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20:00 Uhr
Workshop für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik
Workshop & Konzert|Das Contemporary Music Lab (CML) der Aristoteles-Universität Thessaloniki organisiert in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Thessaloniki einen Workshop für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik
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Goethe-Institut Thessaloniki, Thessaloniki
- Preis Kostenlose Teilnahme
Das Contemporary Music Lab (CML) der Aristoteles-Universität Thessaloniki organisiert in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Thessaloniki einen Workshop für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik, der am 15. und 16. Oktober 2023 im Goethe-Institut stattfinden wird. An dem Workshop nehmen zwei bekannte deutsche Musikerinnen teil , Johanna Greulich (Sopran) und Nina Janßen-Deinzer (Klarinette).
Das Konzept des Workshops beruht auf der Vorstellung, dass die Zusammenarbeit zwischen Komponist*innen und Instrumentalist*innen eine unabdingbare Voraussetzung für den Kompositionsprozess ist, da Instrumentalmusik für Instrumente (oder Gesang) geschrieben und von ihnen gespielt wird. Die Kenntnis des kompositorischen Ansatzes, also der schöpferischen Absicht des Komponisten oder der Komponistin, ist von wesentlicher Bedeutung für die Interpretation einer Komposition.
Sechs junge Komponist*innen (Studierende der Aristoteles-Universität Thessaloniki und der Universität Makedonien) wurden mit der Komposition von Werken für das Gast-Duett beauftragt. Die Kompositionen sind aus der Zusammenarbeit der Komponist*innen mit den Musiker*innen entstanden. Die Proben finden am Sonntag, den 15. und Montag, den 16. Oktober, 12:00–15:00 Uhr, im Format eines Workshops statt und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Abschlusspräsentation der Kompositionen findet am Montag, den 16. Oktober um 20:00 Uhr im Veranstaltungssaal des Goethe-Instituts Thessaloniki statt.
Der Workshop ist kostenlos und richtet sich an Komponist*innen und Instrumentalist*innen in Thessaloniki.
Teilnehmende Komponist*innen:
Yannis Vogiatzis
Yannis Yannopoulos
Dimitris Gompoitsos
Apostolis Koutsoyiannis
Theofilos Lambrianidis
Popi Typaldou
BIOGRAPHIEN
Nina Janßen-Deinzer
Nina Janßen-Deinzer wurde in Köln geboren und ist eine der führenden Klarinettistinnen ihrer Generation. Sie studierte in Hannover bei Hans Deinzer und schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Die Musikerin konzertiert weltweit als Solistin und Kammermusikerin. Sie erhielt erste Preise bei "Jugend musiziert", beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka (Japan).
Neben dem klassisch-romantischen Repertoire widmet sich die Klarinettistin auch mit großem Enthusiasmus der zeitgenössischen Musik und war von 2006 bis 2017 Soloklarinettistin im Ensemble Modern Frankfurt. Zahlreiche Werke sind von ihr uraufgeführt oder für sie komponiert worden, zum Beispiel von Mark Andre, Arnulf Herrmann, Saed Haddad, Ying Wang, Jia Guoping, Eun Hwa Cho, Onur Türkmen, Bertram Wee. Als Solistin spielte sie auf Festivals wie Salzburger Festspiele, Salzburg Biennale, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Berlin, Festival NOW Essen, Berliner Festwochen, Forum Festival Moskau, Contemporary Music Days Kiew und mit Orchestern wie SWR Baden-Baden und Freiburg, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken, hr-Sinfonieorchester, Ensemble Modern Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Kremerata Baltica.
Sie spielt alle Klarinetten von Es- bis Kontrabassklarinette sowie Saxophon. Janßen-Deinzer hat sich außerdem auf die Aufführung des klassischen Repertoires auf historischen Klarinetten spezialisiert. Ihre Werke sind auf CD erhältlich, darunter Stücke, die sie als Solistin mit dem SWR-Orchester bei NEOS, mit dem Ensemble Modern und dem Delos-Quintet bei ars musici aufgeführt hat. Von 2006-2017 war sie Dozentin an der Internationalen Ensemble Modern Akademie und an der Hochschule für Musik Frankfurt. Seit 2015 ist sie Professorin für Holzbläserkammermusik an der Hochschule für Musik Nürnberg, seit 2018 ist sie dort zudem Dozentin für zeitgenössische Musik und seit 2020 Dozentin für Klarinette an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Außerdem war sie Gastdozentin an den Musikhochschulen in Karlsruhe, Berlin, Weimar, Moskau, Krakau (Polen), Shanghai, Singapur und Beijing (China), Kiew (Ukraine), Zhengzhou (China), Guanajuato (Mexiko), Baku (Aserbaidschan), Manila (Philippinen), Hanoi (Vietnam), beim Sangat Festival in Bombay (Indien) und beim Internationalen Klarinettenkurs in Prades (Spanien). Sie war im Auftrag des Goethe-Instituts an Musikhochschulen in Argentinien, Bolivien, Brasilien und Russland sowie im Auftrag der Siemens-Stiftung beim Projekt „contempo primo“ in Beijing (China).
