Das Bauhaus & die USA

Bauhaus & The US

Das Goethe-Institut feiert das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum. Hier finden Sie eine Chronologie der Geschehnisse rund um das Bauhaus in den USA, Hintergrundartikel über in die USA emigirierte Bauhaus-Mitglieder, eine Übersicht über Veranstaltungen 2019 und allgemeine Informationen über das Bauhaus.
Ein Projekt im Rahmen des Deutschlandjahres USA.

Chronologie


Mit freundlicher Genehmigung des LWL-Museums für Kunst und Kultur

In die USA emigrierte Bauhaus-Mitglieder

Nach Schließung der Bauhaus-Schule durch das Nazi-Regime emigrierten viele Vertreterinnen und Vertreter der Bauhaus-Schule in den 1930er Jahren in die USA. Wir werfen einen genaueren Blick auf einzelne Personen sowie auf ausgewählte Arbeiten in den USA.

Anni Albers wickelt eine Spule auf, am Black Mountain College, 1941 Foto mit freundlicher Genehmigung von Claude Stoller

Anni Albers in den USA
Von Weimar zum Black Mountain – das zweite Leben der Bauhaus-Textilien

Die Künstlerin Anni Albers verließ 1933  Deutschland und wanderte in die USA aus, wo sie als Dozentin an das Black Mountain College in North Carolina eingeladen wurde.

Objekte der Bauhaus-Sammlung des Busch-Reisinger-Museumsin der Ausstellung „The Bauhaus and Harvard“, Harvard Art Museums, Cambridge, Mass. © President and Fellows of Harvard College

Ein seltsames Paar
Wie Harvard ein Zentrum des Bauhauses in den USA wurde

Von all den Orten, die die Künstlerinnen und Künstler des Bauhauses prägten, nachdem sie Deutschland verlassen hatten, ist die Harvard University wohl der ungewöhnlichste – hier trafen zwei sehr verschiedene Schulen aufeinander.

Ausschnitt eines Gruppenbilds von TAC-Mitgliedern auf der Skulptur von Richard Lippolt, Graduate Center, Harvard University (um 1950) Gruppenbild von TAC-Mitgliedern (Ausschnitt); mit freundlicher Genehmigung des Bauhaus-Archivs Berlin

Ein Neuanfang
Walter Gropius und „The Architects Collaborative“

Nach seiner Emigration 1937 war Walter Gropius (1883-1969) auch in den USA erfolgreich als Architekt und Lehrer. Tätig bis ins hohe Alter betrieb er in Boston/Cambridge mit „The Architects Collaborative“ – kurz TAC genannt – ein auch international sehr erfolgreiches Architekturbüro.

Gropius House, Lincoln (exterior north elevation spring) © Historic New England

Ein „Denkmal“ in Neuengland
Das Gropius Haus in Lincoln, Massachusetts

Nachdem Walter Gropius an der Harvard Graduate School Of Design In Architecture eine Tätigkeit als Dozent erhalten hatte, erbaute er 1938 in Lincoln, Massachusetts das Gropius-Haus, das zum Wohnsitz der Familie werden sollte.

Veranstaltungen in den USA 2019

BauhausNE Button © mischen-berlin

Das Bauhaus in Neuengland

Das Goethe-Institut Boston präsentiert eine Reihe von Veranstaltungen und Ausstellungen in Neuengland.

Virtuelles Bauhaus: Eine interaktive Ausstellung

Ab sofort kostenlos verfügbar!

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“ präsentiert das Goethe-Institut Virtual Bauhaus, eine interaktive Ausstellung über die bis heute nachwirkende deutsche Kunst-und Designschule mit Hilfe des Mediums Virtual Reality.



Virtual Bauhaus bietet Besuchenden ein einzigartiges Erlebnis und transportiert sie in den architektonischen Raum des ikonischen Bauhaus-Gebäudes in Dessau, das 1925/26 nach Entwürfen des ersten Schuldirektors Walter Gropius errichtet wurde – so wie es in den 1920er Jahren existierte. In dieser, alle Sinne stimulierenden Umgebung werden die zentralen Ideen der Schule durch das Erkunden des architektonischen Innenraums für die Besuchenden direkt erfahrbar.

Mehr Informationen über Virtual Bauhaus beim Goethe-Instiut Boston

Bauhaus im Mittleren Westen © Goethe-Institut e.V.

Das Bauhaus im Mittleren Westen

Das Goethe-Institut Chicago präsentiert eine Reihe von Workshops, Ausstellungen und ein Symposium.

URBANSCREEN an der Public Library zur Eröffnung des Deutschlandjahres Foto: Daniel Dobers

Das Bauhaus und das Deutschlandjahr

Weitere Bauhaus-Veranstaltungen unserer Partnerinnen und Partner finden Sie auf der Website des Deutschlandjahrs.

Mehr über das Bauhaus erfahren

Form follows function: Einige Bauhaus-Maxime sind zu geflügelten Wörtern geworden. Foto: © Tobias Schrank

100 Jahre Bauhaus
Wissen in Kürze: Bauhaus in sechs Sätzen

Bauhaus begegnet uns im Alltag öfter, als wir denken – und zwar nicht nur im Möbelhaus. Einige Maxime der Designschule sind zu geflügelten Wörtern geworden.

Gruppenbild der Bauhausmeister in Dessau (1926): v. l. n. r: Josef Albers, Hinnerk Scheper, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Herbert Bayer, Joost Schmidt, Walter Gropius, Marcel Breuer, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger, Gunta Stölzl und Oskar Schlemmer. Foto (Zuschnitt): © picture alliance akg images

100 Jahre Bauhaus
Acht Dinge, die Sie über das Bauhaus wissen müssen

Karges Design, Schlichtheit und Effizienz – wie das Bauhaus das Leben ändern wollte.

Besucherin im Bauhaus-Museum in Tel-Aviv, Israel. Foto (Zuschnitt): © picture-alliance/dpa/Sara Lemel

Bauhaus-Hype im Jubiläumsjahr
„Bauhaus gehört verstanden – und nicht unkritisch bejubelt“

Arne Winkelmann, Architektur-Experte aus Frankfurt am Main, plädiert für eine stärkere inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kunstrichtung Bauhaus. Ein Interview.

Entstanden im Rahmen von

Logo Wunderbar Together
Logo Auswärtiges Amt
Logo Goethe-Institut
Logo BDI

Top