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21:00 Uhr

Alle reden übers Wetter von Annika Pinske

Film|Im Rahmen der Filmreihe Filmissimi – Deutsches Autorenkino

  • Garten des Goethe-Instituts, Rom

  • Sprache Deutsch mit italienischen Untertiteln

    (*) Bei schlechter Witterung wird der Film im Auditorium des Goethe-Instituts verlegt. Die Uhrzeiten bleiben gleich
  • Preis Der Eintritt ist kostenlos und wird nach Verfügbarkeit der Sitzplätze gewährt
  • Teil der Reihe: Filmissimi – Deutsches Autorenkino

Ausschnitt aus Alle reden übers Wetter: Zwei Frauen sitzen im Garten an einem Tisch und blicken in die Ferne. Foto (Detail): © DFFB_New Matter Films_pennybooth production

Ausschnitt aus Alle reden übers Wetter: Drei Frauen sitzen im Garten an einem Tisch und blicken in die Ferne. Foto (Detail): © DFFB_New Matter Films_pennybooth production

Am Donnerstag, 25. Juni 2026 um 21 Uhr zeigt das Goethe-Institut Rom den Film Alle reden übers Wetter der deutschen Regisseurin Annika Pinske.

Regie: Annika Pinske
Deutschland 2022, 89 Min., Originalversion mit itl. UTs

Für den 60. Geburtstag ihrer Mutter reist die Philospohiedoktorandin Clara aus Berlin in die mecklenburgische Provinz – und selbstbestimmte Großstadtexistenz trifft auf familiäre Herkunft. Eine feinfühlige Gesellschaftsstudie über Heimat und Prägung, Nachwende-Traumata und Milieus, von denen man sich zwar emanzipieren, sie aber nie ganz überwinden kann.

Biographie

Annika Pinske

Regisseurin

Annika Pinske wuchs in Frankfurt an der Oder auf und absolvierte zunächst ein Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Berlin und Potsdam. Im Jahr 2011 begann sie ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und war zunächst tätig als Assistentin der Regisseurin Maren Ade u.a. bei der Produktion des Oscar- nominierten Kinofilms Toni Erdmann.

Ihre ersten Kurzfilme feierten große Erfolge: Spielt keine Rolle (2015) wurde weltweit auf Festivals gezeigt. Mit Homework (2016) erlangte sie internationale Anerkennung und wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet.
Ihr Spielfilmdebüt, Alle reden übers Wetter, feierte 2022 seine Premiere bei der Berlinale und war ein großer Erfolg. Er wurde auf zahlreichen Festivals (darunter MoMA New York, Sydney Film Festival; Seattle Film Festival, Premiers Plans – Angers Festival) präsentiert und erhielt 2023 den Preis der Deutschen Filmkritik für das Beste Drehbuch. Für ihre differenzierte Schilderung des Milieus in der ehemaligen DDR und als Regisseurin aus dem Osten wurde sie 2023 zudem mit dem Förderpreis für junges Kino der DEFA-Stiftung ausgezeichnet.