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Kapitel „Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien“
Die folgenden Übungen unterstützen die Verwendung der Veröffentlichung „Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien“ (Europarat, 2017) in georgischen Sekundarschulen im Sinne von Artikel 8 (1) g–h der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen.
Steckbrief
Sprachniveau
Zielgruppe
Fertigkeit
Beschreibung
Es steht unter dem Motto „Zukunft erben“ und bietet viele Gelegenheiten, die enge Verbundenheit Georgiens mit
Deutschland und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart zu erforschen.
Im 19. und 20. Jahrhundert waren Deutsche in Georgien als Erzieher*innen, Forscher*innen, Unternehmer*innen, Maler*innen, Architekt*innen oder Landwirt*innen tätig und bis heute zeugen Siedlungen, Gebäude und Einrichtungen von diesem Einfluss.
Das reiche Erbe der Deutschen in Georgien ist in der dreisprachigen Publikation „Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien“, die der Europarat 2017 herausgegeben hat, durch Fotos von Gebäuden und Ortspläne sehr gut dokumentiert.
Um den Einsatz der Publikation im Deutschunterricht an Schulen zu erleichtern, hat Manana Akhalkatsi im
Auftrag des Goethe-Instituts und des Europarats Arbeitsblätter für Deutschlehrkräfte erstellt.
Methodisch-didaktische Vorschläge werden in Schulungen vorgestellt und sollen Deutschlehrkräfte ermutigen, selbst an dem Thema weiterzuarbeiten und so das Bewusstsein für das Wirken der Deutschen in Georgien zu schärfen.
Migration ist eines der großen Themen unserer Zeit. Deutschland ist eines der wichtigsten Zielländer. Die
Frage, warum viele Deutsche insbesondere im 19. Jahrhundert nach Georgien kamen und wie sie hier lebten, ist in diesem Kontext sicherlich auch für Schüler*innen in Georgien von Interesse. Mit den erarbeiteten Materialien lassen sich darauf Antworten finden.
Teil von:
Reihe„Deutsche Spuren“