n*a*i*l*s Geschichtsverhornungen

n*a*i*l*s Geschichtsverhornungen © n*a*i*l*s/City of Women

n*a*i*l*s Geschichtsverhornungen

Internationales Projekt im Rahmen des 26. Festivals "Stadt der Frauen"

"Roževina zgodovine / Corneus Stories / Geschichtsverhornungen" ist ein cross-disziplinäres internationales Projekt der künstlerischen Forschung, das Geschichte aus der Perspektive der Hornhaut untersucht und die Frage stellt: "Was sehen wir, wenn wir unsere Gesellschaft und Geschichte durch die Perspektive der Nagelpflege und Kosmetik untersuchen?" "Geschichtsverhornungen" enthüllt Zusammenhänge zwischen Arbeitsregimen, Migrationen, Geschlechtern, sozialen Klassen, Identitäten und deren ästhetische Kodierungen, Chemie-, Film-, Maschinen-, Auto- und Kriegsindustrie, Zwangsarbeit, Exotismus, Marginalisierung und Rassismus gegen bestimmten sozialen Gruppen, Toxizität, aber auch Phytomedizin und das Frauenbild im Kalten Krieg und heute. Basierend auf künstlerischen Forschung n * a * i * l * s hacks facts fictions, initiiert von Katja Kobolt, Suza Husse and Ayşe Güleç (Deutschland) mit Künstler*innen und Aktivistinnen an der Universität der Künste Berlin, öffnen sich "Geschichtsverhornungen" slowenischem/lokalem, regionalem sowie globalem Kontext. An der Schnittstelle von Methoden der künstlerischen Forschung, Produktion und Pädagogik sowie geistes- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen ist es das Ziel von "Geschichtsverhornungen" durch kollaborative Praxis unterschiedliche Formate der Produktion, Repräsentation und Vermittlung von Wissen zu schaffen, die beim 26. Festival City of Women Ljubljana in der Ausstellung in der Galerie Škuc (8.10.-13.11.2020) und mit einem umfassenden Programm in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Ljubljana, Akademie der bildenden Künste Ljubljana sowie mit einer Auswahl in der Galerie Koroška galerija likovnih umetnosti Slovenj Gradec präsentiert werden. Das Projekt umfasst somit zwei Ausstellungen und eine Webausstellung, neue künstlerische Produktionen und ein pädagogisches und diskursiv-performatives Programm, ein studentischen Forschungs- und Gemeinschaftsprojekt sowie eine Publikation.

Zetiplan:

  • Konzipierung und Programmtreffen: 1.09.2019 - 15.03.2020
  • Kuratorenarbeit: Marz - Juni 
  • Workshops: ab September 
  • Ausstellung: 8.10. - 13.11.2020

Partner:
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