Veranstaltungsreihe
November bis Dezember
100 Jahre Konrad Wolf (1925-1982)
Filmreihe| Zum hundertsten Geburtstag: drei Spielfilme in den Cinematheken
Unten finden Sie die Termine der Vorführungen.
Der deutsche Filmregisseur Konrad Wolf, Sohn des jüdischen Arztes und Schriftstellers Friedrich Wolf, wurde 1925 in Hechingen im Bundesland Baden-Württemberg geboren. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh die Familie zunächst nach Frankreich und einige Jahre später nach Moskau. Konrad Wolf erhielt die sowjetische Staatsbürgerschaft und kam bereits im Alter von zehn Jahren erstmals mit dem sowjetischen Kino in Berührung – durch eine Nebenrolle im Film über Emigranten „Der Kämpfer“ von Gustav von Wangenheim.
1942 wurde der 17-jährige Konrad Wolf in die Rote Armee eingezogen. Nach seiner Entlassung aus dem Militär studierte er von 1949 bis 1955 Regie an der Moskauer Filmhochschule (WGIK). Anschließend arbeitete er als Filmregisseur für die DEFA (die Filmproduktionsgesellschaft der DDR) in Potsdam-Babelsberg. Aufgrund seiner präzisen und kritischen Filme über die gesellschaftliche Realität erlangte er schnell Anerkennung – auch über die Grenzen der DDR hinaus.
In seinen Filmen beschäftigte sich Konrad Wolf vor allem mit den deutsch-russischen Beziehungen, kritisierte aber auch den Einfluss der politischen Führung auf die Kunst. Durch sein kulturell-politisches Engagement wurde der international bekannte Regisseur zu einer öffentlichen Persönlichkeit in der DDR. Über mehrere Jahrzehnte prägte er die nationale Kulturlandschaft maßgeblich.
Konrad Wolf starb 1982 im Alter von 56 Jahren in Berlin.
Als Regisseur schuf er 15 Spielfilme, die mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Der Film „Sterne“ erhielt beispielsweise 1959 einen Sonderpreis der Jury beim Filmfestival in Cannes, und sein Film „Goya“ wurde 1971 mit einem Sonderpreis beim Internationalen Filmfestival in Moskau geehrt.
In diesem Monat werden drei seiner Filme gezeigt:
„Sterne“, „Professor Mamlock“ und „Solo Sunny“ (letzterer im Rahmen des Soundtrack-Festivals).
Der deutsche Filmregisseur Konrad Wolf, Sohn des jüdischen Arztes und Schriftstellers Friedrich Wolf, wurde 1925 in Hechingen im Bundesland Baden-Württemberg geboren. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh die Familie zunächst nach Frankreich und einige Jahre später nach Moskau. Konrad Wolf erhielt die sowjetische Staatsbürgerschaft und kam bereits im Alter von zehn Jahren erstmals mit dem sowjetischen Kino in Berührung – durch eine Nebenrolle im Film über Emigranten „Der Kämpfer“ von Gustav von Wangenheim.
1942 wurde der 17-jährige Konrad Wolf in die Rote Armee eingezogen. Nach seiner Entlassung aus dem Militär studierte er von 1949 bis 1955 Regie an der Moskauer Filmhochschule (WGIK). Anschließend arbeitete er als Filmregisseur für die DEFA (die Filmproduktionsgesellschaft der DDR) in Potsdam-Babelsberg. Aufgrund seiner präzisen und kritischen Filme über die gesellschaftliche Realität erlangte er schnell Anerkennung – auch über die Grenzen der DDR hinaus.
In seinen Filmen beschäftigte sich Konrad Wolf vor allem mit den deutsch-russischen Beziehungen, kritisierte aber auch den Einfluss der politischen Führung auf die Kunst. Durch sein kulturell-politisches Engagement wurde der international bekannte Regisseur zu einer öffentlichen Persönlichkeit in der DDR. Über mehrere Jahrzehnte prägte er die nationale Kulturlandschaft maßgeblich.
Konrad Wolf starb 1982 im Alter von 56 Jahren in Berlin.
Als Regisseur schuf er 15 Spielfilme, die mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Der Film „Sterne“ erhielt beispielsweise 1959 einen Sonderpreis der Jury beim Filmfestival in Cannes, und sein Film „Goya“ wurde 1971 mit einem Sonderpreis beim Internationalen Filmfestival in Moskau geehrt.
In diesem Monat werden drei seiner Filme gezeigt:
„Sterne“, „Professor Mamlock“ und „Solo Sunny“ (letzterer im Rahmen des Soundtrack-Festivals).