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19:15 Uhr

Un sogno italiano

Dokumentarfilm|Filmvorführung mit dem Regisseur Fausto Caviglia

  • Cinema Modernissimo, Neapel

  • Sprache Originalversion mit italienischen Untertiteln
  • Preis 10 Euro (5 Euro mit Goethe-Card)

Italienische Gastarbeiter bei ihrer Ankunft in Deutschland © Orisa Produzioni

Italienische Gastarbeiter bei ihrer Ankunft in Deutschland © Orisa Produzioni

Am Montag, 11. Mai 2026, feiert der Dokumentarfilm „Un sogno italiano“ von Fausto Caviglia seine Präsentation im Cinema Modernissimo in Neapel. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Orisa Produzioni, der Deutschen Botschaft Rom und dem Cinema Modernissimo.

In Anwesenheit des Regisseurs.

Grußworte: Sophie von Hatzfeldt
(Stellv. Leiterin der Kulturabteilung, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom), Stefano Ducceschi (Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Neapel) 

Un sogno italiano (2025, 78 Min.)
Ein Dokumentarfilm von Fausto Caviglia

Kamera: Sonja Madani; Schnitt: Marco Rovetto; Musik: Giordano Maselli; Produktion: Orisa Produzioni

Im Anschluss an die Filmvorführung Q&A mit dem Regisseur 

Der Film erzählt die persönliche wie auch kollektive Geschichte der Italiener, die nach dem Krieg nach Deutschland kamen – geprägt von Hoffnung und Diskriminierung, von harter Arbeit und dem Ringen um Würde. Durch eindrucksvolle Zeitzeugenberichte, Erinnerungsorte und originales Archivmaterial zeichnet der Film den Weg einer Gemeinschaft nach, die sich trotz großer Mühen ihren Platz erkämpfte und zu neuer Stärke fand.

Im Jahr 2025 wurde der 70. Jahrestag des Anwerbeabkommens von 1955 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien begangen – jenes historischen Vertrags, der Tausende Italiener nach Deutschland führte. Viele fanden Arbeit im Bergbau oder in der aufstrebenden deutschen Automobilindustrie. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit der italienischen Migration und erinnert daran, welchen langen Weg diese Menschen zurücklegen mussten, um respektiert zu werden und Wertschätzung zu erfahren – bis sie schließlich zum Rückgrat der lokalen Wirtschaft wurden.
Für viele, die aus einem vom Krieg gezeichneten und wirtschaftlich geschwächten Italien mit ungewisser Zukunft aufbrachen, war dies ein Moment der Hoffnung. Es war nicht nur der Traum nach besseren Lebensbedingungen für ihre Familien, sondern auch ein mutiger Schritt, um sich eine neue, würdige Existenz aufzubauen.

Biographie

Fausto Caviglia

Am 24. Mai 1971 in Tortona geboren, schloss er 1998 sein Studium der Politikwissenschaften in Mailand ab. Da er sich schon immer für Musik und Kino begeisterte, besuchte er den Kurs für Regie und Drehbuch an der Cinelife in Mailand und arbeitete als Regieassistent bei verschiedenen Projekten in Italien und im Ausland. Seit 2004 ist er als Regisseur tätig; in diesem Jahr drehte er sein erstes Musikvideo, das zahlreiche Preise gewann. In den folgenden Jahren drehte er Kurzfilme, Dokumentarfilme und Musikvideos, nahm an zahlreichen Filmfestivals teil und erhielt Preise und Auszeichnungen. 2012 drehte er den Dokumentarfilm „Ciao Italia“, der in den Kinos von Berlin, Mailand, Rom und Florenz lief. Er lebt und arbeitet zwischen Mailand und Berlin und arbeitet mit verschiedenen
italienischen und deutschen Produktionsfirmen zusammen.

Veranstaltungspartner

  • Logo der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Rom
  • Logo 75 Jahre der Wiederaufnahme der deutsch-italienischen diplomatischen Beziehungen
  • Logo Orisa Produzioni
  • Logo Andromeda - Cinema Modernissimo