Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Etablierung diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der damaligen Bundesrepublik Deutschland erschien 2005 ein Sammelband mit Comic-Reportagen, in dem jeweils drei Zeichner aus Israel und drei Zeichner aus Deutschland ihre persönlichen Eindrücke des jeweils anderen Landes in Comicform festhielten. Einer von ihnen war der Berliner Illustrator Jan Feindt.
Deine Zeichnungen wirken sehr realistisch, fast dokumentarisch. Hast du viel mit Fotomaterial gearbeitet, das du vor Ort angefertigt hast oder einfach nur eine besonders gute Erinnerung?"
Um sich für seine Diplomarbeit inspirieren zu lassen, ist Philip Cassirer durch Nepal, Indien und Bangladesch gereist. Seine Erfahrungen hat er in seinem Comic »Was kostet ein Yak« verarbeitet.
Drei Monate zwischen morbidem Charme, Arroganz und Herzlichkeit: Sebastian Lörscher skizziert in „A bisserl weiter… ...geht's immer!“ das Lebensgefühl der Österreicher.
Schon auf den ersten Seiten stellt Jan Bauer klar: Es geht in "Der salzige Fluss" ums Alleinsein, um Ruhe und Innerlichkeit. Die Reise ist ein Selbstfindungs-Trip, um den Verlust der Mutter und das Ende einer 16 Jahre langen Beziehung zu verarbeiten. Der salzige Fluss ist ein trockenes Flussbett, dem Bauer von Alice Springs aus 25 Tage und Nächte folgt - 450 Kilometer lang. Davon 233 auf dem Larapinta-Trail.
Erfahren Sie mehr über unsere namhaften Künstlern*innen, darunter Barbara Yelin, Reinhard Kleist und Sarnath Banerjee. Alle mit ausgewiesener Comic-Expertise und mal mit mehr, mal mit weniger Reiseerfahrung im entsprechenden Land.
Graphic Travelogues präsentiert Reiseerfahrungen von Comic-Künstler*innen aus unterschiedlichen Ländern, beleuchtet und identifiziert wiederkehrende Themen. Von Skizzen über Graphic Novels, grafischen Tagebüchern über Reisezeichnungen sammeln wir an dieser Stelle Schätze und hinterfragen Konzepte und Motivationen, Techniken und Erfahrungen.