Installation Nuit blanche - Exploded Cinema

RaumZeitPiraten © RaumZeitPiraten

Sa, 02.03.2019 -
So, 03.03.2019

Goethe-Institut Montreal

1626 boul. St-Laurent
Büro 100
H2X 2T1 Montréal

RaumZeitPiraten

Eine ortsspezifische Multimedia-Intervention der Künstlergruppe RaumZeitPiraten

"Es geht bei diesem Übergang [...] um den Sprung aus dem historischen, wertenden, politischen Bewußtsein in ein kybernetisches, sinngebendes, spielerisches Bewußtsein." (Vilém Flusser: "Ins Universum der technischen Bilder”)

Raumzeitpiraten

In Anlehnung an den kunsthistorischen Begriff des Expanded Cinema präsentiert die Künstlergruppe RaumZeitPiraten RaumZeitPiraten | © RaumZeitPiraten RaumZeitPiraten ihr Exploded Cinema, ein Konglomerat aus selbstgebauten, optoakustischen Apparaten und Maschinen die temporär im Gebäude des Goethe-Instituts Montreal installiert werden und die Räumlichkeiten und ihre architektonischen Eigenheiten in ein begehbares, audiovisuelles Geflecht verwandeln. Das historische, cinematische Erlebnis wird hier in einen futuristischen, interaktiven Erfahrungsraum transformiert, der den passiven Betrachter zu einem aktiven Bestandteil eines alternativen Möglichkeitsraumes werden lässt anstatt nur einen Zukunftsentwurf zu halluzinieren.

Über die RaumZeitPiraten
Die RaumZeitPiraten sind ein Künstlerkollektiv und fortlaufendes Projekt von Tobias Daemgen, Jan Ehlen und Moritz Ellerich. 2007 haben sie begonnen, als Kunstkollektiv zu arbeiten, um den Spiralen egozentrischer Selbststimulation zu entgehen.

Mit ihren ortsspezifischen, performativen Multimedia-Installationen, Interventionen und Happenings entwerfen die RaumZeitPiraten ephemere Modelle von unperfekten Mensch-Maschine-Gegenwelten, mit denen sie berechnete Realitäten und maschinendominiertes Verhalten in Frage stellen.

Mit selbstgebauten, optoakustischen Instrumenten missbrauchen und remixen sie uralte und hochmoderne auditive und visuelle Technologien für ihre alchemistischen, organisch improvisierten Licht- und Klang-Architekturen.

Ihre Aktivitäten sind auf spielerisch experimentelle Verknüpfungen von Klang, Bild, Objekt, Raum und Zeit ausgerichtet, mit denen sie sich auf eine wechselseitig erweiternde Multimedia-Performance-Surround-Raumschiff-Laroratoriums-Reise zwischen Wissenschaft und Fiktion begeben.
 

​Metropolis 

(restaurierte Version)
​um 20:30 Uhr
Deutschland 1927 S&W 148 Min.
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou
Kamera: Karl Freund, Günther Rittau
Schauspieler: Alfred Abel, Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Rudolf Klein-Rogge
Musik: Gottfried Huppertz

Metropolis Metropolis | © Kino Lorber Hoch über der Stadt Metropolis herrscht Joh Fredersen, während unter der Erde die Arbeiter schuften. Fredersens Sohn Freder verliebt sich in die Arbeiterführerin Maria. Gleichzeitig erschafft Rotwang, der Erfinder, einen stählernen Roboter, dem er auf Fredersens Anweisung das Aussehen Marias gibt. Die falsche Maria wiegelt die Arbeiter auf, die ihre Maschinen verlassen und damit die Überflutung der Stadt auslösen. Kann durch Freders und Marias Einsatz die Stadt gerettet werden?
 
Im Rahmen unserer Nuit Blanche zeigen wir den wohl bekanntesten Ufa-Stummfilm und eines der wichtigsten filmischen Meisterwerke aller Zeiten.

Kaum ein anderer Film des Weimarer Kinos hat in der Filmgeschichte, aber auch in der Popkultur im Allgemeinen so viele Spuren hinterlassen wie Metropolis.

Fritz Langs Science-Fiction-Film über die Rebellion der Arbeiterklasse gegen die vorherrschende Oberschicht der Zukunftsstadt Metropolis zählt zudem zu den bedeutendsten Restaurierungen der Filmgeschichte. 2001 wurde Metropolis als erster Film in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.

MINI DEUTSCHKURSE

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