Freitag 19. Januar 2024, 18:30 Uhr
Stilles Land
Film und Gespräch|
-
Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
- Sprache Film in deutscher Originalsprache mit italienischen Untertiteln, Diskussion auf Italienisch
- Preis kostenloser Eintritt. Der Eintritt wird nach Verfügbarkeit der Sitzplätze gewährt.
- Teil der Reihe: Filmpalast Deutschland. Sieben Kinobegegnungen mit der deutschen Zeitgeschichte
Im Rahmen von „Filmpalast Deutschland. Sieben Kinobegegnungen mit der deutschen Zeitgeschichte”
Sieben Kinobegegnungen mit der deutschen Zeitgeschichte, in denen der Film als historische Quelle zur Analyse des jeweiligen Zeitabschnitts verwendet wird. Die Filme werden von ExpertInnen eingeleitet und kommentiert; sie sollen dem Publikum Handreichungen bieten, um das jeweilige Werk in seinen historischen Kontext einzuordnen. Veranstalter sind das Istituto Italiano di Studi Germanici, das Deutsche Historische Institut Rom, das Goethe-Institut Rom und das Museum Casa di Goethe.
Foto (Detail): © iskremas Filmproduktion GmbH
Stilles Land
Regie: Andreas Dresen, Deutschland 1992, 98 Min., Originalversion mit itl. UTs
DDR im Herbst 1989: Zu Beginn der neuen Spielzeit stellt der Intendant eines ziemlich heruntergekommenen Provinztheaters seinem Ensemble einen neuen Kollegen vor: Der junge Regisseur Kai Finke will Samuel Becketts Warten auf Godot inszenieren. Mit einiger Begeisterung macht sich Kai an die Arbeit und läßt sich nicht von der Tristesse der Verhältnisse abschrecken. Schwieriger ist für ihn der fehlende Enthusiasmus seiner Mitarbeiter, die Proben verlaufen zäh und unentschlossen. Für den Regisseur indes sind die Parallelen zwischen der politischen Situation und dem Stück eindeutig; er möchte vor allem die ausweglose Situation des Wartens aktualisieren. Als ihn sein Hauptdarsteller Horst fragt, wo die Ausweglosigkeit stattfindet, in den Köpfen oder in den Umständen, weiß Kai keine Antwort. Noch spielen die Medien der DDR die Situation herunter und greifen den Westen an.
Sieben Kinobegegnungen mit der deutschen Zeitgeschichte, in denen der Film als historische Quelle zur Analyse des jeweiligen Zeitabschnitts verwendet wird. Die Filme werden von ExpertInnen eingeleitet und kommentiert; sie sollen dem Publikum Handreichungen bieten, um das jeweilige Werk in seinen historischen Kontext einzuordnen. Veranstalter sind das Istituto Italiano di Studi Germanici, das Deutsche Historische Institut Rom, das Goethe-Institut Rom und das Museum Casa di Goethe.
7. Termin: Wende
Einführung von Francesco Bono, Professor für Filmgeschichte – Universität von Perugia
Einführung von Francesco Bono, Professor für Filmgeschichte – Universität von Perugia
Foto (Detail): © iskremas Filmproduktion GmbH
Stilles LandRegie: Andreas Dresen, Deutschland 1992, 98 Min., Originalversion mit itl. UTs
DDR im Herbst 1989: Zu Beginn der neuen Spielzeit stellt der Intendant eines ziemlich heruntergekommenen Provinztheaters seinem Ensemble einen neuen Kollegen vor: Der junge Regisseur Kai Finke will Samuel Becketts Warten auf Godot inszenieren. Mit einiger Begeisterung macht sich Kai an die Arbeit und läßt sich nicht von der Tristesse der Verhältnisse abschrecken. Schwieriger ist für ihn der fehlende Enthusiasmus seiner Mitarbeiter, die Proben verlaufen zäh und unentschlossen. Für den Regisseur indes sind die Parallelen zwischen der politischen Situation und dem Stück eindeutig; er möchte vor allem die ausweglose Situation des Wartens aktualisieren. Als ihn sein Hauptdarsteller Horst fragt, wo die Ausweglosigkeit stattfindet, in den Köpfen oder in den Umständen, weiß Kai keine Antwort. Noch spielen die Medien der DDR die Situation herunter und greifen den Westen an.
Ort
Auditorium des Goethe-Instituts
Via Savoia, 15
00198 Rom
Italien
Via Savoia, 15
00198 Rom
Italien