Donnerstag 10. Oktober 2024, 19:30 Uhr

Der geteilte Himmel

Film| Literatur und Film

  • Auditorium des Goethe-Instituts, Rom

  • Sprache Originalversion mit ital. UTs
  • Preis kostenlos. Der Eintritt wird nach Verfügbarkeit der Sitzplätze gewährt.
  • Teil der Reihe: Wahlverwandtschaften

Renate Blume und Eberhard Esche umarmen sich unter einer Brücke Foto (Detail): © PROGRESS Film-Verleih / Werner Bergmann

Grafik der Filmreihe „Wahlverwandtschaften – Literatur und Kino” Grafik: © Goethe-Institut Italien

Einführung von Paesaggi di voci

Regie: Konrad Wolf
Deutschland 1964, 113 Min., Schwarz/Weiß, Originalversion mit ital. UTs

1961 in der DDR, kurz vor dem Bau der Mauer. Rita Seidel ist nach ihrem Zusammenbruch aus der Stadt Halle in ihr Dorf zurückgekehrt, um Ruhe zu finden. Sie erinnert sich an die vergangenen Jahre, an ihre Liebe zum Chemiker Manfred Herrfurth, an ihre Arbeit in einer Waggonfabrik und an ihr Studium fürs Lehramt. In der Fabrik und an der Uni gab es Probleme mit politischen Opportunisten und ideologischen Hardlinern; Ritas Liebesbeziehung fand ein Ende, nachdem Manfred, verbittert über die Betonköpfe, die sein neues chemisches Verfahren abgelehnt hatten, nach Westberlin gegangen war und Rita nicht mitkommen wollte. Der geteilte Himmel, entstanden nur wenige Jahre nach dem Mauerbau, ist einer der mutigsten Spielfilme, die je in der DDR gedreht wurden, nicht nur wegen seiner ungewöhnlichen Dramaturgie, sondern weil er die Verantwortung für die Konflikte im eigenen Land und nicht beim „Klassenfeind“ sucht.

In Zusammenarbeit mit Paesaggi di voci

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