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9:30 Uhr
Griechen in Görlitz: Exil – Erinnerung – kulturelle Repräsentationen
Präsentationen und Diskussion | Ιnternationale Tagung & Ausstellung mit Archivmaterial
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Goethe-Institut Athen
- Sprache Griechisch mit Simultanübersetzung ins Englische
- Preis Eintritt frei
Die internationale Tagung „Griechen in Görlitz: Exil – Erinnerung – kulturelle Repräsentationen“ widmet sich der interdisziplinären Erforschung von Geschichte, Erfahrung und Erinnerung an die griechische Präsenz in der deutschen Stadt Görlitz, von der Verbringung von etwa 7.000 griechischen Soldaten, Offizieren und Gendarmen während des Ersten Weltkriegs in die damals preußische Provinz Schlesien bis zur Ansiedlung politischer Flüchtlinge des griechischen Bürgerkriegs nach dem Zweiten Weltkrieg im polnischen Zgorzelec.
Militärische und politische Ereignisse, die Erfahrungen einer ungewöhnlichen Gefangenschaft sowie von Flucht und Migration, Propagandapraktiken und politische Kontroversen, vielfältige kulturelle Begegnungen und die Wahrnehmung des „Anderen“, diplomatische Bestrebungen und nationale Stereotypen werden von Forscher*innen aus Griechenland, Deutschland und Polen beleuchtet.
In den Beiträgen der Tagung werden zudem die Tonaufnahmen der Preußischen Phonographischen Kommission aus dem Jahr 1917 im „griechischen Lager“ behandelt und schriftliche Primärquellen wie Tagebücher, Notizbücher und lokale Publikationen einbezogen. Darüber hinaus richtet die Tagung den Blick darauf, wie Görlitz heute als „Erinnerungsort“ wieder in Erscheinung tritt und in der öffentlichen Geschichtsschreibung (public history), in zeitgenössischen literarischen Werken, künstlerischen Beiträgen und Dokumentarfilmen rekontextualisiert wird.
Im Rahmen der Tagung findet eine Ausstellung mit Archivmaterial statt. Sie umfasst Fotos, Memoiren, Verwaltungsdokumente und andere Zeugnisse, die von den „Griechen von Görlitz“ hinterlassen wurden, sowie zeitgenössische Studien und Veröffentlichungen.
Veranstalter
Nationale und Kapodistrias-Universität Athen
Fachbereich für Geschichte und Archäologie
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Athen
Die Tagung wird vom Auswärtigen Amt aus Mitteln des Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds gefördert.
Militärische und politische Ereignisse, die Erfahrungen einer ungewöhnlichen Gefangenschaft sowie von Flucht und Migration, Propagandapraktiken und politische Kontroversen, vielfältige kulturelle Begegnungen und die Wahrnehmung des „Anderen“, diplomatische Bestrebungen und nationale Stereotypen werden von Forscher*innen aus Griechenland, Deutschland und Polen beleuchtet.
In den Beiträgen der Tagung werden zudem die Tonaufnahmen der Preußischen Phonographischen Kommission aus dem Jahr 1917 im „griechischen Lager“ behandelt und schriftliche Primärquellen wie Tagebücher, Notizbücher und lokale Publikationen einbezogen. Darüber hinaus richtet die Tagung den Blick darauf, wie Görlitz heute als „Erinnerungsort“ wieder in Erscheinung tritt und in der öffentlichen Geschichtsschreibung (public history), in zeitgenössischen literarischen Werken, künstlerischen Beiträgen und Dokumentarfilmen rekontextualisiert wird.
Im Rahmen der Tagung findet eine Ausstellung mit Archivmaterial statt. Sie umfasst Fotos, Memoiren, Verwaltungsdokumente und andere Zeugnisse, die von den „Griechen von Görlitz“ hinterlassen wurden, sowie zeitgenössische Studien und Veröffentlichungen.
Veranstalter
Nationale und Kapodistrias-Universität Athen
Fachbereich für Geschichte und Archäologie
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Athen
Die Tagung wird vom Auswärtigen Amt aus Mitteln des Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds gefördert.
Links zum Thema
Ort
Goethe-Institut Athen
Omirou 14-16
10672
Griechenland
Omirou 14-16
10672
Griechenland
Saal und Unteres Foyer