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18:00–20:00 Uhr

DC Punk Archiv DIY Abend

Gespräch|@ the People’s Archive, MLK Memorial Library

  • Martin Luther King Jr. Memorial Library, Washington, DC

  • Sprache Englisch
  • Preis Kostenlos
  • Teil der Reihe: Punk@50, The Art of Freedom

Eine Collage von Punk-Künstler*innen vor einer schwarz-weißen Backsteinwand mit der Aufschrift „The Martin Luther King Jr. Memorial Library“ und darunter „The Public Library District of Columbia“. © APK, Malco23, Creative Commons Attribution 2.0, via Wikimedia Commons

Eine Collage von Punk-Künstler*innen vor einer schwarz-weißen Backsteinwand mit der Aufschrift „The Martin Luther King Jr. Memorial Library“ und darunter „The Public Library District of Columbia“. © APK, Malco23, Creative Commons Attribution 2.0, via Wikimedia Commons

Geschichte zum Anfassen: Im DC Punk Archive der MLK Library erwarten Sie ein kreativer Abend mit Button-Making und Siebdruckarbeiten von Nando Álvarez sowie Einblicke in die Geschichte der Punkszene der Region. Nach den DIY-Aktivitäten in Raum 401C geht es ins People's Archive, wo Thomas Venker vom Kaput Magazin ab 19 Uhr in einem Kurzvortrag das internationale Erbe der DMV-Punkszene beleuchtet. Begleitet wird der Abend von seltenen Archivalien und Musikdokumenten aus der Region.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Alle gegen Alles: 50 Years of Punk sowie The Art of Freedom und wird in Zusammenarbeit mit dem DC Punk Archiv und der Martin Luther King Jr. Memorial Library organisiert. 

Eine Anmeldung wird empfohlen, ist aber nicht erforderlich.

Über die Teilnehmenden

  • Nando Álvarez

    Nando Álvarez ist ein in Washington, D.C., lebender Künstler aus Ecuador, dessen Arbeit auf der Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und Künstlerkollektiven basiert. In seinen Projekten untersucht er die Schnittstellen von sozialer Gerechtigkeit, kultureller Identität und Migration. Dabei reflektiert er, wie seine ecuadorianischen Wurzeln seine heutige kulturelle Lebensrealität in den Vereinigten Staaten prägen. 

    Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis steht die Frage nach menschlicher Verbundenheit: ein fortwährender Dialog zwischen individueller Erfahrung und den universellen Aspekten des Menschseins. Besonders interessiert ihn, wie Krisen die tieferen Schichten unserer gemeinsamen Menschlichkeit sichtbar machen. Seine Arbeiten setzen sich mit Themen wie Migration, Identität und Transformation auseinander und schaffen Raum für die Widersprüchlichkeit, Verletzlichkeit und Widerstandskraft, die diesen Erfahrungen innewohnen.

  • Thomas Venker

    Thomas Venker, lebt und arbeitet in Köln. 

    Er ist Mitherausgeber und Co-Chefredakteur des Kaput-Magazin für Insolvenz & Pop und Co-Kurator der Konzertserien "Köln ist kaput“ & „Talking Kaput“ – Kaput wurde in den vergangenen Jahren mit dem Rocco Clein Preis als Bestes Musikmagazin (2015), mit dem Preis des Verbands Unabhängiger Tonträgerhersteller VUT als „bestes Experiment“ (2016) sowie in 2018, 2019 und 2020 gleich dreimal für Beiträge der Autor:innen mit einem Anchor, dem Musikjournalismuspreis des Hamburger Reeperbahnfestivals ausgezeichnet.

    Bevor er 2014 Kaput gründete, war er 14 Jahre lang Chefredakteur des Intro Magazins, Deutschlands zu jener Zeit Auflagenstärksten Magazin (mit 150.000 gedruckten Magazinen) – 2008 bekam Intro den Grimme Online Award für seinen (damals) wegweisenden Netzauftritt. 

    Er schreibt regelmäßig für ein Portfolio von Zeitschriften und Tageszeitungen, moderiert Panels und Symposien für kulturelle Einrichtungen, unterhält das Kunst-Schallplatten-Label Edition Fieber und gehört zum kuratorischen Team der Monheim Triennale.

    Neben seiner journalistischen Arbeit lehrt er Musikjournalismus und Künstlermarketing an mehreren deutschen Universitäten, unter anderem am Institut für Pop-Musik der Folkwang Universität der Künste, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Universität Paderborn und der Universität Köln. 

    Er berät regelmäßig Musiker:innen in Karrierefragen – zu seinen Klienten gehörten u.a. Sid LeRock, Phillip Sollmann (Efdemin), das audiovisuellen Kunstperformance-Projekt Phantom Kino Ballett (Sarah Szczesny & Lena Willikens) und das Performance-Projekts LABOUR. 

    Zuletzt ist von ihm das Buch „Talking to Americans“ im Ventil Verlag, Mainz erschienen.

    http://kaput-mag.com/de/