Workshop und Konzert Transtraditionelle zeitgenössische Musik Mit Trickster Orchestra

Trickster Orchestra © Silke Weinsheimer

Di, 03.03.2020

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore

716, CMH Road
Indiranagar 1st Stage
Bangalore

Die Komponisten und Instrumentalisten (Stimme und Schlagzeug) Cymin Samawatie und Ketan Bhatti gründeten das in Berlin ansässige Trickster Orchestra, das Solisten aus verschiedenen Musiktraditionen vereint, um einen neuen Klang multidiverser, zeitgenössischer Musik zu entwickeln. Im März 2020 sind die beiden Musiker mit einem einzigartigen Angebot für lokale Künstler*innen in Residence in Bengalore!

Bei einem Improvisationsworkshop am Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore werden sie über ihre Arbeit sprechen und Künstler*innen zur Zusammenarbeit vor Ort einladen. Das Ergebnis wird in einem Konzert am selben Abend präsentiert. Außerdem werden zwei Künstler eingeladen, im Oktober 2020 zwei Konzerte in Deutschland zu spielen!
 

Dienstag, 3. März 2020
Workshop 1: 15.00 bis 16.30 Uhr.
Workshop 2: 17.00 bis 18.30 Uhr.

Konzert mit Cymin Samawatie, Ketan Bhatti und lokalen Gastkünstlern: 19.30 Uhr

Wer kann daran teilnehmen?
Solisten aus der traditionellen und experimentellen Musik, offen für Improvisation, aber auch Tänzer*innen oder Performance-Künstler*innen. Maximale Teilnehmerzahl: 10 bei jedem Workshop.

Bitte senden Sie eine E-Mail an: residency-bangalore@goethe.de und geben Sie an, an welchem Workshop Sie teilnehmen möchten. Die Auswahl erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuerst bedient werden.

Es wird keine Anmeldegebühr erhoben; es wird erwartet, dass die Teilnehmer auch das Konzert besuchen.


Wer ist das Trickster Orchestra?
Das Trickster Orchestra tritt in verschiedenen Besetzungen und Größen auf. Zu seinem Kollektiv gehören herausragende Musiker und Vokalisten aus Genres wie elektronische und neue Musik, globale klassische Musiktraditionen, Jazz, Pop und freie Improvisation. Das Ensemble fügt diese nicht einfach zusammen, sondern schafft eine gemeinsame, zeitgenössische Musiksprache.

Ausgehend von der Überzeugung, dass die heutige Kultur post-exotisch ist, entwirft das Trickster Orchestra neue Musik, die genre- und kulturübergreifend ist. Traditionen und Fertigkeiten werden vielmehr zu Werkzeugen für Improvisation, die musikalische Innovationen auslösen. So eröffnet das Orchester bei seinen Konzerten und der Zusammenarbeit mit zeitgenössischem Tanz und Poesie völlig neue Klangerlebnisse für Musiker und Publikum.

Ensemble-Biographie
Trickster Orchestra © Silke Weinsheimer Das Trickster Orchestra wurde 2013 von Cymin Samawatie und Ketan Bhatti gegründet. Das Orchester entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Cymin Samawatie und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, was sie dazu veranlasste, ein Ensemble für musikalische Experimente zu gründen, das Mitglieder der freien und unabhängigen Musikszene Berlins und institutionalisierte Ensembles vereint.

Im Jahr 2016 erhielt das Trickster Orchestra internationale Aufmerksamkeit nach seinem Auftritt beim Jazzfest Berlin, das von Festivalleiter Richard Williams als eines der spannendsten Orchester der deutschen Hauptstadt bezeichnet wurde. Nach Konzerten in Europa und Westasien initiierte das Orchester eigene Projekte, darunter Modara - Festival für zeitgenössische Musik und Divan Berlin-İstanbul - TransPositions between Poetry and Music.

Das Konzertprojekt in Deutschland: »Disturbing DIY«
In seinem neuen internationalen Konzertprojekt "Disturbing DIY" mit Gästen aus Bangkok, Chiang Mai und Bangalore setzt sich das Trickster Orchestra mit dem Thema Veränderung auseinander. Wie kommt das Neue in die Welt? Durch Zerstörung, Mutation, Nachahmung, Anpassung oder Revolution? Forschungen zu diesen Fragen und umfangreiche Workshops fließen in neue Kompositionen und Improvisationen ein, die in zwei Konzerten in Bonn und Berlin präsentiert werden.

Konzerttermine:
23. Oktober 2020 in Bonn
25. Oktober 2020 in Berlin
Präsentiert von Outernational, kuratiert von Elisa Erkelenz, mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts (The other Beethoven(s)).

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