Improvisierte Szenen, schnelle Schnitte und punktueller Einsatz von elektronischer Musik: Jakob Lass „Tiger Girl“ ist ein alter Ego-Film à la „Fight Club“. Eine Berliner Antwort auf „Kill Bill“ mit durchaus eigener Identität.
Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen zwei Frauen – der wilden Tiger, Parkwächterin und Meisterdiebin, und der netten Margarete, die eine Ausbildung als Security-Kraft begonnen hat.
Das Taxi, das Margarete und ihren potenziellen Liebhaber nach Hause fahren soll, braust ohne ihn los. Am Steuer: Tiger.
In einem ästhetisch schön geschnittenem Kampf, verprügelt Tiger vier Aggressoren, die gerade Margarete in der U-Bahn sexuell belästigen.
Als die Männer Oberhand gewinnen, rollt deren Baseballschläger vor Margaretes Füße. Sie schlägt zu. Vanilla the Killer ist geboren.
Ekstatisch feiern die beiden Frauen ihren Sieg über die Angreifer.