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20:15 Uhr

Neun Leben hat die Katze - Eröffnungsfilm + Q&A

Filmvorführung |Fokus: Films from Germany

Ulla Stöckl - Die Katze hat Neun Leben © DIF - Ulla Stöckl - Die Katze hat Neun Leben

Ulla Stöckl - Die Katze hat Neun Leben © DIF Ulla Stöckl - Die Katze hat Neun Leben

Wir eröffnen das Festival mit einem Meilenstein in der (west)deutschen feministischen Filmgeschichte. Im Anschluss zeigen wir ein exklusives Interview des Kurators Rastko Novaković mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms, Ula Stöckl. Ula gibt Einblick in ihre kreative Praxis, die Herausforderungen, die sie als weibliche Regisseurin meisterte, und ihren Arbeitsprozess. 

München im Sommer 1967. Der essayistische Spielfilm stellt fünf Frauentypen ins Zentrum der episodischen Handlung. Die Journalistin Katharina erhält Besuch von ihrer französischen Freundin Anne. Sie unternehmen Ausflüge, besuchen Cafés, Bekannte und Partys. Gabriele konzentriert sich aufs Geschäft. Magdalena kämpft mit ihrer klassischen Hausfrauenrolle. die fünfte, Kirke, hat ihren Weg zur Freiheit gefunden. Dabei erkunden sie in Gesprächen die Chancen weiblicher Emanzipation. Laut Filmkritikerin Christa Maerker ist Ula Stöckls Abschlussfilm am Ulmer Institut für Filmgestaltung "der erste feministische Film" der Bundesrepublik.
Regie: Ula Stöckl, 1968, 90 min

Ula Stöckl ist eine der bemerkenswertesten Filmemacherinnen und Cineastinnen der Bundesrepublik Deutschland. Sie verwirklichte über 20 Filme, zu denen sie die Drehbücher fast immer selbst schrieb und die sie meistens auch selbst produziert oder co-produziert hat. Mit ihren Filmen war sie weltweit auf über siebzig Festivals vertreten, war zu Gast an vielen Universitäten sowie auf Vorführungen des Goethe-Institutes in vielen Ländern Europas, in Australien, den USA und Kanada.

Reservieren Sie sich Ihr Ticket direkt beim GFT und seien Sie Teil dieser einzigartigen Veranstaltung. 
 
 

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