Johanna Greulich
Die Sopranistin Johanna Greulich, geboren in Hannover, studierte in Frankfurt am Main Dipl. Operngesang und Gesangspädagogik bei Prof. Heidrun Kordes und absolvierte in Basel einen Spezialisierten Master für Zeitgenössische Musik bei Jürg Henneberger.
2015 wurde sie mit dem Eunoia Quintett, dessen Gründungsmitglied sie ist, Preisträgerin des Concours Nicati Bern, des renommiertesten Preises für Zeitgenössische Musik in der Schweiz. Das Eunoia Quintett realisiert spannende performative Konzertformate und neue Musiktheaterperformances. 2012 erhielt die Sängerin den Spezialpreis für Neue Musik beim Concours Suisse Ernst Haefliger in Bern. Beim Hilde Zadek Gesangswettbewerb 2011 gewann sie den Sonderpreis für die Interpretation der Moderne und 2008 den 1. Preis im Lenzewski-Wettbewerb Frankfurt.
Rollen in klassischen Opern und Operetten führten Johanna Greulich an Opernhäuser in Bern, Chur und Luzern. Mit Zeitgenössischem Musiktheater war sie in Frankfurt, Heidelberg, Heilbronn, Bern, Berlin, Wiesbaden, Köln, Wien, Ludwigsburg und Freiburg zu sehen.
Für die Produktionen „Hypermusic Prologue“ von Hector Parra (Berlin/Basel) und „Pnima“ von Chaya Czernowin (Luzern) wurde Johanna Greulich in der Zeitschrift „Opernwelt“ als Sängerin des Jahres 2013/2014 nominiert.
Die Sopranistin gastierte bei namhaften Festivals wie beispielsweise Wien Modern, Luzern Festival und Rainy Days Luxembourg.
Es gibt Aufnahmen und Berichte über ihre Arbeit beim Bayrischen Rundfunk, SRF 2 Kultur, SWR 2 und im Hessischem Rundfunk.
2018 wurde am Konzerttheater Bern das Musiktheater „Fliegenglas“ von Johanna Greulich und Clemens Hund-Göschel bei der Internationalen Plattform für Neues Musiktheater gespielt.
Johanna Greulich interessiert sich vor allem für die Verbindung von Zeitgenössischer, Klassischer, Populärer und Alter Musik und Performance.
Coachings und Workshops mit ihr fanden beispielsweise an der Philharmonie Luxemburg, am Nationaltheater Mannheim, an Hochschulen in Edinburgh, London, Frankfurt und Sélestat und mit dem Jugendensemble Neue Musik Rheinland-Pfalz/Saarland statt. Im April 2023 schloss sie die vom Bundesverband der Gesangspädagogen in Deutschland zertifizierte zweijährige Fortbildung "Pädagogik der Populären Stile" ab.
Das Konzept des Workshops beruht auf der Vorstellung, dass die Zusammenarbeit zwischen Komponist*innen und Instrumentalist*innen eine unabdingbare Voraussetzung für den Kompositionsprozess ist, da Instrumentalmusik für Instrumente (oder Gesang) geschrieben und von ihnen gespielt wird. Die Kenntnis des kompositorischen Ansatzes, also der schöpferischen Absicht des Komponisten oder der Komponistin, ist von wesentlicher Bedeutung für die Interpretation einer Komposition.
Sechs junge Komponist*innen (Studierende der Aristoteles-Universität Thessaloniki und der Universität Makedonien) wurden mit der Komposition von Werken für das Gast-Duett beauftragt. Die Kompositionen sind aus der Zusammenarbeit der Komponist*innen mit den Musiker*innen entstanden. Die Proben finden am Sonntag, den 15. und Montag, den 16. Oktober, 12:00–15:00 Uhr, im Format eines Workshops statt und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Abschlusspräsentation der Kompositionen findet am Montag, den 16. Oktober um 20:00 Uhr im Veranstaltungssaal des Goethe-Instituts Thessaloniki statt.
Der Workshop ist kostenlos und richtet sich an Komponist*innen und Instrumentalist*innen in Thessaloniki.
Teilnehmende Komponist*innen:
Yannis Vogiatzis
Yannis Yannopoulos
Dimitris Gompoitsos
Apostolis Koutsoyiannis
Theofilos Lambrianidis
Popi Typaldou
BIOGRAPHIEN
Nina Janßen-Deinzer
Nina Janßen-Deinzer wurde in Köln geboren und ist eine der führenden Klarinettistinnen ihrer Generation. Sie studierte in Hannover bei Hans Deinzer und schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Die Musikerin konzertiert weltweit als Solistin und Kammermusikerin. Sie erhielt erste Preise bei "Jugend musiziert", beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka (Japan).
