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19:30 Uhr
GITARRE +
Konzert |
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Goethe-Institut Athen
- Sprache Griechisch
- Preis Eintritt frei
Solo, Duett, mit elektronischen Klängen, mit Cello, mit Klarinette: Werke für Gitarre und Kombinationen, die man selten zu hören bekommt. Ein Abend, an dem der Klang der Gitarre in unterschiedliche Beziehungen, unterschiedliche akustische Kontexte und unterschiedliche Dialoge eingebettet wird.
Anhand von Werken von Mitgliedern des Komponistenverbands – entstanden zwischen 1997 bis heute, darunter auch Uraufführungen – durchläuft die Musik antike und ägäisch-pelaagische Landschaften in satirischen Formen und proteischen Verwandlungen.
Programm
Giorgos HatzimichelakisArchäischer Ort* (2025) für Gitarre mit voraufgezeichnetem elektronischen Hintergrund
Dimitris Tsoutsikas, Gitarre
Leonidas Kanaris
Satyricon* (2021) für Sologitarre
Alexandra Christodimou, Gitarre
Variations on Thalassaki (1998) für zwei Gitarren
Yannis Petridis – Alexandra Christodimou, Gitarre
Kostas Grigoreas
On the Wind | Mit dem Wind (1997) für Sologitarre
Dimitris Kourzakis, Gitarre
Aegean Sketches | Skizzen vom Ägäischen Meer (2026) für Cello und Gitarre
a) Vollmond in Molyvos* b) Auf den Spuren von Markos
Asterios Pouftis, Cello | Nikos Balogiannis, Gitarre
Konstantinos A. Lygnos
Short Introduction (2024) für Sologitarre
Dance of the Blue Moon (2024) für Sologitarre
Ostinato* (2025) für Sologitarre
Dimitris Tsoutsikas, Gitarre
Efi Markoulaki
Proteika* (2026) für Klarinette und Gitarre
Yannis Sambrovalakis, Klarinette | Michalis Kontaxakis, Gitarre
*Uraufführung
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Mariangela Chatzistamatiou
ist eine vielseitige Künstlerin, die sich auf italienische Barockmusik des 17. Jahrhunderts spezialisiert hat, dabei aber ein flexibles Repertoire pflegt, das auch spätere und zeitgenössische Komponisten umfasst.
Seit 2017 beschäftigt sie sich systematisch mit der Erforschung und Aufführung der jüdischen Musiktradition in Griechenland. Seit 2019 ist sie als Kulturberaterin und Forscherin für die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki und das Jüdische Museum von Thessaloniki tätig. Zudem fungiert sie als kuratorische Beraterin für Musiksammlungen im Holocaust-Museum Griechenlands, das sich derzeit im Bau befindet.
Sie hat zwei Alben veröffentlicht: „Unknown Musical Treasures of the Greek Jews“ und „Holocaust Songs of the Greek Jews“; unter dem letztgenannten Titel ist zudem ein Buch bei Alexandria Publications erschienen. Derzeit nimmt sie als Forscherin bei der Nationalen Griechischen Forschungsstiftung ihr drittes Album auf, das Lieder der sephardischen Gemeinde von Thessaloniki aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts enthält.
Sie wird regelmäßig von verschiedenen Organisationen eingeladen, Vorträge über Musik und Liedschaffen während des Holocausts zu halten.
Sie ist im Rahmen von „Iossipos“, dem digitalen Archiv für historisches Gedächtnis und Kultur der jüdischen Gemeinden Griechenlands, für die Dokumentation und Analyse von Liedern aus der jüdischen Musiktradition zuständig, die in Privatsammlungen erhalten geblieben sind.
Derzeit ist sie Doktorandin am Institut für Geschichte und Archäologie der Aristoteles-Universität Thessaloniki. -
Eko de un abrazo
ist ein neu gegründetes Musikensemble, das sich auf traditionelle und klassische Musik aus Griechenland und dem gesamten Mittelmeerraum spezialisiert hat. Zu seinen Mitgliedern zählen der renommierte byzantinische Kantor und Lyra-Spieler Vassilis Agrokostas, der Geiger Dimitris Demelis, der Akkordeonist Zafeiris Koukouselis und der Perkussionist Nikolas Milonas. Das Ensemble gab im vergangenen März sein Debüt in der Athener Konzerthalle (Megaron). Derzeit arbeitet es an seinem Debütalbum.