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Teilnehmer*innen

kal participantsDesign: Aziza Ahmad ©kal

Colombo

Vicky Shahjahan ©Vicky Shahjahan

Vicky Shahjahan

Vicky Shahjahan, Queer-Aktivistin und Künstlerin aus dem Stadtteil Slave Island konzentriert sich in ihrem künstlerischen Schaffen hauptsächlich auf die Themen Feminismus, Freiheit, Gender-Rechte und marginalisierte Gemeinschaften. Vicky ist bekannt für ihre Henna-Kunst, mit der sie eindrucksstark die Geschichten von Frauen und der LGBTQ-Gemeinschaft erzählt. Für Colomboscope 2019 und die Ausstellung Is It Possible To Live Outside of Language? kuratiert von Aziz Sohail in der Indus Valley Gallery in Karachi hat Vicky bereits mit dem Kollektiv The Many Headed Hydra zusammengearbeitet. 
 

Chathuri Nissansala, ‘Ornamentation of death’, 2020. ©Chathuri Nissansala

Chathuri Nissansala

Chathuri Nissansala (geb. 1993) erwarb ihren Bachelor in Fine Arts (Malerei) im Jahr 2017 an der Chitra Kala Parishath in Bangalore. Ihren Master in Visual Arts (Malerei) machte sie an der Maharaja Sayajirao University of Baroda in Vadodara. Sie ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die in den Bereichen performative Kunst, Malerei, Skulptur und Druck arbeitet. Ihre Arbeiten werfen Fragen zu Begriffen wie Geschlecht, Klasse und Nationalismus in Sri Lanka auf.
 

Sabeen Omar, ‘The smell of paint (after Annie Dillard)’, 2020. ©Sabeen Omar

​Sabeen Omar

Die Künstlerin Sabeen Omar lebt in Colombo, Sri Lanka. Sabeen's künstlerische Praxis ist zutiefst von ihrem Interesse an Textilien inspiriert. So finden sich Stoffe und Textilstrukturen in vielen ihrer Arbeiten als Motiv. Ihr aktuelles Werk ist eine Serie von Zeichnungen, Kratzern und Schnitten auf Schachteln und Verpackungen, die zu gefunden bzw. gesammelt hat.

Vasi Udarawane, ‘Buddha bathes in blood’, 2021. ©Vasi Udarawane

Vasi Udarawane

Vasi ist eine Transgender-Frau/nicht-binäre weibliche Person mit einem Hang zur Poesie und Performance. In ihrer Arbeit vermsicht sie verschiedene Stile und künstlerische Traditionen, von surrealem und zeitgenössischem Storytelling bis hin zu Natural History und Paläontographie. Sie macht derzeit einen Bachelor in Geisteswissenschaften und Englisch an der Universität zu Peradeniya. Neben dem Studium arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin und Künstlerin.

Veenadari Lakshika, ‘once upon a time I was addicted to you’, 2020. ©Veenadari Lakshika

Veenadari Lakshika Jayakody

Veenadari Lakshika Jayakody ist eines Physical Theater Ensembles, Schauspielerin, Pädagogin, Tänzerin, Choreografin, Maskenspielerin und Clownin, die seit 2009 im Theater- und Filmbereich arbeitet sowie ihre eigenen Arbeiten kreiert. Sie hat an Produktionen in Sri Lanka, den Vereinigten Staaten und Indien gearbeitet. 

Hema Shironi, ‘Image peels, before and after’, 2019. ©Hema Shironi

Hema Shironi

Hema Shironi, bildende Künstlerin, geboren 1991, absolvierte ihren Bachelor of Fine Arts an der Ramanathan Fine Arts Academy, Jaffna und schloss außerdem ein Masterstudium in Kunst und Design an der Beacon House National University in Pakistan ab. 

"Meine Praxis umfasst komplexe Stickereien, die sich mit verschiedenen Aspekten des Themas 'Identität' auseinandersetzt."

Houses of kal Colombo ©kal

House of kal Colombo

Das House of kal Colombo wird von Mai bis September 2021 als experimentelles Low-Residency-Programm realisiert, gepaart mit Veranstaltungen wie Atelierbesuchen und Workshops.


Karachi

Ayesha Chaudhry ©Ayesha Chaudhry

Ayesha Chaudhry

Ayesha arbeitet mit Video, Textilien, Malerei und Installation, um "moments of care and community in everyday life" zu erforschen. Durch eine experimentelle und sich ständig verändernde Praxis konzentriert sie sich darauf, die Möglichkeiten von Intimität innerhalb von Widerstand zu beleuchten. Sie wird voraussichtlich im Jahr 2023 ihren Bachelor of Fine Arts an der Goldsmiths University of London absolvieren.
 

Tehreem Mela ©Tehreem Mela

Tehreem Mela

Tehreem Mela erforscht die Geschichten rund um das Dorf ihrer Vorfahren in Sargodha, Punjab. Mela nutzt Video, Farbe und Fotografie, um ihre eigene Beziehung zu Sargodhas feudaler und kolonialer Geschichte zu untersuchen. Sie interessiert sich besonders für die zentrale Position der "white voices in depicting the colony" stellt sie lokalen, persönlichen und familiären Erzählungen aus ihrem Dorf gegenüber, die sie auf ganz Südasien ausweitet. Im Jahr 2021 dokumentierte Mela Friedhöfe und Schreine in Karachi und beschäftigte sich eingehend mit der Thematik "multiplicity of grief and time". 

