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Griechenland Athen

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12:00–13:30 Uhr

DIY-Projekt: Visible Mending

Workshop |Lieblingskleidung kreativ reparieren

 © Lydia Patra

 © Goethe-Institut Athen

Ein Lieblingsstück mit einem kleinen Loch, einem Fleck oder einer anderen Gebrauchsspur muss nicht im Schrank verschwinden. Mit Nadel und Faden lässt sich aus einer kleinen Unvollkommenheit ein individuelles Detail machen. Auch schlichte Kleidungsstücke erhalten durch handgestickte Motive eine ganz persönliche Note.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden Schritt für Schritt die Grundlagen der dekorativen Stickerei. Nach ersten Übungen auf Stoffresten entstehen mit einfachen Zierstichen kleine Blumen, abstrakte Muster, Mini-Illustrationen oder ganz eigene Motive. Anschließend werden die erlernten Techniken auf das mitgebrachte Kleidungsstück übertragen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Mittelpunkt stehen die Freude am kreativen Gestalten, der nachhaltige Umgang mit Kleidung und das Entdecken neuer Ideen, um Lieblingsstücke individuell zu verschönern und ihnen ein zweites Leben zu schenken.

Was Sie mitbringen können:

• ein Kleidungsstück zum kreativen Gestalten (mit kleiner Beschädigung oder in einwandfreiem Zustand)
• 1 Sticknadel (mit großem Öhr)
• Stickgarn und eine Schere
• Optional: ein Stickrahmen

Anmeldung

Da nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung per E‑Mail an: bibliothek-athen@goethe.de
Wichtiger Hinweis: Alle Plätze sind ausgebucht.

Kurzbiografie der Workshopleiterinnen

  • Die Veranstaltung findet im Rahmen von Make-a-thek statt, einem europäischen Projekt, das erstmals am Goethe-Institut Athen umgesetzt wird.Make-a-thekerforscht das Potenzial von Bibliotheken als offene Orte des kreativen Arbeitens, des gemeinsamen Lernens und des Wissensaustauschs. Im Mittelpunkt stehen dabei Textilien, Reparatur- und Upcycling-Praktiken sowie Ansätze der Kreislaufwirtschaft. Ziel des Projekts ist es, Bibliotheken als Räume der Co-Kreation weiterzuentwickeln und Menschen zusammenzubringen, die sich mit nachhaltigem Handeln, ressourcenschonendem Konsum und kreativen Formen der Wiederverwendung auseinandersetzen. So entstehen neue Perspektiven auf die Rolle von Bibliotheken als Orte des Austauschs, der Teilhabe und der nachhaltigen Transformation.
     

  • Lydia Patra ist Architektin und verbindet ihre Ausbildung mit einer künstlerischen Praxis rund um Kleidung, Material und nachhaltige Gestaltung. Sie studierte Architektur an der Nationalen Technischen Universität Athen sowie an der Universität Fernando Pessoa in Portugal. Als Gründerin der Initiative Feet-in Room entwickelt und leitet sie kreative Workshops, die Kunst, Handwerk und gemeinschaftliches Lernen verbinden. Zudem ist sie Trainerin und Koordinatorin der europäischen Initiative Make-a-thek. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen nachhaltiges Design, die Wiederverwendung von Materialien und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Ihre Erfahrung in der Jugendarbeit ist durch internationale und interkulturelle Projekte geprägt.

  • [You don’t have to fit in, just put your feet in]

    Feet-in Room ist ein seit 2020 entwickeltes, gemeinschaftsbasiertes Projekt (community-based project), das mit künstlerischen und partizipativen Methoden arbeitet. Durch Workshops, Interventionen im öffentlichen Raum und kollektive Prozesse entsteht ein offener Raum der Begegnung und Zusammenarbeit, in dem sich junge Menschen mit Themen wie Identität, Zugehörigkeit, Nachhaltigkeit und gemeinschaftlicher Fürsorge auseinandersetzen. Ziel des Projekts ist es, den öffentlichen Raum in Athen durch kreative Austausch- und Experimentierprozesse rund um Kleidung und Materialien neu zu entdecken und gemeinsam zu gestalten.

  • Chrysa Papaspiliou ist Architektin und Absolventin der Nationalen Technischen Universität Athen. Seit einem Jahr arbeitet sie mit Feet-in Room zusammen. Sie ist spezialisiert auf kreative Textiltechniken und Upcycling und verbindet ihre Leidenschaft für handwerkliche Gestaltung und Stickerei mit nachhaltigen Ansätzen im Umgang mit Materialien.