Debatte Next Generation: Wie baut man eine SchulStadt?

Schoollaboratory 001, Ledine © David Stanley

Sa, 26.05.2018

Goethe-Institut Belgrad

Knez Mihailova 50, Belgrad

Thema #1 Klassenzimmer als politischer Raum

Ein Gespräch mit Viktor Hildebrandt, Political Space Matters (Berlin); Moderation: Jelena Joksimović, Škogled; Illustrationen: Peđa Milić, Škograd

Schulstadt

Wie baut man eine SchulStadt? steht für eine ganze Reihe von transdisziplinären Diskussionsveranstaltungen und Workshops mit dem Ziel, den Schulalltag und den Alltag aller Bürgerinnen und Bürger am Stadtrand von Belgrad neu zu denken, und zwar mit Schwerpunkt auf der Vorstadtsiedlung Ledine.
Wir möchten alle Expertinnen und Experten auf den Gebieten wie Stadtplanung, Architektur, Bildungswesen, Kunst usw. dazu einladen, an unseren Veranstaltungen aktiv teilzunehmen, um dadurch das Stadtzentrum und die Stadtperipherie einander näher zu bringen, und um die Grenzen zwischen den einzelnen Fachgebieten zu sprengen. Wir wollen diverse Oppressions-Prozesse besser verstehen lernen, mit denen sich die Menschen auf der räumlichen, wirtschaftlichen und sozialen Margin konfrontiert sehen, und uns mit den unterschiedlichen Resilienz-Formen vertraut machen, die von den Benachteiligten entwickelt wurden. Wir möchten die Ursachen für Gewalt an Schulen finden und mehr über ihre Folgen erfahren. Darüber hinaus möchten wir aber auch Räume schaffen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, zu Akteuren des angestrebten sozialen Wandels zu werden.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen und Aktivitäten werden von uns dokumentiert und sollen anschließend in Buch-Form veröffentlich werden.

Das Projekt Wie baut man eine SchulStadt? ist Teil eines langfristig angelegten Forschungsvorhabens und einer entsprechenden Aktionsreihe, die wir bereits seit 2016 im Belgrader Vorort Ledine in die Tat umzusetzen versuchen. Durchgeführt wird das Projekt von der Organisation Škogled (z. Dt. Schul-Experiment) und von der School of Urban Practices - City Guerilla in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Belgrad.
 

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