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Katja Gehrmann
Stadtbär

Cover "Stadtbär" von Katja Gehrmann © Moritz Verlag, Apr 19 Inhalt

Als der Bär eines Tages erwacht, kommt ihm der Wald seltsam leer vor. Wo sind bloß die anderen Tiere? „Alle in die Stadt gezogen", erklärt der Habicht. „Dort gibt es beheizte Höhlen, leckeres Essen und vor allem: keine Jäger!" Das gefällt dem Bären, er macht sich auf den Weg und streift durch die Stadt. Die anderen Tiere wollen ihn möglichst schnell wieder loswerden: „Der Bär bringt uns in Gefahr! Wir sind für die Menschen fast unsichtbar – und nun kommt dieser riesige, ungeschickte Kerl! Die Menschen werden Angst bekommen und die Jäger holen!" Gar nicht so einfach, ein so großes Tier unauffällig einzufangen und die Frage ist: Wer benimmt sich hier eigentlich wie der Bär im Porzellanladen? Katja Gehrmann hat eine überreich bebilderte Geschichte ersonnen, die genau am Übergang zwischen Bilderbuch und Erstlesebuch steht und perfekt für jene geeignet ist, die gerade anfangen, schon gerne selber zu lesen.

Kommentar der Jury

Als der Bär aus dem Winterschlaf erwacht, sind alle Tiere in die Stadt abgewandert, weil das Leben dort viel angenehmer ist, der Bär will auch in der Stadt wohnen, die anderen Tiere befürchten, dass die Menschen ihn erkennen und dann alle Tiere (die ihnen bis jetzt nicht großartig aufgefallen sind) wieder aus der Stadt vertreiben, der Bär tarnt sich zwar mit Hut und Mantel, manövriert sich aber dennoch in heikle Situationen, die die anderen Tiere immer im letzten Augenblick auflösen. Eine spannende Dramaturgie mit witzigen, charakteristischen Figuren, Text und Bild greifen gut ineinander (Bilder erzählen mehr bzw. anderes als der Text). Und en passant wird das Kultur-Natur-Thema adressiert. 
   

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Das Literaturportal „targmat:na“ präsentiert ausgewählte, deutschsprachige Neuerscheinungen, die von einer Expert*innen-Jury zur Übersetzung ins Arabische empfohlen werden.

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