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19:30 Uhr

Grüße aus Fukushima von Doris Dörrie

Film|Im Rahmen der Filmreihe Filmissimi – Deutsches Autorenkino

  • Auditorium des Goethe-Instituts, Rom

  • Sprache Deutsch mit italienischen Untertiteln
  • Preis Der Eintritt ist kostenlos und wird nach Verfügbarkeit der Sitzplätze gewährt
  • Teil der Reihe: Filmissimi – Deutsches Autorenkino

Filmstill aus Grüße aus Fukushima: Eine Frau in traditioneller japanischer Kleidung betrachtet einen verdorrten Baum in ihrem Garten. Foto (Detail): © Hanno Lentz, Majestic

Filmstill aus Grüße aus Fukushima: Zwei Frauen schauen aus der Eingangstür eines verfallenen japanischen Hauses. Foto (Detail): © Hanno Lentz, Majestic

Am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19:30 Uhr zeigt das Goethe-Institut Rom den Film Grüße aus Fukushima der deutschen Regisseurin Doris Dörrie.

Regie: Doris Dörrie
Deutschland 2015/16, s/w, 104 Min., Originalversion mit itl. UTs

Noch am Tag der Hochzeit trennen sich Marie und ihr Mann. Nun will die junge Frau möglichst weit weg vom Ort ihres Unglücks und reist für die Organisation „Clowns4Help“ nach Japan, um den Überlebenden der Katastrophe von Fukushima zu helfen. Marie muss schnell feststellen, dass sie diese Aufgabe kaum erfüllen kann. Doch aufgeben will sie nicht. Sie begleitet die alternde Geisha Satomi zu ihrem zerstörten Haus in der seit 2011 radioaktiv verseuchten Sperrzone. Zwischen den beiden ungleichen Frauen entsteht langsam eine überraschende Freundschaft, von der beide profitieren.

Biographie

Doris Dörrie

Regisseurin

Doris Dörrie gehört zu den herausragenden Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen und Schriftstellerinnen unserer Zeit. 1955 in Hannover geboren, sie studierte Schauspiel und Film im kalifornischen Stockton, anschließend ging sie an die New School of Social Research in New York. Ab 1975 besuchte sie die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Nach diesem Studium arbeitete sie für mehrere deutsche Fernsehanstalten und realisierte zahlreiche Dokumentarfilme. Ihr früher, fürs Fernsehen gedrehter Spielfilm Mitten ins Herz wurde 1983 bei den Festspielen in Venedig gezeigt und gewann den Publikumspreis beim Festival in Saarbrücken. Der große Durchbruch gelang Doris Dörrie mit ihrer Kinokomödie Männer, seither hat sie zahlreiche Filme inszeniert und sich als Schriftstellerin etabliert.

Doris Dörrie erhielt viele Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis, den Grimme-Preis, das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und die Carl-Zuckmayer-Medaille.

Filmografie (Auswahl): Ob's Stürmt oder Schneit (Co-Regie, 1976), Mitten ins Herz (1983), Männer (1985), Paradies (1986), Ich und er (1988), Happy Birthday, Türke (1992), Keiner liebt mich (1995), Bin ich schön? (1998), Erleuchtung garantiert (2000).