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Max Mueller Bhavan | Indien Bangalore

Sandra Havlicek
bangaloREsident@MOD

Sandra Havlicek © © Sandra Havlicek Sandra Havlicek_profile © Sandra Havlicek
Sandra Havlicek
studierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und an der Städelschule Frankfurt, an welcher sie bei Prof. Tobias Rehberger absolvierte. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Preisträgerin des EXTRACT Kunstpreises des Kunstverein GLStrand in Kopenhagen. Seit 2016 ist Havlicek Teil des Künstlerinnenkollektivs HazMatLab, welches sie gemeinsam mit Katharina Schücke und Tina Kohlmann gegründet hat. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt.

Ihre skulpturalen Arbeiten und Installationen entstehen aus Fragestellungen, die Architektur und Alltagsgegenstände betreffen. Dabei hinterfragt sie die gesellschaftliche Rollenverteilung von Funktion und Dysfunktion, und stellt die Beziehung zwischen Menschen und gebauten Strukturen und deren wecheslseitiger Beeinflussung in den Vordergrund. Diese Beziehung entsteht durch Materialassoziationen und kulturell geprägten Sehgewohnheiten, welche in Havliceks Arbeiten aufgegriffen und verzerrt werden. Statische Elemente mit Flexibilität, Bewegung und Transformation aufzuladen, stellen zentrale inhaltliche Themen ihrer künstlerischen Praxis dar.  

Sandra Havlicek interessiert sich für das Verhältnis von Bürgern und ihrer Metropole Bengaluru sowie deren gegenseitige Beeinflussung unter zunehmendem Einsatz von Technologie. Technologie, Architektur und Menschen bilden ein System inhaltlicher und formaler Beziehungen zueinander. Wie und wo diese Inhalte und Formen sichtbar werden plant Sandra Havlicek vor Ort zu untersuchen: die komplexe Verzahnung von Materialien, Gesten, Objekten und Symbolen, ebenso wie die Kommunikation und Misskommunikation dieser Elemente untereinander. Außerdem interessiert sich die Künstlerin für traditionelle Methoden des Häuserbauens aus Lehm, und dem aus der Zeit gefallenem Gefühl fähig zu sein, sich eine Unterkunft selber bauen zu können. 

Diese Residency wird von basis e.v. unterstützt.
 

Abschlussbericht

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