathrin Kunkel-Razum, geboren 1959 in Potsdam, studierte Germanistik und Geschichtswissenschaft in Leipzig, wo sie in germanistischer Linguistik promovierte. Seit 1997 ist sie Mitglied der Duden-Redaktion, deren Leitung sie 2016 übernahm. Damit ist sie für das gesamte Wörterbuch- und Grammatikprogramm verantwortlich. Außerdem gehört sie zum Rat für deutsche Rechtschreibung, der die Rechtschreibung weiterentwickelt und Empfehlungen für staatliche Institutionen herausgibt. Seit 2020 ist sie außerdem Mitglied des Beirats Literatur und Übersetzungsförderung des Goethe-Instituts. Sie lebt in Berlin.







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