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18:00 Uhr

Plattformen, Information und digitale Souveränität

Podiumsdiskussion | Welche Instrumente braucht Europa?

  • Palazzo Farnese, Rom

  • Sprache Simultanübersetzung
  • Preis Begrenztes Platzangebot, Anmeldung erforderlich
  • Teil der Reihe: Fakten vs. Fakes

Grafische Darstellung eines Algorithmus mit einem verpixelten Gesicht in der Mitte © Institut Français

Grafische Darstellung eines Algorithmus mit einem verpixelten Gesicht in der Mitte © Institut Français

Am Donnerstag, 22. Oktober 2026 um 18:00 Uhr findet in Rom im Palazzo Farnese im Rahmen des Projekts „Fakten vs. Fakes – Orientierung im Zeitalter der Desinformation“ die Podiumsdiskussion „Plattformen, Information und digitale Souveränität. Welche Instrumente braucht Europa?“ statt.

Teilnehmer*innen:

  • Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts, Universitätsprofessorin mit Schwerpunkt auf den Folgen der Digitalisierung
  • Asma Mhalla, Politikwissenschaftlerin und Essayistin, Expertin für neue Formen der Souveränität und die Geopolitik der künstlichen Intelligenz
  • Walter Quattrociocchi, Professor an der Universität Sapienza, Direktor des Center for Data Science and Complexity for Society (CDCS), Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses für künstliche Intelligenz im Rahmen des AI Act der Europäischen Kommission
  • Paula Rejkiewicz, Berufsdiplomatin, Leiterin der Kommunikationsabteilung im Referat für strategische Kommunikation und Bekämpfung ausländischer Desinformation des polnischen Außenministeriums
Große digitale Plattformen und neue Technologien spielen mittlerweile eine entscheidende Rolle beim Zugang zu Informationen und bei der Gestaltung der öffentlichen Debatte. Algorithmen, Empfehlungssysteme und künstliche Intelligenz wählen einen immer größeren Teil der Inhalte, die wir sehen, aus und ordnen sie nach Wichtigkeit, wodurch sie unsere Wahrnehmung der Realität mitprägen. Gleichzeitig können die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Verbreitung von Inhalten die unkontrollierte Ausbreitung von Fake News, Desinformationskampagnen und Hassbotschaften begünstigen, die mitunter durch dieselben Mechanismen verstärkt werden, die die Aufmerksamkeitsökonomie bestimmen.

Wer kontrolliert heute den Informationsraum? Welche Macht üben die Plattformen aus und inwieweit sind die Staaten und die Europäische Union noch in der Lage, die Regeln dafür festzulegen? Wie lassen sich Meinungsfreiheit, Informationspluralismus, technologische Innovation und Regulierung miteinander in Einklang bringen?

Anlässlich des 35. Jahrestags des Weimarer Dreiecks bringt diese Podiumsdiskussion Expert*innen aus Frankreich, Deutschland, Polen und Italien zusammen, um die Fähigkeit Europas zu erörtern, seine Souveränität im digitalen Raum auszuüben.

Eine Veranstaltung von: Goethe-Institut Italien, Institut Français Italia, Kultur Ensemble Palermo
In Zusammenarbeit mit Deutscher Botschaft, Französischer Botschaft, Polnischer Botschaft 

Im Rahmen des Projekts „Fakten vs. Fakes – Orientierung im Zeitalter der Desinformation“, unterstützt von Deutsch-Französischen Kulturfonds und Fondazione Nuovi Mecenati – einer französisch-italienischen Stiftung zur Förderung des zeitgenössischen Kunstschaffens.

Referent*innen