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Griechenland Athen

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17:30–19:30 Uhr

Fortbildung für Lehrkräfte

Fortbildung |Ζu Nachhaltigkeit und Umweltbildung

  • Goethe-Institut Athen, Athen

  • Sprache Griechisch
  • Preis Eintritt frei
  • Teil der Reihe: BiblioGreen

 © Goethe-Institut Athen

Im Rahmen des Programms BiblioGreen – Nachhaltige Bibliotheken und der Aktionsreihe „Stadt · Umwelt · Kultur: Wo Stadt lebt, blüht Wissen“ richtet sich diese Fortbildung an Lehrkräfte, die Schulen als aktive Akteure für Nachhaltigkeit und städtische Resilienz stärken möchten.

Die Teilnehmenden lernen praxisnah, wie die Klimakrise den Schulalltag beeinflusst und wie sie realistische, wirksame Interventionen entwickeln können, die Theorie und Praxis verbinden.
Durch erfahrungsorientiertes Lernen, Austausch von Praxiswissen und konkrete Anwendungsbeispiele erhalten sie sofort umsetzbare Werkzeuge für ihren eigenen Schul- und Bibliotheksalltag.

Ziel der Fortbildung ist es, ein gemeinsames Vokabular und praxisnahe Methoden zu vermitteln, damit Schulen und Bibliotheken komplementär als Orte von Bildung, Information und aktiver ökologischer Beteiligung wirken können.

Einführung in den Klimawandel & Handlungsoptionen von Schulen

Nachhaltige Entwicklung und Resilienz im schulischen Kontext: Grundbegriffe und klimabedingte Risiken, die den Schulalltag beeinflussen.

Klimakrise & Schulen: Praktische Beispiele für Umwelt- und Ressourcenmanagement, die direkt in Schulen umgesetzt werden können.

Fragen und Austausch: Sammlung schulischer Anliegen und Besonderheiten, Verknüpfung mit Umweltbildung und gemeinschaftsbasierten Aktionen.

Umweltmanagementsysteme für Schulen

Was ist ein Umweltmanagementsystem?
Schulen werden als Organisationen betrachtet, mit klaren Zielen, definierten Prozessen, Indikatoren und einem Zyklus kontinuierlicher Verbesserung.

• Zertifizierung und Umweltmanagementsysteme:
Welche organisatorischen Strukturen sinnvoll und umsetzbar sind, welche Elemente realistisch für Schulen praktikabel sind und welche alternativen Ansätze es gibt (z. B. Aktionspläne, Leitlinien, interne Protokolle).

• Gruppenarbeit:
Analyse und Identifikation möglicher Veränderungen an der eigenen Schule (je nach Rolle/Team) mit dem Ziel, unmittelbar umsetzbare Maßnahmen auszuwählen und grundlegende Indikatoren für deren Monitoring zu entwickeln.

Durch die Teilnahme an der Fortbildung gewinnt die Schule bzw. die gesamte Schulgemeinschaft:

•Gestärkte Sensibilität der Lehrkräfte für zentrale soziale und ökologische Herausforderungen, die den Schulalltag und das unmittelbare Umfeld beeinflussen.

•Vertiefung der Beziehungeninnerhalb der Schulgemeinschaft, indem das Zusammenspiel von schulischer Umgebung, pädagogischem Personal und Schüler*innen gestärkt wird – mit besonderem Fokus auf Prävention und Resilienz.

•Praxisnahe Verbindung von Theorie und Anwendung, durch konkrete, kostengünstige und zugleich pädagogisch wertvolle Vorschläge für Umwelt- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Schulbetrieb.

•Dokumentation wirksamer Umweltmanagement‑Praktikensowie Entwicklung eines kompakten, realistischen „Fahrplans“ für die nächsten Schritte der Schule auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Anmeldung zur Fortbildung bis 13.02.2026.

Über die Fortbildungsleiterin

Domniki Vagiati

Domniki Vagiati, geboren 1996 in Thessaloniki, Griechenland, ist Pädagogin, Projektmanagerin, Tänzerin und Performerin mit einem besonderen Fokus auf Teamarbeit und kollaborative Prozesse. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Bildung, Kunst und Nachhaltigkeit. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Psychopädagogik, Umweltbildung, den Commons sowie in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Raum. Sie interessiert sich insbesondere für die verkörperte und multimodale Interaktion von Schüler*innen mit öffentlichen Räumen – und wie diese Räume durch Wahrnehmung, Erfahrung und Darstellung mit Bedeutung aufgeladen werden. Sie studierte Pädagogik (BA) und absolvierte einen Master in Kunst & Bildung. Berufliche Stationen führte sie an Schulen in Finnland und Dänemark.
Seit 2020 ist sie als COO der Umweltorganisation Mamagea tätig, wo sie nachhaltige Projekte mit Schulgemeinschaften entwickelt und umsetzt. Ziel ist es, öffentliche Schulen durch partizipativ gestaltete grüne Infrastrukturen in lebendige Lernorte und Zentren ökologischer Kreativität zu verwandeln.