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19:15 Uhr
Un sogno italiano
Dokumentarfilm|Filmvorführung mit dem Regisseur Fausto Caviglia
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Cinema Modernissimo, Neapel
- Sprache Originalversion mit italienischen Untertiteln
- Preis 10 Euro (5 Euro mit Goethe-Card)
In Anwesenheit des Regisseurs.
Grußworte: Sophie von Hatzfeldt (Stellv. Leiterin der Kulturabteilung, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom), Stefano Ducceschi (Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Neapel)
Un sogno italiano (2025, 78 Min.)
Ein Dokumentarfilm von Fausto Caviglia
Kamera: Sonja Madani; Schnitt: Marco Rovetto; Musik: Giordano Maselli; Produktion: Orisa Produzioni
Im Anschluss an die Filmvorführung Q&A mit dem Regisseur
Der Film erzählt die persönliche wie auch kollektive Geschichte der Italiener, die nach dem Krieg nach Deutschland kamen – geprägt von Hoffnung und Diskriminierung, von harter Arbeit und dem Ringen um Würde. Durch eindrucksvolle Zeitzeugenberichte, Erinnerungsorte und originales Archivmaterial zeichnet der Film den Weg einer Gemeinschaft nach, die sich trotz großer Mühen ihren Platz erkämpfte und zu neuer Stärke fand.
Im Jahr 2025 wurde der 70. Jahrestag des Anwerbeabkommens von 1955 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien begangen – jenes historischen Vertrags, der Tausende Italiener nach Deutschland führte. Viele fanden Arbeit im Bergbau oder in der aufstrebenden deutschen Automobilindustrie. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit der italienischen Migration und erinnert daran, welchen langen Weg diese Menschen zurücklegen mussten, um respektiert zu werden und Wertschätzung zu erfahren – bis sie schließlich zum Rückgrat der lokalen Wirtschaft wurden.
Für viele, die aus einem vom Krieg gezeichneten und wirtschaftlich geschwächten Italien mit ungewisser Zukunft aufbrachen, war dies ein Moment der Hoffnung. Es war nicht nur der Traum nach besseren Lebensbedingungen für ihre Familien, sondern auch ein mutiger Schritt, um sich eine neue, würdige Existenz aufzubauen.
Biographie
Fausto Caviglia
Am 24. Mai 1971 in Tortona geboren, schloss er 1998 sein Studium der Politikwissenschaften in Mailand ab. Da er sich schon immer für Musik und Kino begeisterte, besuchte er den Kurs für Regie und Drehbuch an der Cinelife in Mailand und arbeitete als Regieassistent bei verschiedenen Projekten in Italien und im Ausland. Seit 2004 ist er als Regisseur tätig; in diesem Jahr drehte er sein erstes Musikvideo, das zahlreiche Preise gewann. In den folgenden Jahren drehte er Kurzfilme, Dokumentarfilme und Musikvideos, nahm an zahlreichen Filmfestivals teil und erhielt Preise und Auszeichnungen. 2012 drehte er den Dokumentarfilm „Ciao Italia“, der in den Kinos von Berlin, Mailand, Rom und Florenz lief. Er lebt und arbeitet zwischen Mailand und Berlin und arbeitet mit verschiedenen
italienischen und deutschen Produktionsfirmen zusammen.
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Ort
Via Cisterna dell’Olio 49/59
80134 Neapel
Italien