Podiumsdiskussion Digitales Lesen, klassisches Lesen: Welche Veränderungen sind zu erwarten?

Von Gutenberg zu Steve Jobs © Sandra Kastl

Di, 21.11.2017

Studio 1, Maison de la Radio Flagey

Flagey
1050 Brüssel

Durch die Entwicklung digitaler Techniken entfernt sich das Lesen immer weiter von seinem ursprünglichen Medium, dem Papier, und auch unsere Lesepraktiken verändern sich grundlegend. Seit es das Internet und E-Books gibt, durchlaufen die Literatur und das Buch tiefgreifende Veränderungen. Diese Verschiebungen sollte man weniger als Zeichen des Verfalls denn als Erweiterung von Praktiken und Formen verstehen.
Wie sieht es im Verlagswesen aus? Können digitale Techniken Vorteile bringen? Und wenn ja, für welche Inhalte? Die Beziehungen zwischen Autorin, Verleger und Lektorin befinden sich im Wandel: die Grenzen zwischen diesen Berufen verschwinden allmählich, und Eigenpublikationen nehmen zu.
Neue Praktiken entstehen durch kollaboratives Schreiben: Welche Konsequenzen hat dies für das Lesen? Darüber hinaus hat das digitale Dokument spezifische Eigenschaften, die Auswirkungen auf Forschung und Lehre haben. Es bleibt immer anpassbar und offen, hat dadurch aber auch einen unvollendeten Aspekt, als würde es sich auf Dauer im Bau befinden.
 
Was lässt sich also über das klassische Buch im Vergleich zum digitalen Buch sagen? Muss das digitale Buch „etwas anderes“ sein als das Buch aus Papier?

Mit: Claire BELISLE (CNRS), Christiane FROHMANN (Frohmann Verlag / Orbanism), Pierre VANOVERBEKE, Fabrizio TINTI (Bibliothèque des sciences politiques, sociales et de communication UCL), Marcel LEBRUN (Learning Lab. UCL)

Anmeldung online.
 
Die Diskussion ist Teil der Reihe:

Von Gutenberg zu Steve Jobs : Geschichte und Wandlungen des Lesens
Vier Diskussionen zwischen belgischen, französischen und deutschen Forscherinnen, Schriftstellern, Künstlerinnen, Professoren und Studierenden der UCL, finanziert vom Deutsch-französischer Kulturfonds 2017.

In Kooperation mit der Katholischen Universität Neu-Löwen (UCL) im Rahmen seines der Digitalität gewidmeten Themenjahres 2017-18.

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