Bio Design Lab Südasien
Materialien werden dabei als Teil lebendiger, dynamischer Systeme betrachtet. So entstehen neue kreative Ansätze, die symbiotischen Beziehungen zwischen Natur, Technologie und Kultur betonen. Ziel ist eine ausgewogene und respektvolle Koexistenz mit der Umwelt.
Über das Projekt
Elemental Imprints: Bio Design Lab South Asia adressiert drängende Umwelt-, Wirtschafts- und soziale Herausforderungen in Südasien. Grundlage sind nachhaltige, nicht-ausbeuterische Nutzungen lokaler Ressourcen, die bislang kaum Beachtung finden – etwa invasive Pflanzen, landwirtschaftliche Nebenprodukte, Algen und industrielle Abfälle.
In einem multidisziplinären Lab arbeiten Designer*innen, Wissenschaftler*innen, Handwerkende, Ingenieur*innen und Architekt*innen sowie Vertreter*innen der Geisteswissenschaften gemeinsam. So entstehen kontextspezifische Lösungen, die in lokalen Kulturen und Ökosystemen verankert sind und zugleich von globalen Perspektiven profitieren.
Das Projekt verfolgt mehrere Ziele: Es soll unbeachtete Ressourcen in wertvolle Materialien verwandeln und Netzwerke zwischen Expert*innen aus Südasien und internationalen Partnern aufbauen. Außerdem sollen innovative Designprozesse angestoßen und ein Resource Center etabliert werden. Dazu gehören eine öffentliche Materialbibliothek, Prototypen und Publikationen.
Über die Labs
2026 gibt es insgesamt sieben Labs in Südasien (Indien, Sri Lanka und Bangladesch). Jedes Lab ist einem Material gewidmet, das in der jeweiligen Region besonders relevant ist. Die Materialien sind: Comilla Cotton, Bambus, Seetang, Jute, Mycelium (Myzel), Luffa, Wasserhyazinthe und Muschelschalen.In Zusammenarbeit mit