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18:00 Uhr

Kulturzeitschrift „Literatūra ir menas“ mit Deutschland-Fokus

Launch-Veranstaltung|In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

  • Contemporary Art Centre, Vilnius

Präsentation der Deutschland-Ausgabe von „Literatūra ir menas“ am 10.09.2026 um 18 Uhr.

Präsentation der Deutschland-Ausgabe von „Literatūra ir menas“ am 10.09.2026 um 18 Uhr.

Die Kulturzeitschrift „Literatūra ir menas“ und das Goethe‑Institut Vilnius realisieren gemeinsam eine Sonderausgabe, die der deutschen Kultur gewidmet ist und im September 2026 erscheint. Die Edition entsteht in Kooperation mit den Mitarbeiter*innen des Feuilletons der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) und umfasst eine Auswahl an Artikeln der F.A.Z. in litauischer Übersetzung.
 
Am 10. September 2026 um 18 Uhr laden das Goethe‑Institut und die Redaktion von „Literatūra ir menas“ zur Launch-Veranstaltung der druckfrischen Ausgabe mit Deutschland‑Fokus ein. 
Gefeiert wird in der Vokiečių g. 2, der Vilniuser „Deutschen Straße“, im Innenhof des Zentrums für zeitgenössische Kunst (ŠMC / Contemporary Art Centre). 
Zu Gast sind Sandra Kegel, Leiterin des FAZ‑Feuilletons, sowie Reinhard Veser, Redakteur der politischen Abteilung der FAZ. 
Eine Ausstellung zeitgenössischer deutschsprachiger Lyrik und der musikalische Rahmen von Katya Kóv (Berlin) begleiten den Abend.  Bei Getränken und Snacks bietet sich Gelegenheit zum Austausch und zum Schmökern in der druckfrischen Ausgabe.

Außerdem laden wir am 10. September 2026 um 11 Uhr zu einer Podiumsdiskussion „Wann schafft es Kultur auf die Titelseite?“ mit Sandra Kegel und Reinhard Veser ein. Die Veranstaltung findet auf Englisch in der Kulturbar „Estradà“ statt (Vilniaus g. 22–3, Vilnius). 
 
„Literatūra ir menas“ erscheint alle zwei Wochen und ist das älteste Kulturmagazin Litauens. In den vergangenen zwei Jahren hat die Redaktion ihren Schwerpunkt verstärkt auf europäische Kultur gelegt und mehrere besondere Länder‑Ausgaben entwickelt, jeweils in Kooperation mit führenden Kultur‑ und Medienmarken. Im Mittelpunkt standen bereits Frankreich (Le Monde), Italien (La Repubblica), Finnland, Polen und Katalonien.
 
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gehört seit 1949 zu den bedeutendsten Tageszeitungen Deutschlands und genießt weltweit hohes Ansehen. Ihr Feuilleton ist seit Jahrzehnten ein prägender Ort für Literatur- und Kunstkritik, kulturelle und gesellschaftliche Debatten und sorgfältig recherchierte Essays.

Das Goethe-Institut ist das Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland und mit 154 Standorten in 100 Ländern präsent. Im Jahr 2026 feiert es sein 75-jähriges Jubiläum. In Litauen fördert das Institut seit 1998 das Erlernen der deutschen Sprache, schafft nachhaltige internationale Partnerschaften zwischen Kunstschaffenden sowie Institutionen und vermittelt die deutsche Kultur durch vielfältige Projekte – darunter die digitale Bibliothek „Onleihe“, eine Filmplattform samt Archiv, Übersetzungsförderung und weitere Initiativen. 
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Sandra Kegel leitet das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zuvor war sie dort viele Jahre Redakteurin für Literatur und Literarisches Leben. Sie gehört zum festen Kritikerquartett der 3sat-Literatursendung „Buchzeit“ und ist Mitglied mehrerer Literaturjurys sowie der SWR-Bestenliste. Sie studierte Germanistik, Romanistik sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Aix-en-Provence, Wien und Frankfurt. Für ihre publizistische Arbeit wurde sie mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet. 2025 war sie Fellow am Thomas Mann House in Los Angeles; 2026 nahm sie auf Einladung des Goethe-Instituts am Thomas-Mann-Festival in Nida teil.
 
Reinhard Veser (geb. 1968 in Stuttgart) studierte von 1990 bis 1997 Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Vilnius und Mainz. Seit seinem Studienjahr in Litauen 1993/94 ist er Litauen eng verbunden. Seit 2000 ist er Redakteur in der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen die Politik Mittel- und Osteuropas, die baltischen Staaten, Russland, Belarus, die Ukraine sowie europäische und internationale Politik.
 
Über die Titelseite der Kulturzeitschrift „Literatūra ir menas“ in der Ausgabe Nr. 15  vom 11.09.2026

Unter dem Titel „FREIRAUM KUNST. Akademie der Künste goes Bellevue“ realisierte die Akademie der Künste vom 13. bis 28. Juni 2026 eine Pop-Up-Galerie in Schloss Bellevue und überführte den Amtssitz des Bundespräsidenten, dem Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, in einen temporären Ort der Künste. Arbeiten von Akademie-Mitgliedern und weiteren Künstlern wurden in ein spannungsvolles Verhältnis zu dem Ort gesetzt, der für liberale, demokratische Repräsentation und politische Symbolik steht. Mehr als 30.000 Besucher*innen kamen zur Ausstellung und dem begleitenden „Büro der öffentlichen Sache“, einem diskursiv-performativen Format, das zu einem offenen und analogen Austausch über die Bedingungen demokratischer Öffentlichkeit und des gesellschaftlichen Miteinanders einlud.
 
Schloss Bellevue mit einer Dachinstallation von Christian Awe
Ausstellungsansicht „FREIRAUM KUNST. Akademie der Künste goes Bellevue“, Schloss Bellevue, 13.–28. Juni 2026
Foto: © dotgain
 
adk.de/bellevue