Die Welten des Werner Herzog. Ausstellung und Filmprogramm

Fitzcarraldo © WernerHerzogFilmGmbH

Das begleitende Filmprogramm ist ein wichtiger Teil des Projektes „Die Welten des Werner Herzog“. Das Goethe-Institut arbeitet seit drei Jahren an Übersetzungen der Dialoglisten der Herzog Filme und möchte damit der litauischen Öffentlichkeit ein filmisches Archiv des Regisseurs zur Verfügung stellen. Dank dieses Archivierungsprozesses können mehrere Filme einem breiteren Publikum zum ersten Mal mit litauischen Untertiteln präsentiert werden.

Die Filme werden jeden Dienstag und Donnerstag im Kinosaal der Bibliothek um 18 Uhr gezeigt. Insgesamt sind 13 Filme im Programm, darunter Herzogs Kurzfilmdebüt vom 1961-1962 „Herakles“. Der Dienstag ist den Spielfilmen gewidmet, der Donnerstag den dokumentarischen Filmen, wobei auch Hybride darunter sind, d.h. dokumentarische Filme mit fiktionalen Elementen.

Werner Herzog Werner Herzog | © Werner Herzog Film GmbH Werner Herzog wurde am 5. September 1942 geboren. Er wuchs in einem abgelegenen bayrischen Bergdorf auf und studierte die Fächer Geschichte und Deutsche Literatur in München und Pittsburgh. Er drehte 1961 im Alter von 19 Jahren seinen ersten Film. Seitdem hat er bei mehr als 60 Spiel- und Dokumentarfilmen Regie geführt, Drehbücher verfasst und/oder produziert. Dazu gehörten Filme wie „Aguirre, der Zorn Gottes (1972), „Nosferatu: Phantom der Nacht“ (1978), „Fitzcarraldo“ (1982), „Lektionen in Finsternis“ (1992), „Mein Liebster Feind“ (1999), „Invincible“ (2000), „Grizzly Man“ (2005), „Encounters at the End of the World“ (2007), „Die Höhle der vergessenen Träume“ (2010).

Werner Herzog verfasste mehr als ein Dutzend Prosabücher und führte in ebenso vielen Opern die Regie. Werner Herzog lebt in München und Los Angelos und ist in Deutschland und den USA gleichermaßen erfolgreich.
Mehr Info: www.wernerherzog.com