Im Gespräch mit ROMILA THAPAR
Dr. Romila Thapar - Emeritierte Professorin, Jawaharlal Nehru Universität
Romila Thapars Forschungen zur frühen indischen Geschichte waren Teil des Wandels von der Behandlung der alten Geschichte als Indologie zu ihrer Etablierung als Sozialwissenschaft. Die beiden Themen, mit denen sie sich beschäftigt hat, sind die Sozial- und Kulturgeschichte des frühen Indiens, wobei sie neue Fragen zu Textdaten stellte und einige archäologische Quellen einbezog sowie versuchte, die Wechselbeziehung zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Religion zu verstehen. Das zweite Thema war die Geschichtsschreibung, sowohl die moderne Perspektive der Geschichtsschreibung des frühen Indiens als auch die Art und Weise, wie Geschichte in der frühen Vergangenheit aufgezeichnet wurde.
IM GESPRÄCH MIT ARIE L. MOLENDIJK
Prof. Dr. Arie L. Molendijk - Professor an der Universität Groningen, Lehrstuhl für Geschichte des Christentums und der Philosophie
Arie Molendijk ist Experte auf dem Gebiet der Geschichte der deutschen und niederländischen Theologie und Religionswissenschaft des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts; Ernst Troeltsch (1865-1923); Geschichte des liberalen Protestantismus; Religion und Gesellschaft; Materielles Christentum; Religion im öffentlichen Bereich.
IM GESPRÄCH MIT AXEL MICHAELS
Prof. Dr. Axel Michaels - Seniorprofessor - Vorsitzender des Kuratoriums der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst, Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS) / Südasien-Institut der Universität Heidelberg
Axel Michaels, Professor für Klassische Indologie am Südasien-Institut der Universität Heidelberg, hat zahlreiche Publikationen auf den Gebieten der Indologie, Anthropologie und Religionswissenschaft veröffentlicht. Er hat außerdem umfangreiche Feldforschungen in Nepal und Nordindien durchgeführt.
Im Gespräch mit Angus Nicholls
Dr. Angus Nicholls - Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Deutsch und Forschungsdirektor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Moderne Sprachen, Queen Mary University of London
Seine Forschungsinteressen liegen an den Schnittstellen von Literaturwissenschaft, Philosophie und Disziplinen wie Kritische Theorie, Anthropologie und Psychoanalyse. Seine Arbeit befasst sich hauptsächlich mit der deutschen und anglophonen Tradition vom späten 18. bis zum 20. Jahrhundert.
Im Gespräch mit Patricia Casey Sutcliffe
Dr. Patricia Casey Sutcliffe - Redakteurin, Deutsches Historisches Institut Washington
Sie kam 2006 als Redakteurin zum Deutschen Historischen Institut, nachdem sie 14 Jahre Englisch an deutschen und Deutsch an amerikanischen Universitäten unterrichtete. Im Dezember 2000 promovierte sie in Germanistik an der University of Texas in Austin mit einer geistesgeschichtlichen Arbeit: „Friedrich Max Mueller und William Dwight Whitney als Vermittler der deutschen Philologie des 19. Jahrhunderts: Eine soziologische Analyse der Entwicklung ihrer linguistischen Theorien.“