Donnerstag, 10. Februar 2022, 19:30 Uhr
Gundermann
Film|Im Rahmen von „Filmissimi“
-
Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
- Sprache Originalversion, ital. Untertitel
- Preis kostenlos, auf Online-Voranmeldung, nur mit Super Green Pass
Neue Filme für den Donnerstagabend im Goethe-Institut. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Themen und Genres der Titel die unser Filmarchiv zu bieten hat. Kino, das in der Lage ist, große Geschichten, große Leidenschaften mit großer Sensibilität zu erzählen.
Mit jedem Film hoffen wir, Sie zu begeistern und Sie für die Trends zu interessieren, die das deutsche Kino in den letzten Jahren eingeschlagen hat, Filme, die es oft nicht in die italienischen Kinos geschafft haben.
Viel Vergnügen und Film ab!
Gundermann
von Andreas Dresen
Deutschland 2018, 127 Min.
Mit Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eva Weißenborn, Benjamin Felix Kramme, Kathrin Angerer, Hilmar Eichhorn, Milan Peschel, Axel Prahl, Thorsten, Bjarne Mädel
Tagsüber arbeitet Gerhard Gundermann als Baggerfahrer im Braunkohletagebau in der Lausitz, abends steigt er auf die Bühne und bewegt die Menschen mit seiner Musik. Vor allem seine persönlichen und den Alltag widerspiegelnden Lieder hatten ihm in der DDR der 1980er Jahre eine wachsende Fangemeinde beschert, die nach der Wiedervereinigung weiter anwuchs. Selbst als bekannt wird, dass Gundermann – der in der DDR auch immer wieder mit der Staatsmacht in Konflikt kam – dem Ministerium für Staatssicherheit zugearbeitet hat, ändert das nichts am Erfolg. Und der Erfolg ändert nichts daran, dass Gundermann weiterhin im Braunkohletagebau als Baggerfahrer arbeitet. 1998 stirbt er im Alter von nur 43 Jahren.
Der Film Gundermann wurde ein Kritiker- und Kassenerfolg und gewann neben weiteren Auszeichnungen sechs Lolas beim Deutschen Filmpreis 2019, darunter die Goldene Lola als Bester Film und die Lola für die Beste Regie.
Andreas Dresens Filme sind feine Chroniken der DDR und des Lebens in Ostdeutschland. Mit seiner sensiblen biografischen Erzählung Gundermann kann er dies fortsetzen. Er erzählt von einem Mann, der von der Partei hochkant rausgeschmissen wird, als Baggerfahrer arbeitet, seine Jugendliebe heiratet und ihr die Ernährung der Familie überlässt – alles um Musik zu machen. Ein Film, der vom Leben handelt, mit all seinen Widersprüchen und Unzulänglichkeiten, von Tod und Sterben, aber vor allem von guter Musik!
Mit jedem Film hoffen wir, Sie zu begeistern und Sie für die Trends zu interessieren, die das deutsche Kino in den letzten Jahren eingeschlagen hat, Filme, die es oft nicht in die italienischen Kinos geschafft haben.
Viel Vergnügen und Film ab!
Gundermann
von Andreas Dresen
Deutschland 2018, 127 Min.
Mit Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eva Weißenborn, Benjamin Felix Kramme, Kathrin Angerer, Hilmar Eichhorn, Milan Peschel, Axel Prahl, Thorsten, Bjarne Mädel
Tagsüber arbeitet Gerhard Gundermann als Baggerfahrer im Braunkohletagebau in der Lausitz, abends steigt er auf die Bühne und bewegt die Menschen mit seiner Musik. Vor allem seine persönlichen und den Alltag widerspiegelnden Lieder hatten ihm in der DDR der 1980er Jahre eine wachsende Fangemeinde beschert, die nach der Wiedervereinigung weiter anwuchs. Selbst als bekannt wird, dass Gundermann – der in der DDR auch immer wieder mit der Staatsmacht in Konflikt kam – dem Ministerium für Staatssicherheit zugearbeitet hat, ändert das nichts am Erfolg. Und der Erfolg ändert nichts daran, dass Gundermann weiterhin im Braunkohletagebau als Baggerfahrer arbeitet. 1998 stirbt er im Alter von nur 43 Jahren.
Der Film Gundermann wurde ein Kritiker- und Kassenerfolg und gewann neben weiteren Auszeichnungen sechs Lolas beim Deutschen Filmpreis 2019, darunter die Goldene Lola als Bester Film und die Lola für die Beste Regie.
Andreas Dresens Filme sind feine Chroniken der DDR und des Lebens in Ostdeutschland. Mit seiner sensiblen biografischen Erzählung Gundermann kann er dies fortsetzen. Er erzählt von einem Mann, der von der Partei hochkant rausgeschmissen wird, als Baggerfahrer arbeitet, seine Jugendliebe heiratet und ihr die Ernährung der Familie überlässt – alles um Musik zu machen. Ein Film, der vom Leben handelt, mit all seinen Widersprüchen und Unzulänglichkeiten, von Tod und Sterben, aber vor allem von guter Musik!
Ort
Auditorium des Goethe-Instituts
Via Savoia, 15
00198 Rom
Italien
Via Savoia, 15
00198 Rom
Italien