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21:00 Uhr
FOSSIL
Filmvorführung & Diskussion|Μit dem Regisseur Henning Beckhoff
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Goethe-Institut Thessaloniki, Thessaloniki
- Sprache Deutsch/Englisch
- Preis Eintritt frei
Mit FOSSIL eröffnen wir am 13. Mai 2026 um 21.00 Uhr die Open-Air-Saison des Goethe-Instituts Thessaloniki. Die Vorführung findet in Zusammenarbeit mit dem Thessaloniki Film Festival im Innenhof des Instituts (Vas. Olgas Str. 66) statt und bildet den Auftakt der diesjährigen Goethe-Open-Air-Reihe, in deren Rahmen ab diesem Datum jeden Mittwoch um 21.00 Uhr Filme unter freiem Himmel gezeigt werden. Der Eintritt ist wie immer frei. Der Filmemacher Henning Beckhoff wird den Abend persönlich begleiten. Im Anschluss an die Vorstellung laden wir zu einem Q&A ein.
Michael versucht, seine Kolleg:innen zu einem Protest gegen den schnellen Wandel zu bewegen. Er sorgt sich um Wohlstand und Energiesicherheit. Doch ausgerechnet seine Tochter Anja (30) setzt sich als Umweltaktivistin für einen noch früheren Kohleausstieg ein. Die Fronten verhärten sich, und Michaels Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, greift auf seine Familie über.
Schließlich kettet er sich im Werk an, um die geplante Sprengung seines Baggers aufzuhalten. Stattdessen wird er entlassen – und verliert sich immer mehr in seinem Kampf um sein Lebenswerk. Mit letzter Kraft dringt er in den Tagebau ein und klettert auf den Bagger. Erst als seine Tochter ihm folgt, erkennt Michael, dass er sich entscheiden muss, wer er sein will und für wen er wirklich kämpft.
FOSSIL
Spielfilm, D 2023, 94 min., mit englischen Untertiteln
Regie: Henning Beckhoff
Buch: Bastian Köpf & Henning Beckhoff
Produzent: Jost Hering
Darsteller*innen: Markus Hering, Ruth Reinecke, Victoria Schulz, Sohel Altan Gol, Godehard Giese
Musik: Inma Galiot
Förderung: Deutscher Filmförderfonds, Film- und Medien Stiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg
2019: Off Season (mittellanger Spielfilm)
2018: Fünf Dinge, die ich nicht verstehe (Spielfilm)
2017: Vogelfrei (Kurzfilm)
2017: Fahrt zur Hölle (Kurzfilm)
2015: Männer, Möpse und Motoren (Kurzfilm)
Über den Film:
Michael (62) lebt mit seiner Frau Miri (64) unweit des Braunkohle-Tagebaus, in dem er seit vierzig Jahren auf einem Schaufelradbagger arbeitet. Als sich ein Arbeitskollege das Leben nimmt, macht Michael die geplante Schließung des Werks dafür verantwortlich. Wo heute noch Bagger die Erde abtragen, soll bald eine Seenlandschaft mit schwimmenden Solarzellen entstehen.Michael versucht, seine Kolleg:innen zu einem Protest gegen den schnellen Wandel zu bewegen. Er sorgt sich um Wohlstand und Energiesicherheit. Doch ausgerechnet seine Tochter Anja (30) setzt sich als Umweltaktivistin für einen noch früheren Kohleausstieg ein. Die Fronten verhärten sich, und Michaels Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, greift auf seine Familie über.
Schließlich kettet er sich im Werk an, um die geplante Sprengung seines Baggers aufzuhalten. Stattdessen wird er entlassen – und verliert sich immer mehr in seinem Kampf um sein Lebenswerk. Mit letzter Kraft dringt er in den Tagebau ein und klettert auf den Bagger. Erst als seine Tochter ihm folgt, erkennt Michael, dass er sich entscheiden muss, wer er sein will und für wen er wirklich kämpft.
FOSSIL
Spielfilm, D 2023, 94 min., mit englischen Untertiteln
Regie: Henning Beckhoff
Buch: Bastian Köpf & Henning Beckhoff
Produzent: Jost Hering
Darsteller*innen: Markus Hering, Ruth Reinecke, Victoria Schulz, Sohel Altan Gol, Godehard Giese
Musik: Inma Galiot
Förderung: Deutscher Filmförderfonds, Film- und Medien Stiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg
Über den Filmemacher:
Henning Beckhoff, 1991 am Rande des Ruhrgebiets geboren, kam für ein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg nach Berlin. Sein No-Budget-Film FÜNF DINGE, DIE ICH NICHT VERSTEHE wurde mehrfach ausgezeichnet und von der Filmgalerie 451 ins Kino gebracht. Sein Abschlussfilm OFF SEASON feierte Premiere auf der Berlinale, war für den First Steps Award nominiert und gewann den Michael-Ballhaus-Preis. Beckhoff nahm mit seinen Drehbüchern an der Résidence du Festival de Cannes sowie der Berlinale Script Station teil. Er war Teilnehmer der Berlinale Talents und der Drehbuchwerkstatt München, erhielt ein Wim-Wenders-Stipendium und wurde vom Goethe-Institut in die Villa Kamogawa in Japan eingeladen. Für ihn ist Filmemachen eng mit der Suche nach einem persönlichen Kino verbunden – einem präzisen Blick auf Menschen und Orte. Diese Haltung prägte auch die Arbeit an seinem Debütfilm FOSSIL, der 2023 auf dem Filmfest München mit dem Fipresci-Preis ausgezeichnet wurde.Filmografie (Auswahl)
2023: Fossil (Spielfilm)2019: Off Season (mittellanger Spielfilm)
2018: Fünf Dinge, die ich nicht verstehe (Spielfilm)
2017: Vogelfrei (Kurzfilm)
2017: Fahrt zur Hölle (Kurzfilm)
2015: Männer, Möpse und Motoren (Kurzfilm)
Ort
Goethe-Institut Thessaloniki
Vas. Olgas 66
54642 Thessaloniki
Griechenland
Vas. Olgas 66
54642 Thessaloniki
Griechenland