Sophia-Layla Afsar ©Sophia-Layla Afsar

Sophia-Layla Afsar

Sophia-Layla Afsar ist Juristin, Therapeutin und Künstlerin. Ihre Kunst ist eine Mischung aus trans- und neurodiversem Aktivismus, emotionaler Betreuung und Spiel. Sie verwendet spielerische Requisiten und Opazität, um interaktive Situationen zu schaffen, die trans- und neurodivergente Perspektiven erforschen. "By simultaneously withholding information and providing care for more privileged visitors, her situations highlight how expectations of disclosure and emotional labour are means of exploitation of marginalized folks."

Sehan Khanna ©Sehan Khanna

Sehan Khanna

Sehan Khanna stammt ursprünglich aus Tando Muhammad Khan und studiert derzeit in Karachi an der Indus Valley School of Art and Architecture BFA in Architektur. Als Schriftsteller*in und Performance-Künstler*in hat Sehan Khanna ausführlich über die Erfahrungen von queeren Menschen in Sindh geschrieben. In Sehan Khannas Performances werden Möglichkeiten der Akzeptanz und Heilung in Bezug auf persönliche Traumata erforscht. Dabei liegt der Fokus darauf, eine Gemeinschaft zu formen, um gemeinsame Empathie zu schaffen.

Alizeh Ayesha ©Alizeh Ayesha

Alizeh Ayesha

Ayesha Alizeh ist Schriftstellerin, Architektin und Künstlerin und interessiert sich für Fragen im Zusammenhang mit Raum, Politik und Geschlecht. Alizeh stand mit ihrem Sachbuch-Essay "Bad House" auf der Shortlist für den Zeenat Haroon Rashid Writing Prize 2020. 2019 schloss sie ihr Bachelor Architekturstudium an der Indus Valley School of Art and Architecture ab.

House of kal Karachi © kal

House of kal Karachi

Das House of kal in Karachi hat für die Spätsommermonate 2021 ein vielfältiges öffentliches Programm in Form eines "Open Houses" vorbereitet. Neben einer Ausstellung mit Werken der House of kal Karachi Teilnehmer*innen wird es verschiedene Zusammenkünfte, Gespräche und Performances geben. 


Berlin

Venuri Perera © Venuri Perera

Venuri Perera

Venuri Perera ist eine Choreografin, Performancekünstlerin und Kuratorin aus Colombo, Sri Lanka. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit gewalttätigem Nationalismus, dem Patriarchat, Grenzen, kolonialem Erbe und sozialen Klassen auseinander. Ihre Solos und kollaborativen Kreationen wurden in Europa, Süd- und Ostasien gezeigt. Seit 2017 erforscht sie "power dynamics of gaze, sensuality and anonymity". Derzeit sucht sie nach Möglichkeiten, in ihrer Arbeit und ihrem Leben Bedingungen für radikale Liebe und Mitgefühl zu schaffen. "Although mostly failing, she remains optimistic." Sie lebt derzeit in Amsterdam und ist Teilnehmerin von DAS Theatre.

Arshia Fatima Haq

Arshia Fatima Haq (geboren in Hyderabad, Indien) arbeitet mit Film, visueller Kunst, Performance und Sound in feministischen Formen, die nicht dem westlichen Modell entsprechen. Sie interessiert sich für Gegenentwürfe und spekulative Erzählungen und erforscht derzeit Themen wie "embodiment, mysticism, indigenous and localized knowledge within the context of Sufism". Sie ist die Gründerin von Discostan, einem kollaborativen dekolonialen Projekt und Plattenlabel, das mit kulturellen Produktionen aus Süd- und Westasien und Nordafrika arbeitet. Sie moderiert und produziert monatliche Radiosendungen auf Dublab und NTS. Ihre Arbeiten wurden auf nationaler und internationaler Ebene in Museen, Galerien, Nachtclubs und auf der Straße präsentiert.

Promona Sengupta © Promona Sengupta

Promona Sengupta

Promona Sengupta ist Akademikerin, Aktivistin und Kuratorin und lebt in Berlin. Gemeinsam mit Jyothidas KV und Prabhas Tripathy gründete sie Mo'Halla, einen Pop-up-Raum für progressive Kunst, Kultur und Politik. Während ihres 9-monatigen Atelier- und Forschungsstipendiums im Rahmen von kal lässt sie sich von "worldbuilding, science fiction and anticolonial activism" inspirieren um Übungen zur "liberatory speculation" durchzuführen. Mit Speaking Barnacular: Watery Sanctuaries schlägt sie vor, "swimming, flotation and altered states of human consciousness under water" als soziopolitisch verwurzelte Praktiken einer dissidenten Geschichte und materiellen Kultur zu betrachten.

House of kal Berlin © kal

House of kal Berlin

Nach 18 Monaten Planung und der Bewältigung verschiedener Herausforderungen, veranstaltete das House of kal in Berlin ein vielseitiges Programm, das Kunstschaffende in Berlin, Colombo, Karachi digital als auch persönlich miteinander verbindet. 
 

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