Neben dem klassisch-romantischen Repertoire widmet sich die Klarinettistin auch mit großem Enthusiasmus der zeitgenössischen Musik und war von 2006 bis 2017 Soloklarinettistin im Ensemble Modern Frankfurt. Zahlreiche Werke sind von ihr uraufgeführt oder für sie komponiert worden, zum Beispiel von Mark Andre, Arnulf Herrmann, Saed Haddad, Ying Wang, Jia Guoping, Eun Hwa Cho, Onur Türkmen, Bertram Wee. Als Solistin spielte sie auf Festivals wie Salzburger Festspiele, Salzburg Biennale, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Berlin, Festival NOW Essen, Berliner Festwochen, Forum Festival Moskau, Contemporary Music Days Kiew und mit Orchestern wie SWR Baden-Baden und Freiburg, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken, hr-Sinfonieorchester, Ensemble Modern Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Kremerata Baltica.
Sie spielt alle Klarinetten von Es- bis Kontrabassklarinette sowie Saxophon. Janßen-Deinzer hat sich außerdem auf die Aufführung des klassischen Repertoires auf historischen Klarinetten spezialisiert. Ihre Werke sind auf CD erhältlich, darunter Stücke, die sie als Solistin mit dem SWR-Orchester bei NEOS, mit dem Ensemble Modern und dem Delos-Quintet bei ars musici aufgeführt hat. Von 2006-2017 war sie Dozentin an der Internationalen Ensemble Modern Akademie und an der Hochschule für Musik Frankfurt. Seit 2015 ist sie Professorin für Holzbläserkammermusik an der Hochschule für Musik Nürnberg, seit 2018 ist sie dort zudem Dozentin für zeitgenössische Musik und seit 2020 Dozentin für Klarinette an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Außerdem war sie Gastdozentin an den Musikhochschulen in Karlsruhe, Berlin, Weimar, Moskau, Krakau (Polen), Shanghai, Singapur und Beijing (China), Kiew (Ukraine), Zhengzhou (China), Guanajuato (Mexiko), Baku (Aserbaidschan), Manila (Philippinen), Hanoi (Vietnam), beim Sangat Festival in Bombay (Indien) und beim Internationalen Klarinettenkurs in Prades (Spanien). Sie war im Auftrag des Goethe-Instituts an Musikhochschulen in Argentinien, Bolivien, Brasilien und Russland sowie im Auftrag der Siemens-Stiftung beim Projekt „contempo primo“ in Beijing (China).
Johanna Greulich
Die Sopranistin Johanna Greulich, geboren in Hannover, studierte in Frankfurt am Main Dipl. Operngesang und Gesangspädagogik bei Prof. Heidrun Kordes und absolvierte in Basel einen Spezialisierten Master für Zeitgenössische Musik bei Jürg Henneberger.
2015 wurde sie mit dem Eunoia Quintett, dessen Gründungsmitglied sie ist, Preisträgerin des Concours Nicati Bern, des renommiertesten Preises für Zeitgenössische Musik in der Schweiz. Das Eunoia Quintett realisiert spannende performative Konzertformate und neue Musiktheaterperformances. 2012 erhielt die Sängerin den Spezialpreis für Neue Musik beim Concours Suisse Ernst Haefliger in Bern. Beim Hilde Zadek Gesangswettbewerb 2011 gewann sie den Sonderpreis für die Interpretation der Moderne und 2008 den 1. Preis im Lenzewski-Wettbewerb Frankfurt.
Rollen in klassischen Opern und Operetten führten Johanna Greulich an Opernhäuser in Bern, Chur und Luzern. Mit Zeitgenössischem Musiktheater war sie in Frankfurt, Heidelberg, Heilbronn, Bern, Berlin, Wiesbaden, Köln, Wien, Ludwigsburg und Freiburg zu sehen.
Für die Produktionen „Hypermusic Prologue“ von Hector Parra (Berlin/Basel) und „Pnima“ von Chaya Czernowin (Luzern) wurde Johanna Greulich in der Zeitschrift „Opernwelt“ als Sängerin des Jahres 2013/2014 nominiert.
Die Sopranistin gastierte bei namhaften Festivals wie beispielsweise Wien Modern, Luzern Festival und Rainy Days Luxembourg.
Es gibt Aufnahmen und Berichte über ihre Arbeit beim Bayrischen Rundfunk, SRF 2 Kultur, SWR 2 und im Hessischem Rundfunk.
2018 wurde am Konzerttheater Bern das Musiktheater „Fliegenglas“ von Johanna Greulich und Clemens Hund-Göschel bei der Internationalen Plattform für Neues Musiktheater gespielt.
Johanna Greulich interessiert sich vor allem für die Verbindung von Zeitgenössischer, Klassischer, Populärer und Alter Musik und Performance.
Coachings und Workshops mit ihr fanden beispielsweise an der Philharmonie Luxemburg, am Nationaltheater Mannheim, an Hochschulen in Edinburgh, London, Frankfurt und Sélestat und mit dem Jugendensemble Neue Musik Rheinland-Pfalz/Saarland statt. Im April 2023 schloss sie die vom Bundesverband der Gesangspädagogen in Deutschland zertifizierte zweijährige Fortbildung "Pädagogik der Populären Stile" ab.
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Ort
Goethe-Institut Thessaloniki
Vas. Olgas 66
54642 Thessaloniki
Griechenland
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54642 Thessaloniki
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Vas. Olgas 66
54642 Thessaloniki
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